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News vom 17.09.2003

Energiewirtschaftliche Studie zum zukünftigen Kraftwerkpark und Energie-Mix


Der deutsche Kraftwerkpark steht in den nächsten Jahren vor einem starken Erneuerungs- und Umstrukturierungsprozess. Rund 40.000 Megawatt an Kraftwerkleistung müssen bis zum Jahr 2020 in Deutschland neu gebaut werden. Die sichere, preisgünstige sowie klima- und umweltverträgliche Energieversorgung einer Volkswirtschaft ist ein wichtiger Standortfaktor für Wirtschaftsentwicklung und Investitionsentscheidungen der Unternehmen. Sie beeinflusst somit maßgeblich die Schaffung von Arbeitsplätzen, die Sicherung von Wohlstand, aber auch die Zukunftsfähigkeit bzw. Nachhaltigkeit der volkswirtschaftlichen Entwicklung.

Dabei kommt der Frage nach dem zukünftigen Kraftwerkmix eine bedeutende Stellung zu. So wird zurzeit intensiv über den Anteil von Kohle- und Gaskraftwerken und den weiteren Ausbau der regenerativen Energieträger, insbesondere der Windenergie, und deren Systemauswirkungen diskutiert.

Um eine sichere Diskussions- und Entscheidungsgrundlage für die Ausgestaltung der Rahmenbedingungen für einen zukünftigen Kraftwerkpark zu schaffen, gibt die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) in diesen Tagen eine grundlegende Studie in Auftrag, die die energiewirtschaftlichen Auswirkungen des weiteren Ausbaus der regenerativen Energieträger auf das Verbundsystem und den zukünftigen Kraftwerkpark untersuchen wird.

„Mit der Beauftragung dieser Studie sind wir einen riesigen Schritt vorwärts gekommen“, so Stephan Kohler, Geschäftsführer der dena. „Erstmals ist es gelungen, sämtliche Akteure an einen Tisch zu bringen. Die Inhalte, Zielsetzungen und Rahmenbedingungen der Studie wurden im Konsens festgelegt, sowie die Finanzierung gemeinsam sichergestellt“.

Die Windbranche, Energieversorgungs-Unternehmen, die Kraftwerk- und Zulieferindustrie sowie die Politik ziehen somit an einem Strang, um die anstehenden gewaltigen Aufgaben einer sicheren, wirtschaftlichen und klimafreundlichen Energieversorgung in der Zukunft unter den Rahmenbedingungen eines liberalisierten und globalisierten Energiemarktes zu gewährleisten.

Das wichtigste Ziel der Studie ist die Erarbeitung einer Strategie für die Optimierung eines fossilen und regenerativen Kraftwerkparks. Dabei wird besonders die Integration von Windkraftanlagen – auf See und an Land – in das deutsche Verbundsystem berücksichtigt, auch unter Beachtung der internationalen Rahmenbedingungen.

Die Studie gliedert sich in drei Teile, mit den folgenden zentralen Punkten:
  • Entwicklung von energiewirtschaftlichen Szenarien, in denen der Anteil an regenerativen Kraftwerken und ihrer Stromerzeugung in den Jahren 2007, 2010 und 2020 ermittelt wird, sowie die Entwicklung des konventionellen Kraftwerkparks.
  • Untersuchung der Auswirkungen auf das Verbundnetz unter besonderer Berücksichtigung der erforderlichen Verstärkungs- und Ausbaumaßnahmen, aber auch des Netzmanagements.
  • Entwicklung der Systemanforderungen im Kraftwerkpark, mit dem Schwerpunkt auf die optimale Bereitstellung von Regel- und Reserveenergie.
Die Studie wird im Auftrag der dena von einem Konsortium unter der Leitung von Prof. Dr. Walter Schulz, Energiewirtschaftliches Institut der Universität Köln erstellt. Die Zwischen- und Endergebnisse werden darüber hinaus von den externen Sachverständigen Prof. Dr. Jürgen Schmid vom Institut für Solare Energieversorgungstechnik, Kassel und Dr. Martin Schmieg von der DIgSILENT GmbH, Gomaringen überprüft. In einer studienbegleitenden Projektsteuerungsgruppe und einem Fachbeirat werden die Finanziers auch inhaltlich eingebunden.

Die Erarbeitung der Studie kostet 680.000 € und wird von den beteiligten Akteuren finanziert. Die Ergebnisse der Studie werden im Frühjahr 2004 präsentiert.

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meStefan schrieb: Raum- Thermostate sind hoch gedreht? Dann den Stellmotor runter machen und schauen, ob es dann warm wird (Stellmotor runter = Ventil auf). Läuft Dein Heizgerät überhaupt? Ist der Anlagendruck mind....
Peter_Kle schrieb: 1. Für die maximale Leistung ist die Sonneneinstrahlung wichtig. Nur Sonne und 30 Grad heben die Sonneneinstrahlung nicht auf Sommerniveau oder Cremer du dich jetzt noch ein ??? 2. Temperaturen sind...
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