Wer im kommenden Winter weniger Heizenergie verbrauchen und mehr Wohnkomfort genießen möchte, sollte die Zeit bis dahin nutzen. Ein wichtiger Aspekt ist der Wärmeverluste beim Lüften. Denn selbst wenn es draußen kalt und ungemütlich ist, müssen die Fenster regelmäßig geöffnet werden, um frische Luft in die Wohnräume zu lassen.
Dezentrale Lüftungsgeräte versorgen Wohnräume automatisch mit Frischluft. Im Winter wird die in der Abluft enthaltene Heizwärme zurückgewonnen und genutzt, um die einströmende Außenluft vorzuwärmen.
Quelle: txn/Stiebel Eltron Beim klassischen Stoßlüften werden gegenüberliegende Fenster mehrmals täglich für circa zehn Minuten geöffnet. So kann verbrauchte Raumluft entweichen und Frischluft nachströmen. Das Verfahren hat jedoch zwei wesentliche Schwächen: Einerseits muss jemand zu Hause sein, der die Fenster öffnet, andererseits entweicht mit der verbrauchten Raumluft auch die enthaltene Heizenergie. Die nachströmende Frischluft muss neu erwärmt werden – das wirkt sich negativ auf die Klimabilanz und die Heizkosten aus.
Komfortabler, sparsamer und verlässlicher arbeiten dezentrale Lüftungsgeräte wie das LWE-W 100 P von Stiebel Eltron. Das Prinzip ist einfach und wirksam: Mindestens zwei dieser Pendellüfter werden in im Idealfall gegenüberliegende Wände eingebaut und arbeiten im Wechsel: jeweils 40 Sekunden lang führt ein Gerät führt verbrauchte Luft ab, über das andere strömt frische Außenluft nach. Damit die Wärme in der Raumluft nicht ungenutzt ins Freie gelangt, sind die Geräte mit einem Wärmetauscher ausgestattet. Dieser nimmt die Energie aus der Abluft auf und überträgt sie beim nächsten Zyklus an die einströmende Luft. Henning Schulz von Stiebel Eltron erläutert den Nutzen: „Der Wärmeaustauscher gewinnt mehr als 93 Prozent der Abluftwärme zurück. Darüber hinaus führt er bedarfsweise auch Feuchtigkeit zurück – damit die Raumluft im Winter nicht zu trocken wird.“
Für die optimierte Frischluftzufuhr im gesamten Eigenheim können bis zu acht dezentrale Lüftungsgeräte kombiniert und von einem Regler zentral gesteuert werden. Im Vergleich zu zentralen Lüftungssystemen lassen sich Pendellüfter auch in bestehende Gebäude problemlos integrieren. Die Planung übernimmt ein Fachbetrieb. Die Experten ermitteln den Luftbedarf, wählen geeignete Einbauorte und stimmen Geräte sowie Steuerung auf das Gebäude ab.
Weitere Informationen gibt es unter stiebel-eltron.de oder beim SHK-Fachhandwerk vor Ort.