Jetzt mal was konkretes:
Ich hab neu gebaut mit Holz, Cellulosedämmung und habe einen gerechneten
Wärmebedarf einschl. Lüftungsverluste von 6,5 kW bei 168 qm
Wohnfläche ohne Keller. Gelüftet wird per
Abluftanlage ohne
Wärmerückgewinnung. Ich heize wenig
Luft auf, weil ich statt
Konvektoren,
Radiatoren benutze. Ich habe es tagsüber auf 20 und Abends auf 22 Grad warm und heize Tag und Nacht gleichmäßig durch, bis auf die kleine Anhebung in den Abendstunden von 19-24 Uhr.
Als Heizung habe ich eine Elco Thission 9. Ich benötige bei derzeit ca -8 Grad in geschützter Lage (und es weht kräftig um mein Haus) um die 6-8 cbm Gas. Die Thission 9 modeliert meist zwischen 10-30% und ist auch über Stunden ganz aus und das bei -8 Grad!
Mein Heizungsbauer, übrigens sehr kompetent, wirklich!, hat mir eine Buderus mit 15 kW empfohlen. Er wollte die Heizkörper auf 50 W/qm berechnen. Ich habe eine Berechnung mit 30 W/qm veranlaßt und habe auf die Thission 9 bestanden die er eingebaut hat und zusammen mit Elco in Betrieb nahm einschl. Hinweise zur
Wartung von Elco.
Was ich damit sagen will:
Die Heizungsbauer planen die Anlagen in der Vielzahl der Fälle sicherlich mit viel zu viel Leistungsreserve. Den daraus folgenden schlechteren Wirkunsgrad und Anlaufverluste der Heizung darf dann der Kunde bezahlen.
Auf die Frage meines Heizungsfachmanns, was ich denn machen würde wenn es mal kälter als -15 Grad wird und die Heizung nicht mehr ausreicht, habe ich geantwortet: Dann schalte ich einen Heizlüfter ein, oder komme die paar Tage mit 18 Grad aus. So einfach kann das sein.