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News vom 13.03.2026

Kommunale Wärmewende

Drei Stadtwerke setzen bei Planung auf Fraunhofer IEG

Die Stadtwerke Weißwasser GmbH, die Versorgungsbetriebe Hoyerswerda GmbH und die Städtische Werke Spremberg (Lausitz) GmbH gehen den nächsten Schritt in Richtung klimaneutraler Wärmeversorgung: Sie starten die konkrete Planungsphase ihres Wärmetransformationsprojektes und unterzeichnen den Planervertrag mit dem Projektkonsortium. Fraunhofer IEG trägt als wissenschaftlicher Konsortial-Partner die anwendungsnahe Forschung zur Integration und Machbarkeit von zukunftsfesten Energietechnologien und Konzepten bei.

Vertreter von Stadtwerken und Konsortium bei der Vertragsunterzeichnung. <br />Bild: HY-photo Gernot Menzel/ Wärmewende-Lausitz.de
Vertreter von Stadtwerken und Konsortium bei der Vertragsunterzeichnung.
Bild: HY-photo Gernot Menzel/ Wärmewende-Lausitz.de

»Wir sehen die Lausitz als Modellregion für die Wärmewende in Deutschland. Es war leicht hier fachliche Expertise und praxisnahe Umsetzungskompetenz in einem Konsortium zu bündeln«, beschreibt Anja Hanßke von Fraunhofer IEG die regionalen Startvoraussetzungen. »Wir werden die Stadtwerke dabei unterstützen, innovative Technologien wie Großwärmepumpen, Solarthermie und saisonale Speicher optimal zu integrieren und dabei stets die Wirtschaftlichkeit im Blick zu behalten. Unsere Analysen werden auch die verschiedenen Versorgungsszenarien vergleichen – von eigenen Erzeugungsanlagen bis zu Kooperationsmodellen – um die beste Lösung für die Region zu identifizieren. Und gleichzeitig die Blaupause für Energieversorger in anderen Regionen zu zeichnen.«

Das beauftragte Konsortium vereint umfassende Planungskompetenz und wissenschaftliche Exzellenz. Neben der federführenden Fichtner Gruppe gehören dazu die Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geotechnologien IEG, das Forschungsunternehmen Solites sowie weitere lokale Partner. Die Wärmetransformation in der Lausitz ist ein Leuchtturmprojekt, bei dem die Partner sehr konkrete Expertise in der Planung innovativer Wärmeerzeugungsanlagen und -netze einbringen können. Das Konsortium wird maßgeschneiderte Lösungen entwickeln, die technisch ausgereift, wirtschaftlich tragfähig und zukunftssicher sind.

Solide Planungsgrundlagen für strategische Entscheidungen

Seit 2020 arbeiten die drei Stadtwerke eng zusammen, um die Wärmeversorgung in der Lausitz zukunftsfähig zu gestalten. Die Transformationsstudie des Fraunhofer IEG unter Leitung von Prof. Mario Ragwitz lieferte 2023 die erste wissenschaftliche Grundlage. Mit der aktuellen Beauftragung schaffen die drei Stadtwerke belastbare Grundlagen für Investitionsentscheidungen. Die Leistung umfasst die ingenieurtechnische Planung bis zur Genehmigungsreife auf Basis der Transformationsstudie; Ziel ist eine weitgehend dekarbonisierte, wirtschaftlich tragfähige und zuverlässige Wärmeversorgung bis Mitte der 2030er Jahre. Die Ergebnisse der Planungen sollen in der zweiten Jahreshälfte vorliegen; das Projekt wird durch die Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW) unterstützt.

Die drei Unternehmen - Stadtwerke Weißwasser GmbH, die Versorgungsbetriebe Hoyerswerda GmbH und die Städtische Werke Spremberg (Lausitz) GmbH - verfolgen ihren Kurs der umfassenden Prüfung und Planung konsequent. Sie suchen Antworten auf die konkreten Fragen, wie die klimaneutrale Wärmeversorgung ab 2030 und darüber hinaus aussehen soll – und vor allem: zu welchen langfristigen Kosten und unter welchen Bedingungen? Welche technischen Lösungen sind möglich? Was kosten sie? Wie wirtschaftlich sind sie im Vergleich zu anderen Optionen? Und in welchen zeitlichen Etappen kann die Transformation erfolgen?

Politische Unsicherheiten ändern nichts an der wirtschaftlichen Notwendigkeit

Die Diskussionen über mögliche Änderungen am Gebäudeenergiegesetz (GEG) sorgen für Unsicherheiten bei Bürgerinnen und Bürgern sowie in der Wohnungswirtschaft. »Politische Rahmenbedingungen mögen sich ändern, aber die physikalische und wirtschaftliche Realität bleibt: Wir müssen unsere Wärmeerzeugung neu aufstellen«, erläutert Wolf-Thomas Hendrich, Geschäftsführer der Versorgungsbetriebe Hoyerswerda. »Die steigenden Kosten für fossile Energieträger machen die Transformation nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch zwingend erforderlich. Deshalb ist es jetzt umso wichtiger, mit professioneller Planung ein solides Fundament zu schaffen. Wir wollen wissen, welche technischen Lösungen möglich sind, was sie kosten und in welchen zeitlichen Etappen die Transformation erfolgen kann. Diese Planungssicherheit ist unbezahlbar – gerade in unsicheren Zeiten.«

Katrin Bartsch, GF der Stadtwerke Weißwasser GmbH führt aus: »Für Weißwasser ist klar: Wir brauchen fundierte Planungen, um die Wärmewende erfolgreich zu gestalten. Die gemeinsame Ausschreibung mit Hoyerswerda und Spremberg war der richtige Weg – sie bringt uns nicht nur wirtschaftliche Vorteile, sondern auch Zugang zu erstklassiger Expertise. Diese Expertise ist unverzichtbar, um für unsere Stadt die wirtschaftlichste und versorgungssicherste Lösung zu finden. Wir investieren jetzt in Wissen und Planungssicherheit, damit wir morgen die richtigen Entscheidungen treffen können – Entscheidungen, die auch in 15 Jahren noch tragfähig sind.«

Die Planungsphase ist nun entscheidend dafür, dass in den kommenden Jahren die richtigen Investitionen getätigt und die Wärmewende erfolgreich umgesetzt wird. Bis 2027 will das Projekt wissen, welche Investitionen für zukunftsfeste Wärmeerzeugung notwendig sind, wie wirtschaftlich diese im Vergleich zu klassischen Optionen sind und welche Fördermittel zur Verfügung stehen. Erst dann können fundierte Investitionsentscheidungen getroffen werden. Wirtschaftlichkeit, Versorgungssicherheit und strategische Unabhängigkeit sind die Kriterien, nach denen das Konsortium nun alle Optionen ergebnisoffen zusammenstellt.

Erfolgreiche gemeinsame Ausschreibung als Modell

Die gemeinsame Ausschreibung der drei Stadtwerke hat sich bewährt: Durch die gebündelte Vergabe wurden ein sehr hohes Qualitätsniveau der Angebote erreicht und wirtschaftliche Vorteile realisiert. »Die gemeinsame Ausschreibung hat sich ausgezahlt – wir haben nicht nur qualitativ hochwertige Angebote erhalten, sondern auch wirtschaftliche Vorteile durch die gebündelte Vergabe erzielt. Das zeigt, dass Kooperation der Schlüssel zum Erfolg ist“, betont Michael Schiemenz, Geschäftsführer der Städtischen Werke Spremberg.

Weiterführende Links

https://www.waermewende-lausitz.de/2026/03/03/drei-stadtwerke-unterzeichnen-planervertrag-fuer-die-gruene-waerme-der-lausitz-wichtiger-meilenstein-fuer-klimaneutrale-waermeversorgung-erreicht

https://www.waermewende-lausitz.de/

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vomNiederrhein schrieb: Hallo zusammen, ich lese hier schon länger zum Thema Wärmepumpe...
GuenterBell schrieb: Vor 3 Jahren habe ich eine Alpha Innoctec WP durch eine NIBE...
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