
Dipl.-Ing.
Harald Drück
Thermische Solaranlagen gewinnen kontinuierlich an Marktrelevanz. Gegenwärtig betragen die jährlichen Zuwachsraten in Deutschland etwa 20-30 %. Der Umsatz mit Technologien zur thermischen Solarenergienutzung wird im Jahr 2000 erstmals mehr als 1 Mrd. DM betragen. Damit auf einem derart dynamisch wachsenden Markt ein fairer Wettbewerb möglich ist, müssen für Solaranlagen bzw. ihre Komponenten Normen vorhanden sein.
In den vergangenen Jahren wurden auf europäischer Ebene Normen für Sonnenkollektoren, Warmwasserspeicher und vollständige Solaranlagen erarbeitet. In diesen Normen sind sowohl Qualitätsanforderungen an die Produkte als auch Prüfverfahren zur Ermittlung ihrer thermischen Leistungsfähigkeit festgeschrieben.
In dem Beitrag werden die einzelnen Normen vorgestellt sowie die darin spezifizierten Prüfverfahren erläutert. Die sich aus den Normen für den Solarmarkt ergebenden Konsequenzen werden aufgezeigt.
Diesen Fachbeitrag finden Sie in der
Sonderausgabe des Heizungsjournals zur ISH 2001.