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News vom 24.12.2025

Baustudie 2035: Exoskelette stoßen bei deutschen Malerbetrieben (noch?) auf wenig Begeisterung

Es führt kein Weg daran vorbei: Die deutschen Werktätigen werden länger arbeiten müssen – wegen der wohl unvermeidlichen Erhöhung des Rentenalters und nicht zuletzt wegen des zunehmenden Mangels an Fachkräften. In Branchen mit schwerer körperlicher Arbeit auf der Baustelle stößt dieses Konzept jedoch an natürliche Grenzen.

Bild: HTD
Bild: HTD

Exoskelette als tragbare Unterstützungsgeräte haben konkretes Potenzial, den Ausführenden wörtlich unter die Arme zu greifen und bei körperlich fordernden Tätigkeiten langfristig zu entlasten – so die übereinstimmende Einschätzung der meisten von BauInfoConsult im Rahmen der Studie „Megatrends am Bau“ befragten Expertinnen und Experten. Mit der aktuellen Akzeptanz im Handwerk scheint es allerdings noch zu hapern. Darauf deutet eine aktuelle Befragung unter 897 Malerbetrieben in Europa durch die USP-Gruppe. Vor allem die deutschen Malerbetriebe können sich das Arbeiten mit Exoskeletten kaum vorstellen.

Bei der telefonischen Befragung sollten Malerbetriebe aus neun europäischen Ländern eine Abschätzung abgeben, wie hilfreich Exoskelette für ihre Arbeit und ihr Team sein könnten. Für potenziell äußerst oder sehr hilfreich erachten 29 Prozent der Betriebe die Arbeit mit tragbaren Unterstützungsgeräten – doch 37 Prozent halten Exoskelette für kaum oder überhaupt nicht hilfreich. In Deutschland ist die deutliche Zustimmung mit 4 Prozent europaweit am kleinsten – die direkte Ablehnung fällt sehr viel größer aus (21 Prozent).

Deutsche Malerbetriebe sind nicht nur skeptisch, sondern auch oft schlicht nicht im Bilde

Ein Grund für das besonders deutliche Tanzen der deutschen Befragten aus der europaweiten Reihe liegt allerdings daran, dass fast jeder zweite deutsche Malerbetrieb in der Befragung (44 Prozent) mit dem Konzept nicht viel anfangen kann und sich deshalb nicht weiter äußerte.

Vor allem Boomer sind dagegen – Millennials und Generation X ziehen an einem Strang

Bei den Unterschieden nach Strukturmerkmalen zeigt sich auf europäischer Ebene ein „Generationenkonflikt“ rund ums Exoskelett: So gibt es bei den befragten Angehörigen der Babyboomer-Generation besonders viele Personen mit offen ablehnender Haltung. Die jüngeren Befragten aus dem Handwerk – egal ob Generation X oder Millennials – sind mehrheitlich eher aufgeschlossen. Dazu kommt: Bei Ein-Mann-Kleinstbetrieben ist die Zustimmung im Vergleich zu den größeren Betrieben am höchsten – das gilt aber auch für die Ablehnung. 

Grundsätzlich zeigen sich Malerbetriebe interessiert an effizienzsteigernden Innovationen

Diese ausgeprägte Polarisierung bei Einzelkämpfer-Malerfirmen unterstreicht den umstrittenen Status der Maler-Exoskelette nochmals. Einen Fingerzeig, dass Exoskelette als Zukunftstechnologie keinesfalls einen Eintagsfliegencharakter hat, liefern die Länder mit den höchsten Zustimmungswerten: In Frankreich, Portugal, Schweden und Polen sind die meisten Exoskelett-Enthusiasten unter den Malerbetrieben zu finden. Kein Zufall, dass in diesen Ländern das Interesse und die Adaptionsrate für Innovationen bei Produkten und Dienstleistungen laut derselben Befragung zu den besonders hohen zählt – während die Firmen aus Deutschland im Vergleich dazu eher durch konservative Skepsis auffallen. Langfristig, so scheint es, dürfte die Marktakzeptanz steigen, wenn die entsprechende Innovationskultur erst einmal mehr etabliert ist – und nach Einschätzung der in der „Megatrends“-Studie konsultierten Expertinnen und Experten aus Wirtschaft und Forschung ist die deutsche Baukultur bis 2035 durchaus auf dem Weg dahin.

Über die Untersuchung

Die zitierten USP-Befragungsergebnisse unter europäischen Malerbetrieben und anderen Zielgruppen fließen in die neue BauInfoConsult-Studie „Megatrends am Bau 2035“ ein, die im Dezember 2025 erscheint. Durch quantitative Ergebnisse aus über 1.500 Interviews werden die qualitativen Forschungsergebnisse auf Basis von Experteninterviews zu den perspektiven und Szenarios für die Baupraxis im Jahr 2035 erweitert und erhalten. Die Studie entwirft ein Bild für das Jahr 2035,

  • wie sich die Baunachfrage und die Baukapazität bis 2035 entwickeln wird,
  • mit welchen Baumaterialien und Baumethoden 2035 gebaut wird,
  • welche Rolle Digitalisierung, KI und technologische Innovationen spielen und
  • inwiefern industrialisierte und neue logistische Verfahren das Bauen verändern könnten,
  • wie der Stellenwert des barrierefreien Bauens sein wird,
  • wie sich die demografischen, technologischen Veränderungen und Nachhaltigkeits-Anforderungen auf die Rolle und die Geschäftsmodelle der Akteure am Bau auswirken werden.
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