Entgegen der landläufigen Meinung ist weder das Badezimmer noch die Küche, sondern das Schlafzimmer der größte Schimmel-Hotspot. Denn hier herrscht über Stunden ein kritisches Mikroklima. Das Problem: Stoßlüften allein reicht nicht mehr aus, wenn Beschichtungen wie Dispersionsfarben die Wand versiegeln. Dann wird die kondensierende Feuchtigkeit zum „Tischleindeckdich“ für den Schimmel. Eine der wirksamsten Gegenmaßnahmen sind Naturkalkfarben und -putze.
Wohlfühlen kontra Physik: Kühle Temperaturen, durch die offene Schlafzimmertür einströmende warme Luft und versiegelte Wände begünstigen den gefährlichen Feuchtigkeitsfilm an der Wand.
Bild: Stähli Design/Haga Heizung aus, Schlafzimmertür auf?
Wir bevorzugen zum Schlafen kühle Temperaturen, doch darin liegt die Gefahr: Kühle Luft kann Feuchtigkeit nur sehr begrenzt puffern. Ein weit verbreiteter Fehler ist zudem, das Schlafzimmer tagsüber durch die offene Tür mit zu beheizen. Die aus dem Wohnbereich einströmende warme Luft kühlt im Schlafzimmer schlagartig ab und kondensiert an der Wandoberfläche. Hier kommt der Naturkalk ins Spiel: Er hält die Wand dauerhaft trocken, reguliert die Feuchte und gibt sie bei Bedarf wieder an die Raumluft ab. Das Ergebnis ist ein immer ausbalanciertes Raumklima. „Reiner Naturkalk schafft mit seiner hohen Alkalität bei einem pH-Wert von bis zu 13 ein für die Sporen lebensfeindliches Milieu“, erklärt Peter Röhrle, Fachberater beim Naturbaustoffhersteller Haga.
Feuchtigkeitsfalle Kleiderschrank
Zwischen Schrank und Außenwand sollte ein Abstand von mindestens fünf Zentimetern für ausreichende Luftzirkulation sorgen. Sonst entstehen Kälteinseln, hinter denen sich unbemerkt Feuchtigkeit ansammelt. Naturkalk nimmt dank seiner Kapillaraktivität Feuchtigkeitsspitzen auf und gibt sie beim Lüften wieder ab. Denn das A und O für ein schimmelfreies Schlafzimmer ist das konsequente Vermeiden von Kondensat an der Wand.
Naturkalkfarben und -putze können in allen Farbtönen eingefärbt werden.
Infos auf www.haganatur.de.