Ideal Standard mit Designstrategie weiter auf Erfolgskurs
Keep it simple: Basierend auf dieser Devise verfolgt Ideal Standard konsequent seine vor zwei Jahren entwickelte Designstrategie.
Ausgangspunkt ist der Gedanke, dass ein Produkt nie nur für sich selber steht, sondern die es umgebende Architektur als Bühne fungiert. "Gutes Baddesign heißt für uns, dass die Produkte selber natürlich schon formschön und funktional sein müssen, aber so gestaltet sind, dass sie die Umgebung, in der sie stehen, besonders gut zur Wirkung kommen lassen. Unsere Produkte inszenieren nicht sich selber, sondern die Ästhetik des Raumes", erläutert Tomas Fiegl, einer der beiden Geschäftsführer des Darmstädter Designbüros Artefakt, das unter anderem die preisgekrönte Linie "Tonic" entwarf.
Beispielhaftes Design: die Linie "Moments" Den im Moment herrschenden Trend zu geometrischen und vorwiegend eckigen Formen in der Keramik nimmt Ideal Standard bei den zur ISH neuentwickelten Linien auf. Statt auf ganz gerade Kanten setzt das Unternehmen hier jedoch auf eine weichere Gestaltung, so dass sich die Produkte in unterschiedliche Stilwelten integrieren lassen und damit flexibler einsetzbar sind.
Beispielhaft dafür ist das Design der neuen Kollektion "Moments", das mit dem Kontrast zwischen sanft fließenden Innenformen und kantigen geometrischen Außenformen spielt. Charakteristisches Designelement ist die sogenannte "soft edge", eine abgerundete Kante in Form eines Längsovals, die sich in sämtlichen Produkten der Linie wiederfindet. Mit seiner schnörkellosen, ausgesprochen modernen Linienführung passt Moments hervorragend in ein zeitgemäßes Ambiente.
Gezielter Einsatz von Designern Umgesetzt wird die Strategie mittels eines flexiblen Designer-Konzepts: Bei der Gestaltung der Produkte setzt Ideal Standard je nach Positionierung entweder auf die Zusammenarbeit mit berühmten Namen wie Jasper Morrison, auf bekannte und renommierte Designbüros wie Pearson-Lloyd oder auf die Kooperation mit bewährten und erfolgreichen Partnern wie Artefakt.
Gelenkt und koordiniert werden die Projekte durch die europäische Marketingzentrale in Brüssel, die Supervision erfolgt durch den europäischen Art Director Marc Sadler, der auch für das neu eingerichtete "Ideal Design Center" in Mailand verantwortlich ist. Hier werden unter seiner Leitung auch hausinterne Designentwürfe für verschiedene Produkte erarbeitet und umgesetzt.
Dass das Konzept erfolgreich ist, wurde in den vergangenen Monaten auch von externer Seite eindrucksvoll bestätigt, denn die Produkte des Unternehmens wurden wiederholt mit wichtigen Designpreisen ausgezeichnet: Im Dezember 2003 erhielt die Linie "Marc Newson" das Prädikat "Good design" des renommierten Chicago Athenaeum. Im Juli folgten WC und Bidet aus der Linie "Tonic", die als herausragende Produkte in ihrer Kategorie den Award "red dot: best of the best" des Design Zentrums Nordrhein Westfalen bekamen; auch der Waschtisch "Tonic" und die Armaturenlinie "Venice" wurden mit einem "red dot" bedacht. Die neueste Auszeichnung, der "iF product design award" des Industrieforum Hannover, ging an die erst im Herbst eingeführte Gästebad-Linie "TONICguest".