Zum zehnjährigen Firmenjubiläum blickt die Taconova GmbH in Singen auf einen stetigen Aufwärtstrend zurück, der sich auch in Zeiten schwacher Baukonjunktur gegen den Branchentrend entwickelt hatte.
Taconova-Geschäftsführer Alexander Braun zog beim zehnjährigen Firmenjubiläum eine positive Bilanz, die auch von den starken Wachstumsraten der letzten drei Jahre geprägt ist. Foto: Taconova
Der baden-württembergische Wirtschaftsminister Ernst Pfister gratulierte der Taconova GmbH zum 10-jährigen Firmenjubiläum und bestätigte dem Unternehmen, mit der Konzentration auf Problemlösungen für Energieeinsparung und erneuerbare Energien auf dem richtigen Weg zu sein. Foto: Taconova
Seit 2004 verzeichnet der Anbieter von Armaturen und vormontierten Komponenten wie Durchflussregulierventilen, automatischen Entlüftern, Stellantrieben oder Solarstationen jährlich zweistellige Wachstumsraten. Das Tochterunternehmen der schweizerischen Ostaco AG feierte Anfang Oktober 2007 in einer kleinen Bodenseegemeinde das zehnjährige Bestehen. Zu den Gratulanten zählte auch der baden-württembergische Wirtschaftsminister Ernst Pfister, der dem Unternehmen Innovationskraft und zukunftsorientiertes Handeln bescheinigte.
Die Erfolgsgeschichte baut auf Schweizer Präzision, gepaart mit süddeutschem Unternehmergeist und dem unbeirrten Festhalten an ehrgeizigen Zielen. Gegründet wurde die Taconova GmbH 1997 als Tochter der schweizerischen Ostaco AG, unweit der Schweizer Grenze im südwestdeutschen Singen. Zu dieser Zeit erzielte die Schweizer Muttergesellschaft in Deutschland einen Jahresumsatz von umgerechnet drei Millionen Euro. Taconova verdreifachte diesen unter der Leitung von Geschäftsführer Alexander Braun innerhalb dieser ersten zehn Jahre auf über zehn Millionen Euro. Der stetig rückläufigen Baukonjunktur in den Jahren 1998 bis 2004 trotzte die deutsche Vertriebstochter mit einem konstanten Aufwärtstrend.
Erfolgreiches Produktsegment Solar: "Die Wahl der Vertriebsstrategie und die gute Zusammenarbeit mit unseren Handelsvertretungen sind der Grundstein für das hohe Wachstum, welches unsere Tochter Taconova in dieser Zeit erzielt hat", heben Christian Muggli, Vorsitzender der Gesellschafter der Taconova GmbH und Max Rütimann, Unternehmensleiter der Ostaco AG, in ihren Jubiläumsbotschaften übereinstimmend hervor. Wirtschaftsminister Ernst Pfister hob mit beachtenswerter Branchenkenntnis die Erfolgsfaktoren des Unternehmens hervor: "Mit der Konzentration auf die Haustechnik behauptet sich Taconova vor allem durch Qualität und dadurch, um das Quantum besser zu sein, was Qualität mehr kostet. In der Rolle des Problemlösers liegen Sie mit Ihrer Kernkompetenz beim Thema Energiesparen sowie im Zukunftsmarkt für erneuerbare Energien genau richtig." Dies sei an Entwicklungen wie der Solarstation Tacosol zu erkennen. Indessen hat das Produktsegment Solar am Gesamtumsatz mittlerweile einen Anteil von 35 bis 40 Prozent, wie Geschäftsführer Alexander Braun berichtet und im Rückblick darauf verweist, dass 1997 noch niemand im Unternehmen etwas mit dem Begriff Solar anzufangen gewusst habe.
Zukunftsmärkte frühzeitig erkannt: Erfreut zeigte sich der Wirtschaftsminister Ernst Pfister vor allem auch darüber, dass mit dem Umsatz auch die Zahl der Mitarbeiter in diesen ersten zehn Jahren gestiegen ist. "Unternehmerischer Erfolg basiert letztlich immer auf der persönlichen Leistung von Menschen", betont Ernst Pfister und erwähnt in diesem Zusammenhang auch das Wirtschaftswachstum in Baden-Württemberg mit einer Drei vor dem Komma. Gleichzeitig warnt der Minister angesichts der demografischen Entwicklung auch vor der Gefahr eines bevorstehenden Fachkräftemangels. Der Geschäftsführer unterstreicht dazu das Engagement in der Ausbildung: "Unsere zukünftigen Fachkräfte bilden wir mittlerweile selbst aus", sagt Alexander Braun. Darüber hinaus zeigt das Unternehmen auch soziales Engagement, indem Taconova den Verein 'Pan y Arte' unterstützt. So kamen bei einer Tombola im Rahmen der Jubiläumsveranstaltung 1.500 Euro an Spenden für das von Schauspieler Dietmar Schönherr initiierte Projekt zusammen, das Kindern in Nicaragua zu besseren Lebensumständen verhilft.
Vom Standort Singen aus betreut Taconova bundesweit mit 14 Gebietsvertretungen das SHK- und Solar-Fachhandwerk, TGA-Planungsbüros und den Fachgroßhandel. Rückblickend auf die ersten zehn Jahre habe Taconova nach Angabe von Alexander Braun rechtzeitig den Trend erkannt, sich vom reinen Komponenten- und Armaturenlieferanten zum Produzenten von vormontierten Systemen weiterzuentwickeln. Die aktuellen Unternehmenszahlen liefern den Beweis dafür: "Seit Firmengründung sind wir auf Wachstumskurs, in den letzten drei Jahren sogar im prozentual zweistelligen Bereich", berichtet Prokurist Daniel Blasel.
Vom Importeur zum Problemlöser: Das zehnjährige Firmenjubiläum wurde in der Gemeinde Hoppetenzell unweit des Standorts Singen gefeiert, wo 1972 die Anfänge der Taco Heizungen GmbH lagen, die dort als Montagebetrieb automatische Entlüfter fertigte. Die Geschichte der schweizerischen Muttergesellschaft beginnt Anfang der sechziger Jahre mit der Taco Heizungen AG in Zürich, die zunächst die Produkte der in den USA ansässigen Taco Inc. vermarktet. Für den europäischen Markt wurden ab 1964 die Produkte den hier geltenden Normen angepasst. Bereits zu dieser Zeit entstanden Produkte, die in weiterentwickelter Form bis heute zum festen Bestandteil des Sortiments gehören. Dazu zählen vor allem die bewährten Entlüfter wie Hy-Vent, Airscoop oder der Heizkörperentlüfter Taco Vent. Im Zuge verschiedener Übernahmen und Besitzerwechsel während der achtziger Jahre entstehen Entwicklungen wie das Abgleichventil Setter Bypass. Seit 1994 firmiert das Schweizer Unternehmen als Ostaco AG und ist ein Mitglied der AVIA-Konzerngruppe.
Die starke Nachfrage im deutschen Markt veranlasste den Anbieter von Präzisionsarmaturen im Jahr 1997 zur Gründung der Taconova GmbH in Singen. Weitere Tochtergesellschaften entstanden in Grossbritannien (1995), Frankreich (1999) sowie in Tschechien (2004). Mit der Markteinführung der Solarstation Tacosol im Jahr 2001 etablierte sich Taconova schließlich auch im Segment Solarwärmetechnik als Problemlöser mit den Kernkompetenzen Abgleichen, Regeln, Mischen, Entlüften, Verteilen und Solar.