Ein übergroßer Speicher für ein neues Heizwerk hat am Freitagmittag den Verkehr auf der B122 Voralpenstraße in Sattledt (Bezirk Wels-Land) zum Stillstand gebracht. Der Schwertransport sorgte für massive Behinderungen – und schaffte es bis in den Ö3-Verkehrsservice.
Bilder: DEHOUST / HTD Am Freitag, den 13. Juni 2025, ging auf der B122 in Sattledt zeitweise nichts mehr: Ein spektakulärer Schwertransport hat zur Mittagszeit für erhebliche Verkehrsprobleme gesorgt. Grund dafür war ein übergroßer Speicher mit 245.000 Litern Inhalt zur Wärmespeicherung für ein neues Heizwerk im Ortsgebiet. Zuvor wurde das tonnenschwere Bauteil mit mehreren Kränen auf eine selbstfahrende Transportplattform verladen und anschließend langsam durch das Zentrum von Sattledt manövriert.
Der Transport fiel genau in den dichten Freitagmittagverkehr – mit entsprechenden Folgen: Die B122 Voralpenstraße war über eine Stunde lang entweder komplett gesperrt oder nur wechselseitig befahrbar. Der Rückstau reichte bis auf die A1 Westautobahn sowie auf die B138 Pyhrnpass Straße in beide Richtungen.
Auch der Ö3-Verkehrsservice berichtete live: „Der Schwertransporter quält sich da durch Sattledt“, hieß es um 13:04 Uhr. Autofahrer mussten mit bis zu 30 Minuten Zeitverlust rechnen. Gegen 14:00 Uhr konnte das Transportfahrzeug schließlich in eine Seitenstraße ausweichen, woraufhin sich die Lage langsam entspannte.
Solche Transporte sind kein Einzelfall und werden frühzeitig von DEHOUST zusammen mit dem Transportunternehmer geplant und die notwendigen Genehmigungen der Verkehrsbehörden eingeholt. Trotzdem ist es jedes Mal eine Herausforderung: Enge Ortskerne, Stoßzeiten und tonnenschwere Technik passen schlecht zusammen. Der Speicher ist jetzt da, das neue Heizwerk kann weitergebaut werden – die Pendler hatten dafür eine Stunde Zwangspause.
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