Vor dem Hintergrund einer stabilen Umsatzentwicklung und einer über Plan liegenden Ergebniserwartung für das Gesamtjahr (operatives Geschäft) hat sich die Villeroy & Boch AG entschieden, die für ihre Angestellten seit April 2009 geltende Kurzarbeit ab 1. Oktober 2010 aufzuheben. Die Kurzarbeit endet damit drei Monate früher als geplant.
Frank Göring - Vorstandsvorsitzender bei Villeroy & Boch will die Kräfte wieder verstärkt in Richtung Wachstum und Innovation bündeln. Foto: V&B
Von Anfang an nutzte Villeroy & Boch die Kurzarbeit für ein umfassendes Schulungs-programm zur Weiterqualifizierung der Mitarbeiter. Ziel dieser mit erfahrenen Trainern durchgeführten Qualifizierungsmaßnahmen war es, die Mitarbeiter für zukünftige An-forderungen zu stärken und eine erhöhte Wertschöpfung innerhalb der Arbeitsprozesse zu erreichen.
Eine Million Euro investierte das Unternehmen in die Weiterbildungsmaßnahmen, an welchen sich die Bundesagentur für Arbeit mit einer weiteren Million beteiligte.
Für den Vorstandsvorsitzenden Frank Göring hat das Instrument der Kurzarbeit klar dazu beigetragen, die Krise zu bewältigen. „Wir treten jetzt in eine neue Phase, in der wir unsere Kräfte wieder verstärkt in Richtung Wachstum und Innovation bündeln.“