Negativschlagzeilen leben lange, auch wenn sie längst überholt sind. So beim Thema Holzpellets: Heute sind die Lager der Pelletslieferanten prall gefüllt und die umweltfreundlichen Energiestäbchen preisgünstiger denn je.
Umweltfreundlich und kostengünstig heizen mit Holzpellets
Der Pelletskesseln "Pelletti" von Paradigma
So lagen die Kosten für eine Bestellmenge von sechs Tonnen Pellets im April bei durchschnittlich 194 Euro pro Tonne, also auf Vorjahreniveau. Seitdem sind sie sogar noch günstiger geworden. Momentan betragen die Energiekosten von Pellets zirka 3,81 Cent pro Kilowattstunde, während Eigenheimbesitzer bei Heizungen, die mit Heizöl befeuert werden, mit 6,35 Cent rechnen müssen. Eine Kilowattstunde Heizwärme aus Holzpellets kostet zudem rund 44 Prozent weniger als Erdgas.
Leider weiß eine breite Öffentlichkeit nichts von dieser positiven Entwicklung. Im Gegenteil, viele Verbraucher sind durch alte Meldungen über Verteuerungen und „Lieferengpässe“ vom Ende letzten Jahres derart verunsichert, dass sie vom sparsamen und CO2-neutralen Heizen mit Holzpellets nichts mehr wissen wollen. Dabei sind die Lieferengpässe vom vergangenen Jahr längst behoben, indem die Produktionskapazität nahezu verdoppelt wurde. Die anhaltende Irritation in Bezug auf die preisgünstigen Pellets freut all diejenigen, die mit fossilen Brennstoffen Geschäfte machen. Wer dabei draufzahlt, ist letztlich der Verbraucher.
Zur Zeit ist in den Publikumsmedien von Pelletsheizungen kaum noch die Rede. Die Anschaffung des energiesparenden Heizsystems Pelletskessel ist jedoch nach wie vor eine sichere Investition in die Zukunft, die mit üppigen staatlichen Zuschüssen gefördert wird. Diese erhöhen sich bei der Kombination mit einer Solarwärmeanlage, die Pelletsöfen und Zentralheizungen mit Pellets noch effizienter macht.
Es gibt kein einziges sinnvolles Argument gegen die runden Presslinge. Sie verbrennen nahezu rückstandsfrei – ihr Ascheanteil liegt bei weniger als einem Prozent gegenüber dem ursprünglichen Volumen. Zudem haben moderne Pelletsheizungen wie die des deutschen Marktführers Paradigma kein Feinstaubproblem. Wie verschiedene neutrale Untersuchungen, auch aus der Schweiz und Österreich, bestätigen, liegt der Feinstaubanteil mit 4 bis 8 Milligramm pro Megajoule weit unter den zugelassenen Emissionswerten. Qualitätspellets, die aus naturbelassenem Restholz wie Sägemehl, Hobelspänen oder Waldholz bestehen, sind CO2-neutral. Sie setzen beim Verbrennen lediglich die Menge an CO2 frei, die das Holz während seines Wachstums auf natürlichem Wege aufgenommen hat.
Paradigma, ein namhafter Hersteller von qualitativ hochwertigen Pelletskesseln wie dem "Pelletti", bietet seit Juni sogar eine Preis- und Liefergarantie für Holzpellets an und das über einen Zeitraum von fünf Jahren ab Inbetriebnahme des Kessels. Die Kosten der Holzpellets entsprechen den jeweils geltenden, vom Pelletsverband DEPV ermittelten Marktpreisen. Paradigma sagt seinen Kunden darüber hinaus einen garantierten Maximalpreis in Höhe von 220 Euro pro Tonne Holzpellets inklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer zu.