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SzeneNews vom 09.05.2018

Wibutler meldet Insolvenz an

Der Smarthome-Pionier Wibutler hat Insolvenz angemeldet. Schon länger war das Unternehmen aus dem westfälischen Münster in finanziellen Schwierigkeiten. 2014 wies die Bilanz einen Fehlbetrag in über 400.000 Euro aus – und das bei einem Umsatz von 1,4 Millionen Euro, den damals 27 Mitarbeiter erwirtschafteten. Ein Jahr später kam es noch schlimmer.

Bild: Pixabay/geralt
Bild: Pixabay/geralt

Der Fehlbetrag kletterte auf 2,1 Millionen – bei einem Umsatz von nur noch 600.000, für den schon 36 Mitarbeiter gebraucht wurden. 2016 kletterte der Fehlbetrag nochmals auf 2,2 Millionen Euro – bei nun schon 46 Mitarbeitern.

Solch eine Entwicklung ist für ein Startup wie Wibutler nicht unbedingt untypisch. Oftmals finanzieren Partner die Geschäftsidee vor, um bei ihrer erfolgreichen Umsetzung später hohe Gewinne zu erwirtschaften.

Wibutler bietet eine Online-Plattform rund ums Smart Home, auf der die verschiedensten und untereinander kompatiblen smarten Haustechnikkomponenten eingekauft werden können. Herzstück und Verbinder all dieser Komponenten ist die Wibutler Pro, eine Art Gateway, das sämtliche Informationen, die von den Komponenten kommen, verarbeiten und diese untereinander koordiniert ansteuern kann.

Als Gründe für die Insolvenz nennt Geschäftsführer Michael Jüdiges die mangelnde Durchdringung klassischer Märkte wie Business-to-Business und Handwerker mit SmartHome-Produkten. Deswegen strebe er eine Restrukturierung an, bei der Wibutler auf allen Teilen der Wertschöpfung präsent ist und als unabhängige Plattform für Hersteller und Kunden dient.

Genau das hat nach Jüdiges Auskunft auch Auswirkung auf die Gesellschafterstruktur. Größter Gesellschafter mit gut 27 Prozent ist Pumpenspezialist WILO. Auch IT-Dienstleister und Bertelsmann-Tochter Arvato ist mit knapp 15 Prozent über eine Vertriebstochter beteiligt.

Die anderen Anteile entfallen auf Wibutler-Geschäftsführer Jüdiges und einige private Anleger. Gerade über den Ausstieg von WILO wird in der Branche spekuliert. Dies könnte letztlich auch Auslöser der Insolvenz gewesen sein. Jüdiges will sich dazu nicht äußern, kündigt aber für die nächsten 14 Tage einer Erklärung über neue Investoren an.

Derzeit laufe mit denen eine neue Finanzierungsrunde.

Die Insolvenz wird von der Wibutler-Geschäftsführung in Eigenregie abgewickelt.

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woodi schrieb: Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Anheben des Einschaltdeltas wirklich hilft. Falls der Sensor die Temperaturerhöhung bei Sonneneinstrahlung mangels Volumenstrom bei ausgeschalteter Pumpe nicht...
tiber schrieb: Deswegen meiner Meinung nach den Öler raus und jetzt noch die bestmögliche Förderung ungekürzt nutzen. Zwei Wohneinheiten mit getrennter Heizungsanlage und eigener WP, d.h. je Wohneinheit dann...
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