Die zukünftige Wärmeversorgung der 60 Wohneinheiten im sächsischen Wolfen, übernimmt nun die große Pelletsheizzentrale von ÖkoFEN. Der fünfgeschossige Wohnungsbau wird fortan von 4 Pelletskesseln mit einer Leistung von insgesamt 224 kW beheizt. Um die Kellerräume den Mietern vorzubehalten, hat sich die Wohnungsgenossenschaft Wolfen eG (WGW) für eine externe Containerlösung entschieden.
Zufriedene Gesichter bei der feierlichen Inbetriebnahme
v.l.n.r.: Thomas Dankert, Geschäftsführer TDS Heizung Sanitär, Lothar Tomaschko, Geschäftsführer ÖkoFEN Deutschland, Bez. Schornsteinfegermeister Remo Jordan, Herr Schenk von der Wohnungsgenossenschaft Wolfen,
Horst Reinsch, Geschäftsführer ÖkoFEN Vertriebscenter Ost,
Sebastian Reinsch, Geschäftsführer ÖkoFEN Vertriebscenter Ost Fotos:ÖkoFEN
Die Anlieferung der ÖkoFEN Heizzentrale mit 224 kW
Bisher wurde in Wolfen mit Fernwärme aus Braunkohle- kraftwerken geheizt. Mit der Umstellung auf eine innovative Pelletsheizung leistet die WGW nicht nur einen großen Beitrag zum Klimaschutz, sondern ermöglicht ihren Bewohnern eine langfristig sichere und dauerhaft günstige Wärmeversorgung.
Neben der neuen Pelletsheizung, inklusive neuer Heizkörper und Sanitärtechnik, wurden zudem noch neue Fenster eingebaut und ein Vollwärmeschutz mit Außenwand-, Keller- und Decken- dämmung vorgenommen. „Wir waren von Beginn an überzeugt, dass im Zuge der anstehenden Sanierung bei unserem Objekt in der Willi Sachse Straße zugleich eine zukunftsträchtige Heizlösung installiert werden muss. Wichtig war uns hierbei eine langfristig sichere, wirtschaftlich rentable und klimaschonende Technik. Diese moderne Heizzentrale wird den Bedürfnissen eines solchen Objektes in allen Belangen gerecht.“ so Gerhard Jaenichen, kaufmännischer Vorstand der WGW.
Die Entscheidung die bisherige Fernwärmeversorgung durch eine Heizzentrale aus dem Hause ÖkoFEN zu ersetzen, fiel auf Grund des maßgeschneiderten Angebotes und der Möglichkeit diese Anlage im Contracting zu betreiben. Die Genossenschaft wurde so von sämtlichen Investitionskosten für die neue Heizungsanlage befreit und hat auch keinen zusätzlichen finanziellen Aufwand für regelmäßige Wartungen oder etwaige Reparaturen. Diese Kosten sind durch den Vollservice Wartungsvertrag von ÖkoFEN abgedeckt. Der Kunde zahlt an den Contractor, die TDS GmbH monatlich die Kosten für die gelieferte Wärme.
Ein besonderer Service ist die Fernüberwachung: An 365 Tagen im Jahr, rund um die Uhr, sichert die ÖkoFEN Fernüberwachung den Betreibern einen optimalen Heizungsbetrieb bei einem hohen Jahresnutzungsgrad zu.
Das clever durchdachte kleine „Wärmewerk“ besteht aus vier Pelletskesseln, mit einer individuellen Leistung von 56 kW. Zur Kaskade gebaut erreichen sie eine Wärmeleistung von 224 kW und erzeugen somit ausreichend Energie um die rund 3.400 Quadratmeter Wohnfläche inklusive Warmwasser mühelos zu versorgen. Da die Kellerräume zu klein waren und dieser Platz zur Nutzung für die Bewohner freigehalten werden sollte, ist die Heizzentrale, die extern in einem Holzcontainer neben der Siedlung aufgestellt ist, die perfekte Lösung.
Die Heizzentrale wurde per LKW angeliefert und war bereits anschlussfertig vorinstalliert. Aber nicht nur die Installation war bequem auch die Bedienung und die Entsorgung der Asche, dank der neuen automatischen Aschenaustragung. Mit der ersten staubfreien Aschenentsorgung hat ÖkoFEN hier einen weiteren Meilenstein in der Pelletsheiztechnik gesetzt.
Die kleinen Holzpresslinge werden voraussichtlich 6 mal im Jahr per Tankwagen angeliefert und vollautomatisch in das 14 Tonnen umfassende Pelletslager eingeblasen. „Durch das nicht mehr zeitgemäße Fernwärmesystem und die veraltete Heiztechnik im Gebäude waren die Wärmeverluste
enorm. Mit der Entscheidung für die ÖkoFEN Heizzentrale sparen wir gut 160 Tonnen CO2 Ausstoß pro Jahr ein. 160 Tonnen CO2 entsprechen knapp 1 Million gefahrenen Kilometern mit dem Auto“
bekräftigt der technische Vorstand der WGW, Jürgen Trümpler, die Entscheidung für die umweltfreundliche Pelletsheizung.
Die Planung, Installation und den Betrieb der Anlage übernahm die Firma TDS aus Wolfen. „So wie wir uns bei der Technik auf die Profis in Sachen Pelletsheizungen verlassen, so haben wir uns auch bei der Anlagenfinanzierung Spezialisten gesucht. Die Finanzierung des Projektes übernahm die Nürnberger Umweltbank, die sich ausschließlich auf die Finanzierung von ökologischen Projekten spezialisiert hat. Hier wurden wir kompetent beraten und die Abwicklung erfolgte fachkundig, schnell und unkompliziert“, so der überaus zufriedene Thomas Dankert von der Firma TDS.
Unterstützt wurde der örtliche Fachbetrieb in allen technischen Belangen vom ÖkoFEN Vertriebscenter Ost in Reichenbach. Für die beiden Geschäftsführer Horst und Sebastian Reinsch war diese Inbetriebnahme auch etwas Besonderes, da diese Heizzentrale Premierencharakter hatte. Es ist die erste Containerlösung in dieser Größenordnung von ÖkoFEN in Deutschland. Kaskadenlösungen in der Größe wurden bereits mehrere erfolgreich in Betrieb genommen.
Genau rechtzeitig zum Wintereinbruch können sich die Bewohner des Objektes in der Willi Sachse Straße nun über die schöne Einweihungsfeier und die abgeschlossene Sanierung freuen. „Es ist ein wunder- bares Gefühl zu wissen, dass wir ein wohlig warmes Zuhause haben und dabei der Umwelt auch noch etwas Gutes tun,“ zeigte sich ein Bewohner begeistert von dem neuen Heizsystem.