Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) hatte auf der GET Nord in Hamburg die
Jahresbilanz des Handwerkermarkenbündnisses vorgelegt. Vizepräsident Werner Obermeier, Hauptgeschäfts- führer Michael von Bock und Polach sowie der stellvertretende Beiratsvorsitzende der Handwerker- marke Bernd Müller informierten über die Markenentwicklung in den zurückliegenden zwölf Monaten. Darüber hinaus gaben sie einen Ausblick auf die Wachstumspläne
der Handwerkermarke für das kommende Jahr.
Donat Feser (Mitte) Geschäftsführer der Zehnder GmbH, unterzeichnet den Vertrag zur Handwerkermarke mit dem ZVSHK. Foto: ZVSHK
Werner Obermeier, im Vorstand des ZVSHK für das Thema verantwortlich, berichtete von einer wachsenden Akzeptanz der Handwerkermarke im Handwerk. „Seit dem Start der neuen Werbekampagne haben wir weitere eintausend Innungs- unternehmen als sogenannte ‚Meisterklasse’-Betriebe der Handwerkermarke gewinnen können.“ Insgesamt sei die Anzahl der Betriebe, die Handwerkermarkenprodukte offensiv vertreiben, damit auf fast 4.000 angewachsen. „Den viertausendsten Fachbetrieb werden wir auf der GET Nord rekrutieren“, ergänzte Michael von Bock und Polach. Der Hauptgeschäftsführer des ZVSHK zeigte sich insgesamt zufrieden mit der Entwicklung des vor acht Jahren ins Leben gerufenen Zusammenschlusses renommierter Industriemarken. Die kontinuierlich wachsende Anzahl der „Meisterklasse“-Betriebe wertete von Bock und Polach als eindeutiges Indiz dafür, dass die Handwerkermarke mittlerweile fest im Markt verankert sei und von der Hauptziel- gruppe, den jungen und marketingbewussten Handwerkern als Gütesiegel und überbetrieblicher Qualitätsbeweis wahrgenommen werde. Als Ziel für das kommende Jahr nannte der ZVSHK-Hauptge- schäftsführer eine Unterstützerzahl von 5.000 Innungsbetrieben.
Bei den Zu- und Abgängen von Markenpartnern zogen die Verantwortlichen für die Handwerkermarke eine leicht negative Bilanz. Den Beitritten von Wilo und Aeroline stehen im Jahr 2008 die Austritte der Unternehmen Missel, Deltamess und Sanipa gegenüber. Die Gründe für die Austritte lägen dabei aber nicht ursächlich bei der Handwerkermarke, erläuterte Michael von Bock und Polach. Er nutzte die Gelegenheit, um der Öffentlichkeit in Hamburg einen prominenten Neuzugang zum Markenbündnis vorzustellen: „Ich freue mich ganz besonders, dass sich uns im neuen Jahr mit der Zehnder GmbH einer der bekanntesten deutschen Heizkörperhersteller anschließen wird“. Zusammen mit Zehnder Geschäftsführer Donat Feser unterzeichnete er eine Absichtserklärung über den Beitritt Zehnders zur Handwerkermarke.
Ausblick auf 2009: Handwerkermarke setzt auf Kontinuität
Bei der Kommunikation setzen die Verantwortlichen der Handwerkermarke auf Kontinuität. Um weitere Unterstützerbetriebe zu gewinnen und die Marke beim Endverbraucher bekannt zu machen, wird es wieder Anzeigenschaltungen in Fach- und sogenannten „Special Interest“-Titeln geben. Intensiviert wird die PR-Arbeit, die im Zusammenhang mir der Handwerkermarke das Thema Nachhaltigkeit und Werterhalt in der Öffentlichkeit präsent machen wird.