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Datenschutzhinweise

99% aller Heizungen sind zu groß !
Verfasser:
Heizer129
Zeit: 03.10.2007 05:31:01
0
705791
Jetzt mal ganz provokativ diese These und auch dieser Titel

(geklaut bei Hasko)

Eine sinnvolle Wärmeabgabe ist nur bei genauer Leistungsdimensionierung möglich.

Selbst die kleinsten Heizungen wie eine Thision 9 kommen bei Niedertemperaturheizungen an ihre Grenzen.

Somit ist um ein genau dosiertes Leistungsgerechtes Heizen zu ermöglichen

ein Puffer mit einer Wärmeabgabe über eine Mischerregelung somit eigentlich immer sinnvoll.

Diese Regelung sollte durch einen Raumfühler unterstützt werden.

Dann sollte bei Erstinstallation der Anlage gleich die Regelung auf alternative Energien vorbereitet werden damit ein Regler die Gesamthoheit besitzt und Nachrüstungen wenig kosten.

Dann ist eine Visualisierung um Fehler bei Parametrierung und Einbau gleich zu erkennen ein weiterer Schritt zum Energiesparen.

Sollte es nicht jeden Hausbesitzer klar gemacht werden das so die Energie und Anlagenkosten auf lange Sicht am günstigsten sind da alternative Energien wobei es egal ist welche jederzeit kostengünstig eingebunden werden können ???

Um einfach mal aufzuzeigen was eventuell an Heizkosten auf jeden zukommen kann einmal eine Rechnung auf 15jahre was die Heizkosten bedeuten können.

Energiekosten Preissteigerung Energiekosten neu
1.Jahr 1000,00 10 1100,00
2.Jahr 1100,00 10 1210,00
3.Jahr 1210,00 10 1331,00
4.Jahr 1331,00 10 1464,10
5.Jahr 1464,10 10 1610,51
6.Jahr 1610,51 10 1771,56
7.Jahr 1771,56 10 1948,72
8.Jahr 1948,72 10 2143,59
9.Jahr 2143,59 10 2357,95
10.Jahr 2357,95 10 2593,74
11.Jahr 2593,74 10 2853,12
12.Jahr 2853,12 10 3138,43
13.Jahr 3138,43 10 3452,27
14.Jahr 3452,27 10 3797,50
15.Jahr 3797,50 10 4177,25

Summe 34949,73

Kann es sich ein Hauseigentümer eigentlich erlauben nicht über Energieeinsparung nachzudenken ???
Denn weshalb sollte es nicht auch bei den Energiesparmaßnahmen gleich welcher Art eine Tendenz das es immer teurer wird geben.

Gruß Thomas Rawe



Verfasser:
freund77
Zeit: 03.10.2007 05:59:36
0
705794
Um einfach mal aufzuzeigen was eventuell an Heizkosten auf jeden zukommen kann einmal eine Rechnung auf 15jahre was die Heizkosten bedeuten können.
Die Zukunft kann halt niemand voraussagen =)

Kann es sich ein Hauseigentümer eigentlich erlauben nicht über Energieeinsparung nachzudenken ???
Ja, absolut

Ganz kurz zu den Investitionskosten Deiner (Heizungs/Kollektor usw-)Anlage, die ich mitbekommen habe
Das lohnt sich -mE- in 100 Jahren nicht, sry.
Wenn ich alle Kosten miteinbeziehe, habe es aber nur grob in Erinnerung! (6stellig)
Meine Ansicht wohlgemerkt.Sry, wenn ich mich täusche.
Aus Energiespargründen evtl sinnvoll -ich weiß es nicht.
http://www.haustechnikdialog.de/forum.asp?thema=68493&headline=Amotisierung%20bei%20Solaranalgen,%20oder%20der%20%D6kologische%20Gedanke.
http://www.haustechnikdialog.de/forum.asp?thema=68835&headline=Solar%20ist%20wichtiger%20als%20D%E4mmung

Zum Thema zu große Heizung: Das stimmt leider sicher.

Sollte es nicht jeden Hausbesitzer klar gemacht werden das so die Energie und Anlagenkosten auf lange Sicht am günstigsten sind da alternative Energien wobei es egal ist welche jederzeit kostengünstig eingebunden werden können ???
Wenn es so ist, gerne.
Wie lange sind denn so die realistischen Amortisierungszeiträume, also wie lange muss ich abzahlen und ab wann spare ich dann(Geld) ?
Alles, was nach 5 oder allerhöchstens 10 Jahren nicht abbezahlt ist und dann spart, wäre für mich zB nicht interessant.
Trotzdem würden mich realistische Zeiträume interessieren.

Verfasser:
C_B_O
Zeit: 03.10.2007 06:21:14
0
705795
Moin Thomas,

T9 mal mit, mal ohne Puffer?
Ich denke finanziell verliert die Pufferlösung. Der Mehrpreis für Hardware, Lohn und Betriebskosten dürfte durch eine eventuelle Energieersparnis nicht eingespielt werden. Manchmal sollte man einfach die Kirche im Dorf lassen.
Bei einigen/vielen Installationen im Bestand kann eine nachträgliche Pufferlösung dennoch Sinn machen.

Es macht sicher Sinn Energie zu sparen, aber Energie sparen um jeden Preis macht keinen Sinn.
Wer Energie sparen will - koste es was es wolle - findet sicher überall eine Möglichkeit dazu.


mfg,
Carsten

Verfasser:
freund77
Zeit: 03.10.2007 06:26:20
0
705796
@Heizer129
Hat mir doch keine Ruhe gelassen..
Habe jetzt noch einmal gesucht, die Kosten bewegen sich in diesem Fall in einem anderen Rahmen.
ab 7.6.In weiser Voraussicht ahbe ich mich oben schon entschuldigt.

Jetzt kann ich ja doch noch über eine geldsparende Möglichkeit nachdenken, den hier reichlich vorhandenen, feuchten Boden für die Energiegewinnung einzusetzen.., sei es auf oder unter der Erde.

Verfasser:
Heizer129
Zeit: 03.10.2007 06:32:31
0
705798
@freund77

Da ich genauso wie die Mehrzahl meiner Kunden

1. Ein warmes Haus haben möchte.
2. Dafür möglichst wenig bezahlen möchte
3. Davon ausgehe das Energiepreise nach oben gehen nein ich weiß nicht wie hoch
4. Ein auf sicher Langfristig günstiges Haus wo ich mir das Heizen auch in 30Jahren leisten kann wichtig ist
5. Ich bei der Planung der Heizungstechnik wissen für einen sparsamen Betrieb umgesetzt habe
6. Ich mit den Zinsen für den Heizungsumbau der bei Hauskauf gleich eingerechnet wurde gut leben kann.

Jedenfalls besser als eventuell einmal später mir das Haus oder andere schöne Dinge nicht mehr leisten zu können da Energie zu teuer geworden ist.

Außerdem versuche ich nicht unnötig fossile Energieträger zu nutzen da sie zum Heizen zu kostbar sind.

Gruß Thomas Rawe

Verfasser:
freund77
Zeit: 03.10.2007 06:39:25
0
705799
Jedenfalls besser als eventuell einmal später mir das Haus oder andere schöne Dinge nicht mehr leisten zu können da Energie zu teuer geworden ist.
Ja, evtl! Das kann man nie wissen!
Hier wird oft auch mit der Angst gespielt -welche berechtigt -aber eben auch absolut daneben liegen kann.


Soll ich meine Braunkohle jetzt essen, weil sie zum Heizen zu schade ist?
Und die vielen Bäume im Thüringer Wald ebenso?
Ich finde, die kann man durchaus in Maßen verheizen, so seh ich es halt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Fossile_Energie

Verfasser:
Heizer129
Zeit: 03.10.2007 06:45:30
0
705800
@Carsten


Hallo nicht Puffer um jeden Preis aber eine Anlagenkonfiguration die Möglichkeiten offen läßt

und ich glaube mal auch bei einer Thision sind 5% Einsparung drin.

Dann noch eine Visualisierung glaub mir du wirst dich Wundern was für Fehler auch du machst.

Und glaube mir weshalb sollte es Dir anders gehen als mir !!!

Und schon sind locker nochmal 10% Einsparung drin.

Das sind in 15Jahren bei 10% Preissteigerung 5000€ gut Puffer und Regelung mußt du gegenrechnen

Wobei eine Regelung wird sowieso benötigt und bei Alternativen Energien kommt er sowieso.

Gruß Thomas Rawe





Verfasser:
C_B_O
Zeit: 03.10.2007 07:01:11
0
705804
@ Thomas

"und ich glaube mal auch bei einer Thision sind 5% Einsparung drin."

Modernes EFH mit 5Kw Heizlast, was zahlen die im Jahr? 400 Euro?
Davon willst du 5% sparen. Das wären dann etwa 20 Euro pro Jahr.

"Dann noch eine Visualisierung glaub mir du wirst dich Wundern was für Fehler auch du machst.
Und glaube mir weshalb sollte es Dir anders gehen als mir !!!
Und schon sind locker nochmal 10% Einsparung drin."


10% wären dann nochmal 40 Euro. Macht zusammen 60 Euro Ersparnis im Jahr.
Jetzt stellen wir die Investitionskosten, Betriebskosten und entgangene oder zu zahlende Zinsen gegenüber.
Sollen wir das wirklich rechnen?


mfg,
Carsten

Verfasser:
Heizer129
Zeit: 03.10.2007 07:15:02
0
705809
@Carsten

Mensch mir geht es nicht nur um Niedrigenergiehäuser

Die werden doch wenn sie ordentlich geplant werden mit einer Wärmepumpe betrieben.

Die meisten meiner Kunden hatten/haben über 1000€ Heizkosten Jährlich

Wo bleiben bei deiner Rechnung eigentlich Preissteigerungen ???
Weshalb hast du ein Problem damit eine Anlage zu Visualisieren?

Mensch eine gute Heizungsanlage macht genau das was sie soll aber auch nicht mehr.

Biete doch deinen Kunden zu mindestens die Möglichkeit an entscheiden ob sie es wollen müssen sie eh.

Gruß Thomas Rawe





Verfasser:
C_B_O
Zeit: 03.10.2007 07:42:01
0
705815
@ Thomas

"Mensch mir geht es nicht nur um Niedrigenergiehäuser"

Sorry, aber das Beispiel war von dir.

"Die werden doch wenn sie ordentlich geplant werden mit einer Wärmepumpe betrieben."

Stimmt, aber es gibt ja nicht nur Neubauten.
Und nicht jeder will die WP bezahlen.
Das es Anlagen gibt wo ein Puffer Sinn macht, habe ich ja schon geschrieben. Ich würde da aber keine Allgemeingültigkeit ableiten wollen.

"Die meisten meiner Kunden hatten/haben über 1000€ Heizkosten Jährlich"

Die meisten meiner Kunden auch. Durch einen Heizungswechsel sind die davon aber jetzt weit entfernt.
Und es ging doch wohl darum, was nach einer Heizungsmodernisierung durch einen Puffer zusätzlich eingespart werden kann.

"Wo bleiben bei deiner Rechnung eigentlich Preissteigerungen ???"

Was ist mit Zins und Zinseszins?

"Weshalb hast du ein Problem damit eine Anlage zu Visualisieren?
Mensch eine gute Heizungsanlage macht genau das was sie soll aber auch nicht mehr.
Biete doch deinen Kunden zu mindestens die Möglichkeit an entscheiden ob sie es wollen müssen sie eh."


Von mir bekommt jeder was er (bezahlen) will.
Ich werde aber niemandem etwas schön rechnen.


mfg,
Carsten

Verfasser:
Falk N.
Zeit: 03.10.2007 09:35:05
0
705866
"99% aller Heizungen sind zu groß"?!?

Ja logisch. Weil sie

- zu groß dimensioniert sind
- nicht voll ausgelastet sind
- und in 99% aller Anwendungsfälle der Auslegungspunkt eh nicht erreicht wird

Schlimmer wirds dann noch (technisch gesehen) wenn nicht mehr runtermoduliert werden kann, irgendwann ist auch das gerät das auf 30, 20 oder gar nur 10% -0,9kW- runtermodulieren kann "am Ende". Takten bedeutet u.U. wieder Regelschwingungen die man nicht will und die andere Problem bereiten.

Ein idealer Ausgleich ist immer ein Puffer. Weil der flexibel macht für alles was kommt. An Wärme! Egal ob über Solar vom Dach oder aus anderen alternativen Quellen. Schmeiß da rein und verteile dosiert übern Mischer. Gradgenau bedarfsabhängig. Und weil so ein Pufferle minimalen Widerstand hat: mit kleinster Pumpenleistung.

Gruß Falk N.

der schon 1988 als er seine "erste Anlage" machte, einen 500Liter Werit-Puffer in einem 180m2 60erJahre Bungalow-Einzelhaus mit nem 16kW Blaubrenner auf nem 30kW Kessel schießen lies - an einem Bestands-Schornstein mit 90-130Grad Abgastemperatur. Takte zwischen 0,75 und 3-4Stunden. Unterversorgung?Keine. Schornsteinprobleme?Keine.Kessel?wie geleckt (abgesehen vom Schwefel- damals gabs noch kein schwefelfrei). Und der Mischer fuhr immer gradgenau Strich den Vorlauf raus weil er Zugriff auf Masse hatte. Selbst wenn 50% der Heizkörper plötzlich aufgerissen worden wären: der Puffer hätts gebracht - der Kessel hätts kaum können.Und die Anlage lebt heute noch!

Verfasser:
georg Dieser Benutzer hat eine gelbe Karte erhalten
Zeit: 03.10.2007 09:42:16
0
705872
99% aller Heizungen sind zu groß !

Eine sinnvolle Wärmeabgabe ist nur bei genauer Leistungsdimensionierung möglich.

Selbst die kleinsten Heizungen wie eine Thision 9 kommen bei Niedertemperaturheizungen an ihre Grenzen.

Somit ist um ein genau dosiertes Leistungsgerechtes Heizen zu ermöglichen

ein Puffer mit einer Wärmeabgabe über eine Mischerregelung somit eigentlich immer sinnvoll.

Diese Regelung sollte durch einen Raumfühler unterstützt werden.

Dann sollte bei Erstinstallation der Anlage gleich die Regelung auf alternative Energien vorbereitet werden damit ein Regler die Gesamthoheit besitzt und Nachrüstungen wenig kosten.

Dann ist eine Visualisierung um Fehler bei Parametrierung und Einbau gleich zu erkennen ein weiterer Schritt zum Energiesparen.

Sollte es nicht jeden Hausbesitzer klar gemacht werden das so die Energie und Anlagenkosten auf lange Sicht am günstigsten sind da alternative Energien wobei es egal ist welche jederzeit kostengünstig eingebunden werden können ???

So schrieb es Heizer 129.

___________________________________________________________________________

Absolut richtig! Doch das ist nichts Neues.

So wie er es fordert, betreiben unsere Kunden Ihre Heizungen schon fast 30 Jahre lang mit den bekannten Einsparungen und grundsätzlich immer mit erweiterbarem Langzeit-Wärme-Speicher, der zukunftsorientiert für alle denkbaren Energiequellen - vom Blecheimer mit Flamme d'rin über WP und BHKW bis zur E-Heizung - und alle denkbaren Heizsysteme unbegrenzte Möglichkeiten bietet.

Diese Technologie ist jedoch absolut nicht konform zu der vieler großer Heiztechnikhersteller. Verfolgt man deren Strategien und Entwicklungen der letzten 30 Jahre vom Thermostatventil über die modulierende Brennwerttechnik bis hin zur drehzahlgeregelten Pumpe, bewegt man sich auf dem Wege des potenzierten Schwachsinns.

Marketingstrategien tun ihr Übriges und zeigen Wirkung, die Masse - auch die der Heizungsbauer - läuft ihnen nach wie die Kinder dem Rattenfänger. High-Tech ist gefragt, nicht die Einfachheit und gerade die ist es, die gute Systeme von schlechten unterscheidet.

Natürlich sollten die vom Heizer129 geforderten Dinge jedem Hausbesitzer klargemacht werden. Wir arbeiten schon sehr lange daran und wissen, daß wir quasi wie Don Quixote einen Kampf gegen Windmühlen führen. Doch so ganz erfolglos wie er sind wir dabei nicht. Nur stehen uns leider nicht die Werbemittel der Ganz-Großen zur Verfügung, mit der diese ihre sehr erfolgreiche Kundenverdummung betreiben.

Also. Weiter so, Heizer129!

Grüße aus dem Sauerland
Georg Haase
Hydro-Energy + Sirius12

Verfasser:
Heizer129
Zeit: 03.10.2007 09:57:22
0
705884
@georg

wie währen uns ja fast einig ;>>))

Leider nur fast

denn es gibt noch dinge die zu einer guten Anlage dazugehören.

Dazu gehört es auch die Temperaturen dort zu habe wo sie genutzt werden können.
um sie so sinnvoll wie möglich ohne Heizstäbe nutzen zu können


Gruß Thomas Rawe

Verfasser:
clevertherm
Zeit: 03.10.2007 10:09:32
0
705891
Moin!

@Falk N.

Ein idealer Ausgleich ist immer ein Puffer.
-------------------
volle Zustimmung!

Weil der flexibel macht für alles was kommt. An Wärme! Egal ob über Solar vom Dach oder aus anderen alternativen Quellen.
--------------------------
volle Zustimmung!

Schmeiß da rein und verteile dosiert übern Mischer.
-----------------------
nur EIN Mischer??
Bei mir dürfen es ruhig zwei in Reihe geschaltete sein. Der Regelungsaufwand ist identisch, da beide Mischer sowohl hydraulisch als auch elektrisch in Reihe geschaltet werden. ABER: Der Pufferinhalt wird viel besser ausgenutzt und niedertemperierte Solarerträge werden auch ohne NAchheizen nutzbar.

Gradgenau bedarfsabhängig.
------------------
Wenn damit auch ein Raumtemperatureinfluß gemeint ist: volle Zustimmung!

Und weil so ein Pufferle minimalen Widerstand hat: mit kleinster Pumpenleistung.
-----------------
volle Zustimmung!

Jetzt kommen wieder die Jungs mit ihren Pufferverlusten. :-))
Man muß das Dingens "richtig" isolieren! Mit einer lausigen 100-mm-Weichschaum-Isolierung wird das nix. Und erst die Pufferverrohrung......

Bei mir arbeitet eine Hansa-Therme mit 3 - 15 kW (auf 7,5 kW gedrosselt) auf 1000 L Puffer. Das Läuft obersuper! Die Entnhame für den Heizkreis erfolgt zweistufig. Auch das läuft perfekt.
Mittlerweile läuft eine Anlage nach meinem Prinzip in Österreich. Dort arbeitet jedoch ein einstufiger (und überdimensionierter) Ölkessel. Er lädt den ganzen (!) Puffer (1000 Liter) kpl. auf. Gleichzeitig auftretende Solarerträge werden im 2. 1000er Puffer gespeichert und dienen über den 2. Mischer als Rücklaufanhebung für den Heizkreis. Das Teil funzt perfekt.

Damit läuft eine Heizung effektiv:
Wärmequellen gehören an einen Puffer mit mehrstufiger Entnahme!
niedrige Systemtemperaturen (auch für WW);
WW-Bereitung durch FWS oder im Durchlauf;
Raumtemperatur einfluß auf die VL.Soll.Temperatur;

Es gibt aber immer noch viele (die meisten?), die das nicht wirklich war haben wollen.

viele Grüße
Arnt

Verfasser:
Falk N.
Zeit: 03.10.2007 10:17:27
0
705901
Zu Mischer sag ich nur: Baunach !

Und an meiner Anlage dort ist halt nur ein Heizkreis Radiatoren, daher nur ein Mischer. "Solar" gabs damals noch nicht.

Zustimmung zum

- Raumtemperaturfühler. Nur der Macht Optimierung, Aufheizung und Absenkung perfekt

- Pufferdämmung. Standart ist immer zu wenig und Anschlüsse und sonstige Leitung meist katastophal

"wenn man halt nihct immer alles selber denkt und macht...."

aber DAS ist ja auch Dein Lied, Muselmane

Verfasser:
Heizer129
Zeit: 03.10.2007 10:21:58
0
705904
Super wichtig ist doch das sich Gedanken gemacht wird.

Dann klappt es auch mit dem sparen sowohl beim Geld als auch bei der Energie.

Und nur darauf kommt es an.

Gruß Thomas Rawe

Verfasser:
OldBo
Zeit: 03.10.2007 10:22:23
0
705905
... wenn ich das hier richt verstehe, dann geht es darum, Pufferspeicher unterzubringen. Natürlich sind alle. also 101%, aller Anlagen zu groß ausgelegt, weil sie die inneren und äußeren Wärmegewinne nicht berücksichtigen. Die Anlagen werden für den Extremfall, der teilweise gar nicht mehr erreicht wird, ausgelegt. Auch wird die überarbeitete DIN EN 12931 wieder zur Verwirrung führen, weil die dann gültig Berechnung wieder auf den Stand der alten DIN 4701 kommen werden und dadurch die nach Norm richtig gerechneten Anlagen wieder zu groß waren.

Gruß

me. Bruno Bosy, NF

Verfasser:
OldBo
Zeit: 03.10.2007 10:23:51
0
705907
Korrektur > DIN EN 12831 war gemeint :>))

Verfasser:
me. Ahrendt
Zeit: 03.10.2007 11:06:03
0
705937
Und dabei könnte man sich auch wieder einen EWFE-Brennwertkessel vorstellen ... kein Schnickschnakc ... keine Modulation (und schon garnicht zweistufig mit Luftschieber der immer defekt war) dafür Spottbillig ...

Mein Ideales 1-Familienhaus-System:
BHKW und/oder Brennwertkessel (1-Stfg)
thermische Solaranlage zur Heizungsunterstützung
Puffer mit externer WW-Bereitung
Heizkreise gemischt für Fußb./Wandflächen-Heizung
hydraulisch abgeglichen :-)
und eine sauschlaue Regelung :-)

Also eigentlich Back to the Roots ... nur schlauer als damals ...

MfG me. Ahrendt

Verfasser:
OldBo
Zeit: 03.10.2007 11:14:12
0
705943
Moin Hasko,

Back to the Roots

Das wäre ein Kachelofen im Wohnzimmer mit Lüftungsluke zur Küche. Da reichte eine Kohlenkippe für einen Tag :>))

Oder meintest Du, so einfach wie möglich?

Gruß

Bruno

Verfasser:
Falk N.
Zeit: 03.10.2007 11:19:15
0
705947
" Kohlen " sind schon zu moddern Old Bo:

Lagerfeuer draußen ist "Back to the Roots".

Heute aber nur bei Sonnenschein und mit Würstchen grillen.

Verfasser:
me. Ahrendt
Zeit: 03.10.2007 11:29:01
0
705959
:-)))))))))

Naja ... ich dachte schon an Heiztechnik ... sonst haben wir ja hier nichts mehr zu diskutieren ...

"Hei Du da ... mein Lagerfeuer ging heute nicht an .... ?????" ... neee das ist doch nichts ...


So muss 'mal wieder rüber in meinen Thread ... da fliegen gerade die Algorithmen durch den Raum:-))))

Wir brauchen ja noch einen schlauen Regler für die BttR-Heizung ... den müssen wir dort mal eben noch "entwickeln" .... 's geht aber gerade voran :-)))))


Verfasser:
Heinz2
Zeit: 03.10.2007 12:12:10
0
706003
Moin Kollegen

Durch Zufall schaue ich hier rein und lese das vom Thomas , jedoch auch den Kommentar von

###################
GERORG HAASE
unsere Kunden Ihre Heizungen schon fast 30 Jahre lang
###################

Was ein Speicher für eine Eigenschaft hat, haben kann, wissen hier viele,
das Gerorg Haase oft aber was schreibt?, was mir von Ihm anders erzählt wurde verstehe ich oft nicht,
muss ich auch nicht mehr.
Von mir wurde erst sehr spät erkannt, was für mich verkehrt lief.

Einige aufklärende WORTE, nochmal für Die, die es nicht kennen.

Das ganze hat erkannt:

Herr Prof. Dr.-Ing. Ekkehard Meerwald
Technisches Forschungs - und Prüfinstitut
Umweltschutz und Energietechnik
Bismarckstr. 67
D-10627 Berlin

Veröffentlicht wurde es in der Haustechnischen Rundschau März 1985

Mir hat Herr Haase mündlich bestätigt, sich beim Bau seiner Anlagen, die Erkenntnisse der Untersuchungen vom Nov. 1983 bis Feb. 1984 zu nutze gemacht zu haben.
Nur zur Information, habe einige Speicher von Hern Haase eingebaut, bis wir unseren eigen entwickelt haben, da Herr Haase auf Verbesserungsvorschläge nicht eingegangen ist.

War es die richtige Entscheidung was besseres zu entwickeln, ich meine JA.

Herr Georg Haase hat durch uns erst gelernt, das Energie, die zum aufheizen von Warm/Brauchwasser benutzt wird , sollte man am Speicher an der obersten Stelle abnehmen.
Wir haben Heute noch eine Hydraulik vorliegen, von Ihm gezeichnet, wo es für mich verkehrt ist,
auch einige Anlage die mir gezeigt wurden, war die Entnahmestelle auf halber Höhe am Speicher entnommen.

Wo jetzt die fast 30 Jahre herkommen von 1985 veröffentlichte Untersuchung, bis Heute, entzieht sich meiner Kenntnis. Na ja, man kann ja hochrechnen.

Muss zugeben, Matte fällt mir schwer, man kann nicht alles können.


Gruss an die Kollegen
Heinz Krokowski

Der viele Sprüche einfach nicht mehr hören kann !!!!
Somit verabschiede ich mich erst einmal wieder aus dem Öfftl.










Verfasser:
clevertherm
Zeit: 03.10.2007 12:24:55
0
706016
Moin OlBo!

Back to the Roots
-------------------
Soooo würde ich es nicht sagen.
"Beschränkung auf das Wesentliche" würde besser passen.

Wie me. Ahrend es schon gesagt hat:
Man nehme eine effektive Wärmequelle.....
z.B. Billigbrennwertherme ohne Regelung. AN / AUS ...fertig!
.....oder etwas anderes "ohne Gehirn". Das kann eine WP oder ein Holzvergaser sein. Sch..ßegal!
Dann einen gut isolierten Puffer, ein/zwei Mischer und eine intelligente Regelung.
...fertig...

...eigentlich ganz einfach...oder?

Keep it simple!
Man muß weg von dieser Technisierungswahnwelle. Etwas Querdenken und auf das Wesentliche beschränken.

viele Grüße
Arnt

....der sich nicht mehr wundert, wenn die Heizkörper in seiner 150 Jahre alten Hütte auch bei 5 °C AT eiskalt sind. Nach gut 9 Monaten mit der neuen Regelung hat man sich an "unmögliche" Dinge gewöhnt.
Meinen Mietern könnte ich so etwas aber nicht antun: Konstante RT bei eiskalter Heizung ist in deren Augen nicht möglich.

Verfasser:
Martin Havenith
Zeit: 03.10.2007 12:46:40
0
706048
Liebe Leute!!!

Nun Versucht doch mal den Gedanken von Thomas nachzuvollziehen... und nicht anhand eines 5 kW Neubaues zu zerpflücken!

Die Neubauten sind duch eindeutig in der Minderheit.

Also nehmen wir mal die Mehrheit des Gebäudebestandes... also etwa 75% aller Gebäude... nennt man Altbauten!

Und dann rechnet bitte nicht mit der Kapitalrückflussdauer alleine... sondern etwas praxisbezogener.

Man kann sich also in Bezug auf Energiesparmaßnahmen nur zwischen zwei Varianten entscheiden:

2.) Ich mache Nichts.... und überweise einen Teil meines Einkommens nach Rußland... oder nach Saudi...
Jedes Jahr wird diese Summe ansteigen.... auch dann wenn ich mal im Rentenalter bin, und mein Einkommen nochmal deutlich abnimmt.
Von diesen Zahlungen hab ich am Ende ausser einer warmen Bude nichts gehabt... und hab nur die ausländischen Unternehmen mit dem Kapital gefüllt, mit dem sie Stück für Stück deutsche Konzerne, Wälder, Hotels und Infrastruktur aufkaufen...

2.) Ich investiere..... in Energiesparmaßnahmen!
Der größte Teil dieser Investitionen kommt der deutschen Wirtschaft zu gute, erzeugt Wachstum, schafft Arbeitsplätze, Binnennachfrage..... ermöglicht Einkommenssteigerungen...
Gleichzeitig spre ich Energie... und Energiekosten! Die könnte ich bis zur Rente in eine Art rentenversicherung einzahlen... und hätte später nicht nur niedrigere Kosten, sondern auch noch höheres Einkommen.

Das Beispiel mit der Energiepreissteigerung hatte Thomas bereits gebracht.

Nehmen wir einfach mal meine Einsparung:

Letztes Jahr hab ich im Vergleich zu 1999 etwa 1200 Euro weniger an Energiekosten aufwenden Müssen.

Macht fürs erste Jahr eine Monatliche Einzahlung in die Zusatzrente von 100 Euro / Monat...

Ich hab noch 16 Jahre bis zur Rente.... und könnte Jährlich meine Rate um die Energiepreissteigerung anheben...

Wie groß das Angesparte Vermögen dann wäre, und wie hoch die zu erwartende Rente wäre, mag jemand ausrechnen, der sich damit besser auskennt.

Gleichzeitig muss ich aber auch deutlich geringere Energiekosten zahlen..... und das nicht nur bis zur Erlangung des Rentenalters, sondern bis an mein Lebensende!

Und da ist dann die Differenz!

Man muss nicht die rein erspareten Energiekosten sehen, sondern die Differenz von gestiegenem Alterseinkommen zu (proportional) gesunkenen Energiekosten...

Da ist der Unterschied dann deutlich größer.

Ob der Betroffene das dann auch wirklich macht, liegt an der Weitsicht und Intelligenz des Einzelnen.

Martin

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99% aller Heizungen sind zu groß !
Verfasser:
Martin Havenith
Zeit: 03.10.2007 12:46:40
0
706048
Liebe Leute!!!

Nun Versucht doch mal den Gedanken von Thomas nachzuvollziehen... und nicht anhand eines 5 kW Neubaues zu zerpflücken!

Die Neubauten sind duch eindeutig in der Minderheit.

Also nehmen wir mal die Mehrheit des Gebäudebestandes... also etwa 75% aller Gebäude... nennt man Altbauten!

Und dann rechnet bitte nicht mit der Kapitalrückflussdauer alleine... sondern etwas praxisbezogener.

Man kann sich also in Bezug auf Energiesparmaßnahmen nur zwischen zwei Varianten entscheiden:

2.) Ich mache Nichts.... und überweise einen Teil meines Einkommens nach Rußland... oder nach Saudi...
Jedes Jahr wird diese Summe ansteigen.... auch dann wenn ich mal im Rentenalter bin, und mein Einkommen nochmal deutlich abnimmt.
Von diesen Zahlungen hab ich am Ende ausser einer warmen Bude nichts gehabt... und hab nur die ausländischen Unternehmen mit dem Kapital gefüllt, mit dem sie Stück für Stück deutsche Konzerne, Wälder, Hotels und Infrastruktur aufkaufen...

2.) Ich investiere..... in Energiesparmaßnahmen!
Der größte Teil dieser Investitionen kommt der deutschen Wirtschaft zu gute, erzeugt Wachstum, schafft Arbeitsplätze, Binnennachfrage..... ermöglicht Einkommenssteigerungen...
Gleichzeitig spre ich Energie... und Energiekosten! Die könnte ich bis zur Rente in eine Art rentenversicherung einzahlen... und hätte später nicht nur niedrigere Kosten, sondern auch noch höheres Einkommen.

Das Beispiel mit der Energiepreissteigerung hatte Thomas bereits gebracht.

Nehmen wir einfach mal meine Einsparung:

Letztes Jahr hab ich im Vergleich zu 1999 etwa 1200 Euro weniger an Energiekosten aufwenden Müssen.

Macht fürs erste Jahr eine Monatliche Einzahlung in die Zusatzrente von 100 Euro / Monat...

Ich hab noch 16 Jahre bis zur Rente.... und könnte Jährlich meine Rate um die Energiepreissteigerung anheben...

Wie groß das Angesparte Vermögen dann wäre, und wie hoch die zu erwartende Rente wäre, mag jemand ausrechnen, der sich damit besser auskennt.

Gleichzeitig muss ich aber auch deutlich geringere Energiekosten zahlen..... und das nicht nur bis zur Erlangung des Rentenalters, sondern bis an mein Lebensende!

Und da ist dann die Differenz!

Man muss nicht die rein erspareten Energiekosten sehen, sondern die Differenz von gestiegenem Alterseinkommen zu (proportional) gesunkenen Energiekosten...

Da ist der Unterschied dann deutlich größer.

Ob der Betroffene das dann auch wirklich macht, liegt an der Weitsicht und Intelligenz des Einzelnen.

Martin
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