Die energetische Inspektion von Heizungsanlagen macht Modernisierungspotenziale transparent.
Wie Sie Ihren Geldbeutel und zugleich die Umwelt entlasten können, verrät der "VdZ-Energiekommissar" auf www.vdzev.de.
Der von der Vereinigung der deutschen Zentralheizungswirtschaft e. V. (VdZ) und ihren Marktpartnern entwickelte Heizungs-Check ist das erste standardisierte Verfahren zur Komplettüberprüfung von Heizungsanlagen. Es umfasst die energetische Überprüfung des Wärmeerzeugers, der Wärmeverteilung und der Wärmeübergabe. Die VdZ hat das einfache, schnelle und aufschlussreiche Checklistenverfahren entwickelt, um Hausbesitzern energetische Defizite aufzuzeigen.
Denn in Deutschlands Heizungskellern wird unnötiger Weise noch viel zu viel Energie verheizt. Nach Angaben der VdZ werden Heizkessel in Deutschland durchschnittlich erst nach 24 Jahren modernisiert. Weit über zwei Millionen Wärmeerzeuger sind älter als 25 Jahre. Demnach nutzen 20 Prozent der Bestandsanlagen in deutschen Haushalten die energetischen Potenziale nicht und 70 Prozent nur unzureichend. Vor dem bundesweiten Start des Heizungs-Checks im nächsten Jahr wird es noch im Herbst 2007 einen Testlauf in Hessen geben.
Das neue, allgemeingültige Prüfverfahren wird vor allem von geschulten Kräften des Fachhandwerks durchgeführt werden und basiert auf den aktuellen Forderungen und Energierichtlinien der EU. Es umfasst alle wichtigen technischen und energetischen Aspekte einer Heizungsanlage und deckt entsprechende Schwachstellen auf. „Mit Hilfe des Heizungs-Checks der VdZ können Hausbesitzer künftig intelligenter heizen, in dem sie nach einer gezielten Heizungsmodernisierung den Energieverbrauch und damit die Heizkosten senken“, erklärt Horst Eisenbeis, Geschäftsführer der VdZ.
„Mit dem VdZ Heizungs-Check konkretisieren wir unseren strategischen Ansatz, die Verbraucher mit konkreten Problemlösungen auf mehreren Handlungsebenen anzusprechen. Denn die Herausforderungen für unsere Branche liegen in drei Kernbereichen: Verbesserungspotenzial mit vorhandener Technik umsetzen, Politische Rahmenbedingungen verbessern und den Verbrauchern aktive Hilfe zum Energie sparen geben“, so Eisenbeis weiter.