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News vom 30.03.2010

Keine Chance für Einbrecher mit elektronischem Einbruchschutz

Alarmanlagen, Bewegungsmelder und Türkommunikationssysteme ergänzen mechanische Sicherheitstechnik.

In Deutschland wird alle zwei Minuten eingebrochen. Etagenwohnungen trifft es genauso wie Eigenheime. Foto: Bilderbox - fotalia.com
In Deutschland wird alle zwei Minuten eingebrochen. Etagenwohnungen trifft es genauso wie Eigenheime. Foto: Bilderbox - fotalia.com
In Deutschland wird alle zwei Minuten eingebrochen. Etagenwohnungen trifft es genauso wie Eigenheime. Dennoch befolgen einer Umfrage von Immowelt.de zufolge nur 42 Prozent der Deutschen die Ratschläge der Polizei zur Sicherung ihrer vier Wände. „Zwar lässt sich
eine Wohnung nicht hundertprozentig gegen Einbruch schützen, doch es gibt zahlreiche Möglichkeiten, ungebetenen Gästen ihren ‚Besuch’ so schwer wie möglich zu machen“, klärt Hartmut Zander von der Initiative ELEKTRO+ auf. „Das ist besonders in der Urlaubszeit wichtig, wenn Wohnungen und Häuser mehrere Wochen leerstehen. Und hier können schon kleine, weniger aufwendige Maßnahmen jeden dritten Einbruchversuch erfolgreich verhindern.“

Unübertroffen: Alarmanlagen
Den besten Schutz vor Langfingern bieten noch immer Alarmanlagen.  Aufgrund ihrer abschreckenden Wirkung sind sie mechanischen Sicherheitseinrichtungen wie Schlössern oder Spezialfenstern und -türen weit überlegen. Zwar können sie einen Einbruch nicht verhindern, setzen den Einbrecher jedoch einem höheren Risiko aus, auf frischer Tat ertappt zu werden. Dies gilt allerdings nur, wenn die Anlage von einem Elektrofachbetrieb professionell installiert wurde. Bei einer Direktschaltung zur Polizei oder einer Wach- und Schließgesellschaft wird im Alarmfall ein Notruf ausgelöst. Dies kann entweder durch einen stillen Alarm erfolgen oder an eine Sirene gekoppelt sein. Weitere mögliche Maßnahmen sind die Einschaltung der Innen- und/ oder Außenbeleuchtung und die Weiterleitung der Alarmierung an eine ausgewählte Telefonnummer.

Spot an: Bewegungsmelder
Eine sinnvolle Maßnahme stellen auch integrierte Passiv-Infrarot-
Bewegungsmelder dar. Hausbesitzer sollten nicht nur die Haustür und den Eingangsbereich mit einer solchen Anlage versehen, sondern das gesamte Grundstück einschließlich Garten – am besten in Kombination mit leistungsstarken Strahlern. Der Markt hält hierfür feuchtigkeitsresistente
Automatikschalter bereit. Um Manipulationen zu verhindern, sollten die Bewegungsmelder, genau wie alle anderen Schalter und Steckdosen, stets auch von innen an- und abschaltbar sein sowie einen Dauerbetrieb ermöglichen.

Sicher und komfortabel: elektrische Rollladensteuerung
Was viele nicht wissen: Rund 80 Prozent aller Einbrüche in Einfamilienhäuser erfolgen über Fenster und Terrassentüren. Elektrisch gesteuerte Rollladen- oder Jalousieantriebe bieten daher nicht nur ein Höchstmaß an Komfort, sondern auch ein Mehr an Sicherheit. Noch bequemer sind Systeme mit Zeit- oder Fernsteuerung, über die man genau festlegen kann, um welche Tageszeit die Jalousien hoch- oder heruntergefahren werden.

Ausgetrickst: Programmiertes Licht und Radio
Eine weitere Möglichkeit, Anwesenheit vorzutäuschen, bieten digitale Zeitschaltuhren. Mit ihrer Hilfe ist es möglich, je nach Programmierung Lampen und Radios in unregelmäßigen Abständen vollautomatisch an und auszuschalten – und das in jedem Raum der Wohnung oder des
Hauses. Hochmoderne Geräte ermöglichen sogar einen Zufallsbetrieb.

Gewusst wer: Türkommunikationssysteme
Nach Angaben der Polizei schlagen Einbrecher bevorzugt zwischen 10 und 13 Uhr zu – zu einer Zeit also, während die Bewohner arbeiten oder Besorgungen machen. Ist man doch einmal zuhause, sorgt eine Türsprechanlage für Klarheit über die Identität des Besuchers – vor allem in Kombination mit einer Videokamera.

Weitere Informationen zum elektrischen Einbruchschutz unter: www.elektro-plus.com.
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