Die Nordeuropäische Fachmesse Sanitär – Heizung – Klempner – Klima, kurz: shk Hamburg, bekommt definititiv einen neuen Messetermin. Die bedeutende Fachmesse wird um zwölf Monate in das Jahr 2005 verlegt. Messemonat bleibt der November, Messetermin ist der
23.-26. 11. 2005. Der zweijährige Messeturnus wird beibehalten. Dies teilten die Landesinnungsmeister der vier beteiligten Verbände, Wilfried Sander (Hamburg), Friedrich Budde (Niedersachsen), Rolf Richter (Schleswig-Holstein) und Karl-Friedrich Schlüter (Bremen) sowie der Geschäftsführer der Hamburg Messe und Congress GmbH, Dietmar Aulich, auf einer Pressekonferenz mit.
Notwendig wurde die Terminverlegung durch die anhaltend schlechte Wirtschaftslage. Viele Aussteller hätten im Rahmen der Ausstellerbefragung zur shk Hamburg 2002 für eine spürbare Entlastung der Messebudgets im Jahr 2004 plädiert, informierte Landesinnungsmeister Wilfried Sander in seiner Funktion als Vorsitzender des Messebeirats. "Als sinnvollste Maßnahme für alle Seiten betrachten wir daher eine Terminverlegung in das Jahr 2005", teilte Sander mit. "Von vielen Fachleuten wird überdies eine deutliche Belebung der deutschen Wirtschaft im Jahr 2005 als realistisch eingeschätzt. Ein weiterer Aspekt, der für das Veranstaltungsjahr 2005 spricht", so der Vorsitzende des Messebeirats weiter.
Die shk Hamburg präsentiert sich damit im selben Messejahr wie die Leitmesse der Branche, die ISH in Frankfurt. In Frankfurt vorgestellte Neuheiten könne man somit künftig in Hamburg bereits in ihrer Praxistauglichkeit beurteilen, hob Landesinnungsmeister Wilfried Sander hervor. "Im Namen der ideellen Träger der shk Hamburg, den vier norddeutschen Landesinnungsverbänden, möchte ich betonen, dass wir es als unsere Pflicht ansehen, unseren 57.000 Mitgliedern die Möglichkeit zu bieten, sich zeitnah zur ISH über neue Produkte und Systemlösungen zu informieren", führte Sander aus. Zudem sei es für die Betriebe überlebensnotwendig, sich in einem überschaubaren Umfeld über Neuheiten informieren zu können. Dies leisteten weder die Veranstaltungen des Großhandels, noch der Hersteller-Außendienst oder das Internet, so der Vorsitzende des Messebeirats weiter.
Hamburg-Messe-Chef Dietmar Aulich betonte abschließend, dass es zur shk Hamburg keine Alternative gäbe. Denn allein rund 50% Prozent der Besucher stammten aus einem Umkreis von 100 Kilometern um die Hansestadt.