Auch die Amerikaner müssen es zugeben: Der CO2-Ausstoß hat bereits begonnen unser Klima zu verändern. Regenerative Heizungssysteme sind dabei mehr als nur die Antwort auf die gestiegenen Öl- und Gastpreise.
Doch besonders diese Systeme benötigen zum effizienten Betrieb eine niedrige Rücklauftemperatur. Eine Eigenschaft, die besonders bei bestehenden Gebäuden nicht leicht zu haben ist.
Als konsequente Fortsetzung der Steigerung solarer Beiträge zur Heizungsunterstützung präsentiert der Hydraulikspezialist Baunach auf der diesjährigen Intersolar den neuen rendeMIX Dreikammer-Verteiler.
Mit dieser Baugruppe ist es erstmals möglich, die Vorteile der beiden Verfahren „Rücklaufnutzung“ und „Zwei-Zonen-Entladung“ in größeren Wärmeverteilungen bis zu 500kW zu nutzen. Während die „Rücklaufnutzung“ zu extrem niedrigen Rücklauftemperaturen, großen Spreizungen und kleinen Volumenströmen führt, sorgt die „Zwei-Zonen-Entladung“ für eine nochmalige Steigerung der Nutzbarkeit der im Puffer gespeicherten Wärme nach dem Motto: „oben länger heiß - unten schneller kalt“. Ebenso kann diese Baugruppe mit ihren drei Anschlüssen zum Wärmeerzeuger gerade in gewerblichen Anlagen mit einem Übergewicht an Hochtemperaturlast den Wirkungsgrad von Brennwert-Abgas-Wärmetauschern deutlich steigern.
Desweiteren werden Baugruppen vorgestellt, mit denen auch eine „Zwei-Zonen-Beladung“ von Pufferspeichern durch Holzkessel und BHKW ermöglicht wird und die gleichzeitig die Mindestrücklauftemperatur zum Wärmeerzeuger sichern. Dadurch wird der Puffer nicht nur oben schneller heiß und bleibt stattdessen unten länger kalt; der im Stellantrieb integrierte Regler macht den rendeMIX 2×3 FR auch zur autonomen und anschlussfertigen Einheit mit Netzstecker und Temperaturfühler.
So erstaunt es sicher nicht, dass das rendeMIX -Konzept inzwischen mit dem RAL Gütesiegel solar ausgezeichnet wurde.