Duscholux Deutschland mit neuer Firmenstruktur: Zum 01.01.2004 gemeinsames Dach Duscholux GmbH, separate Aufmaß- und Servicegesellschaft. Um ihre Leistungs- und damit Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern, müssen sich Unternehmen "richtig aufstellen". An der praktischen Umsetzung dieser auch in der Sanitärbranche gültigen Forderung arbeitet Duscholux Deutschland nach eigener Aussage "systematisch". So trennte sich der Markenartikler bereits 2002 von den Sparten Badmöbel, Spiegelschränke und Lichtspiegel, konzentriert sich seitdem auf vier Kernkompetenzfelder, erhöhte die Lieferbereitschaft durch eine tief greifende Sortiments- und Variantenbereinigung bei Duschwänden und Acrylprogrammen und startete parallel, wie es heißt, eine gezielte Produktoffensive u.a. bei rahmenlosen Duschwänden. Jetzt kündigt Geschäftsführer Dr. Johannes Haupt als Konsequenz des Leitmottos "Schlanker, besser, innovativer" zwei weitere Schritte an. Sie treten am 01.01.2004 in Kraft und schlagen sich konkret in einer neuen Firmenstruktur nieder.
Zum einen werde die bisher eigenständige Vertriebsgesellschaft D + S Sanitärprodukte GmbH aufgelöst und in die bis dato primär den Produktionssektor abdeckende Duscholux GmbH integriert. Unter diesem gemeinsamen Dach seien künftig also Fertigung, Forschung/Entwicklung, Marketing und Vertrieb in Schriesheim vereint. Unverändert blieben Standort, Anschrift, Telefon- und Fax-Nummern, E-Mail- und Internet-Adressen sowie "last but not least" die in der Betreuung der Vertriebspartner tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Die Konzentration der gesamten Aktivitäten auf ein Unternehmen liegt nach Überzeugung von Haupt nicht zuletzt im Interesse von Sanitär-Fachgroßhandel und -Fachhandwerk. Als Argumente dafür nennt er die weitere konsequente Realisierung schlankerer Prozesse, spürbare Effizienzsteigerungen, eine deutlich verbesserte bzw. beschleunigte Logistik- und Abwicklungspraxis sowie die vereinfachte Kommunikation mit einer klaren Markenausrichtung. Im Übrigen habe die inzwischen sechste Ausgabe der für die 18- bis 64-jährige Bevölkerung repräsentativen Studie "Wohnen + Leben" die Duscholux-Position als zweitbekannteste deutsche Sanitärmarke aktuell wieder bestätigt.
Wichtige Weichenstellung
Während sich Haupt die Geschäftsführung der Duscholux GmbH mit Jürgen Magin teilt, bildet er sie bei dem zweiten Element der neuen Firmenstruktur gemeinsam mit Ingo H. Traskalik: Ebenfalls zum 01.01.2004 erfolgt die Gründung der DAS Duscholux Aufmaß und Service GmbH in Schriesheim. Dadurch will der Badausstatter in erster Linie dem Zukunftsmarkt "Rahmenlose Duschwände" noch größere Aufmerksamkeit widmen. Das beruhe u.a. auf der Notwendigkeit, der für den professionellen Vertriebsweg wachsenden Direktanbieter-Gefahr mit einem "Höchstmaß an Professionalität" zu begegnen. Die Weichen dafür stelle man mit der Auslagerung des kompletten Bereiches "Kundendienst/Technischer Service/Technische Auftragsbearbeitung" in eine separate Gesellschaft.
Das rund 60-köpfige Spezialisten-Team sichere den Marktpartnern das volle Duscholux-Know-How bei Aufmaß, Montage und Service und stärke damit die Profi-Kompetenz "vor Ort". Die bewusste Entscheidung für die eigene Dienstleistungs-Qualität markiere zudem ein "wichtiges Zeichen" gegen den Trend zum Outsourcing auf oft nur bedingt steuerbare Subunternehmer. Ferner hebt Haupt die Gültigkeit des schon in der Vergangenheit strikt praktizierten Prinzips hervor, dass Arbeiten beim Endkunden die vorherige Anforderung durch Fachgroßhandel bzw. Fachhandwerk zwingend voraussetzen. Schließlich sei DAS an die Duscholux GmbH angebunden, die ihrerseits auch bei solchen Projekten stets als direkter Auftragnehmer der Vertriebspartner fungiere. Sie hätten es daher im Außenverhältnis künftig immer mit einer Firma zu tun.
Das Fazit des Markenproduzenten: Die neue Struktur bringt mehr Professionalität, mehr Effizienz und mehr Stabilität. Sie füge sich daher nahtlos in die umfassende Duscholux-Strategie für eine langfristig positive Unternehmensentwicklung ein.