| | | | Zeit:
27.05.2010 17:11:43 |
Kleiner NT: Widerstände sind nach DIN xyz so zu montieren, dass die Anschlußdrähte in max. xx mm vom Körper auf Umgebungstemperatur gehalten werden.
|
| | Zeit:
27.05.2010 18:23:48 |
Zitat von h.j.k.  ...Bei 0,22 A geht kein Triac davor kaputt, das glaube ich nicht. ...Könnte es sein, dass eine hohe kapazitive Last dranhängt?... Einfach mal die alten Beiträge zum Thema lesen, da ist alles beschrieben. Keiner würde einen 40 Ohm Vorwiderstand verwenden wenn er sich einigermassen auskennt, die Messreihe wurde hier nur als Vergleichswert mit aufgeführt. Zitat von h.j.k.  Da die Wärmeabfuhr durch den Schrumpfschlauch deutlichst behindert ist, muß die Last deutlich reduziert werden... Die Wärmeabfuhr wird durch den Schrumpfschlauch mit Schmelzkleber verbessert da sich die abstrahlende Oberfläche erheblich vergrößert, außerdem liegt die erlaubte max.Temp.(- 55...350°C) des Widerstandes erheblich höher als die hier gemessenen Werte. Für die hier diskutierten Verwendung sind übrigens Metalloxid-Widerstände besser geeignet. Gruß Thomas_G
|
| | Zeit:
28.05.2010 09:18:18 |
Die Wärmeabfuhr wird durch den Schrumpfschlauch mit Schmelzkleber verbessert da sich die abstrahlende Oberfläche erheblich vergrößert, außerdem liegt die erlaubte max.Temp.(- 55...350°C) des Widerstandes erheblich höher als die hier gemessenen Werte.Glaube ich nicht! Einen Hochlast-R im Schlauch verstecken ist eine Brandbombe! Die Wärmeabfuhr wird eindeutig behindert. Sorry, aber das ist hochgefährlicher MURKS! Habs schon mal geschrieben, was wenn die Pumpe blockiert? 112 wählen? Gruß Heinz
|
| | Zeit:
28.05.2010 09:27:43 |
Hier nochmal die Skizze eines 2 Watt Widerstandes im Schrumpfschauch und einige Fotos:Klemmen auf Hutschiene /oben Widerstand im Schrumpfschlauch mit Innenbeschichtung(Schmelzkleber) /mitte 2 Watt Drahtwiderstand (im Bild 100 Ohm) /unten Der Widerstandswert ist abhängig von der Leistungsaufnahme der Last so zu wählen, dass im Betriebszustand ( Pumpe ist gestartet und läuft) am Widerstand nicht mehr als 1 Watt Verlustleistung abfallen bzw. in Wärme umgesetzt werden. Damit ist sicher gestellt, dass die max. Temp. vom 85°C an kritischen Stellen nicht überschritte wird. Watt = Spannung(am Widerstand) mal Strom(durch den Widerstand) Beispiel für eine 50 Watt Pumpe mit einem 10 Ohm Vorwiderstand: Strom: 50 Watt geteilte durch 230 Volt = 0,22 Ampere Spannung am Widerstand: 0,22 Ampere mal 10 Ohm = 2,2 Volt Leistung am Widerstand: 2,2 Volt mal 0,22 Ampere = 0,48 Watt Beispiel für eine 50 Watt Pumpe mit einem 20 Ohm Vorwiderstand: Strom: 50 Watt geteilte durch 230 Volt = 0,22 Ampere Spannung am Widerstand: 0,22 Ampere mal 20 Ohm = 4,4 Volt Leistung am Widerstand: 4,4 Volt mal 0,22 Ampere = 0,97 Watt
|
| | Zeit:
28.05.2010 09:44:37 |
Zitat von h.j.k.  ...Glaube ich nicht! Einen Hochlast-R im Schlauch verstecken ist eine Brandbombe! Die Wärmeabfuhr wird eindeutig behindert... Glauben...;-)...Wir haben es gemessen und getestet! Du "glaubst" dann wohl auch nicht, dass Schmelzkleber(er füllt sämtliche Zwischenräume im inneren aus) eine bessere Wärmeleitfähigkeit als Luft hat. Es geht hier nicht um die "normalen" Pumpen, mess mal die Stromaufnahme einer Pumpe mit interner Elektronik wenn sie blockiert wird. Der ungünstigste Fall ist übrigens nicht der Kurzschluß sondern ein mäßige Überlastung. Gruß Thomas_G P.S, und nochmal: Metalloxid-Widerstände sind am besten geeignet (besonders die eigensicheren)
|
| | Zeit:
28.05.2010 11:03:34 |
Du kannst die Bilder so groß machen, wie du möchtest, davon wird die Sache keinen Deut sicherer.
Ich bleib dabei: Hochgefährlicher Murks!
Und damit ist dieses Thema für mich beendet.
Gruß
Heinz
|
| | Zeit:
28.05.2010 11:57:02 |
Hier noch eine Version die speziell für solche Anwendungen entwickelt wurde wo es zu Kurzschlüssen der angeschlossenen Last kommen kann. Gruß Thomas_G Link http://imperia.mi-verlag.de/imperia/md/upload/article/421ag1008.pdf
|
| | Zeit:
28.05.2010 12:04:11 |
Und wie immer: jeder sollte selber einschätzen ob er sich solche Basteleien zu traut und ansonsten die Finger davon lassen. Die möglichen Folgen bei einer falschen Bauteilewahl sind ja aus dervorhergehenden Diskusion ersichtlich. Bei Neuanlagen ist das eh eine Garantiesache wobei das Auswechseln der Heizungspumpen, die, wie hier bei uns, mit in einer Kompaktanlage stecken schonmal den Hersteller aus der Garantie entlässt. Gruß Thomas_G
|
| | Zeit:
17.06.2010 09:41:08 |
"Der ungünstigste Fall ist übrigens nicht der Kurzschluß sondern ein mäßige Überlastung." GANZ SICHER KANN IN EINER PUMPE EIN KURZSCHLUSS AUFTRETEN!!! UND DANN BRENNT DIESER VORWIDERSTAND!!!zwei mögliche Ursachen für Kurzschlüsse in der Pumpe: 1. Kabelfehler verursachen Kurzschlüsse (abgerutschte Anschlusslitze) 2. In den Netzteilen befinden sich Eingangsgleichrichter, die durchlegieren können. Wenn dann noch die Sicherung nicht vorhanden oder ungünstig bestückt ist, entsteht auch ein Kurzschluss
|
| | Zeit:
17.06.2010 23:18:33 |
Zitat von xerox  ...zwei mögliche Ursachen für Kurzschlüsse in der Pumpe: 1. Kabelfehler verursachen Kurzschlüsse (abgerutschte Anschlusslitze) 2. In den Netzteilen befinden sich Eingangsgleichrichter, die durchlegieren können. Wenn dann noch die Sicherung nicht vorhanden oder ungünstig bestückt ist, entsteht auch ein Kurzschluss Die dritte und wichtigste Möglichkeit hast Du vergessen: es schlägt jemand einen Metallnagel durch das Anschlusskabel der Pumpe ;-) Gruß Thomas_G P.S. bei unserer WP ist übrigens auf der Reglerplatine der Schaltausgang der Pumpe mit einer 2A Feinsicherung geschützt
|
| | Zeit:
09.09.2010 09:21:35 |
In der Zeitschrift "EL-info" wird im Heft 08/2010 unter "Schaltnetzeile sanft einschalten" eine Lösung des Problemes "Einschaltstrom von Schaltnetzteilen" mit Trafoschaltrelais beschrieben was auch für die hier diskutierten Heizungspumpen verwendbar ist. Für weitere Infos einfach mal nach "Trafoschaltrelais" googeln. Gruß Thomas_G P.S. ist allerdings "etwas" teuerer als ein Vorwiderstand
|
| | Zeit:
09.09.2010 09:45:24 |
Jetzt leistet ihr mit Bastellösungen die Entwicklungsarbeit, die sich die Hersteller bei den Bananen-Produkten gespart haben. Kommt doch auf die Realität zurück ! Die Pumpen sind nahezu baugleich geblieben. Das Aufsteckgerät, dass es z.B. von Wilo mal für 20,-DM gab um die Pumpe elektronisch zu regeln, wurde integriert und die 40,- € Pumpen von da an wegen einer wahnsinnigen Werbekampagne zusammen mit dem politischen Druck, für 200,- verkauft, weil es ja Förderung gab(gibt) Die Industrie also im offenbarten Lobbiismus, sprich korrupter Einflussnahme, rutscht technisch auf das Stümperniveau der Politik die sie manipuliert hat ab. Tragen muss alles der Endverbraucher, der Steuerzahler und der SHK Meister der genervte Kunden hat. Neeee--wat ein Fortschritt. Das muss etwas ähnliches sein, wie dieser "historisch einmalige Beschluss der AKW Laufzeitverlängerung" Wenn aber die Industrie bei gängigen Heizungsbauteilen die früher >>> 25 Jahre im Einsatz waren, jetzt "gelbe Zitronen" produziert und völlig unbegründet überteuert in den Handel bringt, dann sind Wilo, Grundfos u.s.w. keinen Deut besser als Ackermann und Co !! An dem Schrott dieser Vögel werde ich doch nicht mit Schrumpfschlauch rummurksen ! Gruß JoRy
|
| | Zeit:
10.09.2010 18:37:53 |
Kleiner Erfahrungsbericht: Habe nun seit Juli diesen 4 Ohm NTC 9,5A Thermistor vor die Pumpen gehängt, und seitdem ist Ruhe und rundum sorglos. Die Dinger werden auch nicht warm, d.h. verbrauchen keine Dauerleistung. Das war also die simple, billige und wirksame Lösung. Danke für den Tip :-)
|
| | Zeit:
14.09.2010 19:43:41 |
Icke habe gestern meine beiden UPS 25-60 gegen Alpha2 25-40 ausgetauscht. Durch dieses Forum vorgewarnt habe ich die Lösung mit den Relais realisiert. Dazu habe ich 2 Relais in die Wärmepumpe eingebaut und entsprechend verdrahtet. Die Pumpen habe ich auf Auto Adapt und zeigten im Zeitraum von gestern Abend bis heute Abend Leistungen zw. 7 und 13 W an. LWP 7,6 kW, FBH 113 m², keine ERR, Kombipufferspeicher 750 l
|
| | Zeit:
02.11.2010 13:45:33 |
Hallo, ich weiss nicht, ob diese Frage/Beitrag hierher passt, aber ich tu's trotzdem: Ist es für eine HE- Pumpe schädlich, wenn ich sie jede Nacht ausschalten würde? Bis jetzt habe ich die Nachtabsenkung über die VL-Temperatur gelöst. Jetzt überlege ich meine Grundfos Alpha2 25-40 über nacht ganz abzuschalten. Die ganze Heizungsanlage (Solar, Brenner, Heizkreis) wird bei mir von einer UVR-1611 gesteuert, deshalb wäre das für mich kein Problem die Pumpe Nachts auszuschalten. Macht das die Endstufe der UVR problemlos mit, oder muss ich ein Relais davor schalten? Aber was wichtiger ist: macht das die Alpha2 dauerhaft mit? Hat jemand im Forum dies so gelöst? Mfg Peter
|
| | Zeit:
02.11.2010 14:29:37 |
Zitat von Holzbock  ...Habe nun seit Juli diesen 4 Ohm NTC 9,5A Thermistor vor die Pumpen gehängt, ...Die Dinger werden auch nicht warm, d.h. verbrauchen keine Dauerleistung.[...] Wenn das Teil nicht warm wird hat es auch keine NTC-Wirkung(es wirkt also nur der Kaltwiderstand) und Du hättest genau so gut einen Festwiderstand nehmen können. Gruß Thomas_G
|
| | Zeit:
02.11.2010 14:42:16 |
Das Ding hat zwar keine NTC Wirkung. Aber ein NTC verhält sich im Fehlerfall (Kurzschluss, Überlastung o.ä.) gutmütiger als ein Widerstand. Ich hätte allerdings den NTC auch anders dimensioniert :-)) Ich hab mit einer Gruppenschaltung von NTCs einen sanftanlauf für eine 2,7kW Wärmepumpe realisiert. Die zuerst eingesetzten Widerstände hats mir heftig zerlegt. Gruß Günther
|
| | Zeit:
02.11.2010 15:54:32 |
Zitat von hofbauer51  ...Ich hab mit einer Gruppenschaltung von NTCs einen sanftanlauf für eine 2,7kW Wärmepumpe realisiert. [...] Na dann setz doch die NTCs in die Hauseinführung, dann wirkt der Sanftanlauf gleich auf alle Geräte ;-)
|
| | Zeit:
02.11.2010 22:14:44 |
@postmann2002 Hallo Peter, ich habe das seit etwas mehr als einem Jahr genau so gelöst, bisher keine Probleme. Ob das weiterhin so bleibt weiß ich natürlich nicht. Die Pumpe sollte das eigentlich abkönnen, die Schalthäufigkeit ist ja sehr gering und jede moderne Heizungssteuerung schaltet, richtige Einstellung und nicht zu niedrige Außentemperatur vorausgesetzt, die Pumpe auch ab. Um bei der UVR die Elektronik zu schützen, könntest Du einen Relais-Ausgang oder die zusätzliche Relais-Erweiterungsplatine verwenden, dann muss im Falle eines Defekts nur das Relais getauscht werden. Grüße Roland
|
| | Zeit:
13.11.2010 19:42:06 |
Wer nicht selbst mit NTC und Sicherung basteln will kann das auch ( hier fertig kaufen - Gira ist ein bekannte Firma, und so sieht das Datenblatt aus. Grüße Klaus
|
| | Zeit:
13.11.2010 20:13:33 |
Zitat von KSchmid*  Wer nicht selbst mit NTC und Sicherung basteln will[...] Den Preis(12,11 zuzügl. Verstandkosten) finde ich auch vertretbar und von den max.200W dürfte es für Heizungspumpen optimal geeignet sein. Da lohnt sich das Selbstbasteln kaum. Wegen der Spannungsanstiegszeit müsste man mal testen ob die Pumpenelektronik der unterschiedlichen Pumpen damit klar kommt. Angaben über den Widerstandswerte des NTC fehlen leider im Datenblatt. Gruß Thomas_G
|
| | Zeit:
12.01.2011 13:26:29 |
Hallo, dank der Warnung dieses Forums habe ich mich bei Grundfos und Buderus danach erkundigt, ob ich beim Einbau der Alpha2 Vorsichtsmaßnahmen treffen muss. Buderus sagte mir, dass der Einschaltstrom der Pumpe nicht höher als 5 A betragen dürfe (wir haben die Regelung Logamatic 2107 M). Grundfos hat mir ein PDF zu der Pumpe geschickt, in dem Grundfos darauf hinweist, dass der Einschaltstrom mind. 17,8 A betragen würde, sofern die Pumpe in dem Moment eingeschaltet wird, zu dem die höchste Spannungsamplitude erreicht wird. Würde die Pumpe nach ihrem Ausschalten innerhalb von 45 Sekunden wieder eingeschaltet werden, könne der Anlaufstrom sogar 70 A erreichen. Ich habe mich jetzt für das Schaltrelais ER12DX-UC von Eltako entschieden (für ca. 20 Euro im Internet zu bekommen); dieses schaltet im Nulldurchgang. Ich meine, dass ich damit jetzt ganz gut fahre. Gruß christobal
|
| | Zeit:
12.01.2011 15:09:41 |
Zitat von Thomas_G  Zitat von hofbauer51  [...] Na dann setz doch die NTCs in die Hauseinführung, dann wirkt der Sanftanlauf gleich auf alle Geräte ;-) Gute Idee... Aber mein Elektroherd brauch keinen Sanftanlauf :-)) Günther
|
| | Zeit:
14.01.2011 13:04:56 |
Also ich hab jetzt einen großteil des Threads gelesen, werde aber leider immer verwirrter und unschlüssiger da es einfach zu viele Lösungsvarianten und Kritikpunkte gibt. Ich habe eine Wilo stratos pico 25/1-6 an einem Pro Solar PS310 Regler. Welche Lösung ist für das Einschaltstromproblem nun am sinnvollsten ohne das mir Regler oder (viel schlimmer) die Bude abbrennt? Ich mag es gerne "simple and stupid" womit ich schon die Widerstandlösung von Thomas_G favorisiere wobei ich mir da nicht sicher bin welche genauen Daten der Widerstand bei meiner Pumpe haben muss. Höchste Leistung im Dauerbetrieb laut Mäusekino ist ca. 20W. Auch einer Relaislösung bin ich nicht abgeneigt. Bitte um konkrete dauerhaltbare/sichere Lösungsvorschläge für meinen Fall.
|
| | Zeit:
18.10.2011 23:32:53 |
Hallo Ihr,
ich möchte die geplante Hocheffizienzpumpe über das im Forum empfohlene Eltako Relais anschließen. Mit welcher Sicherung kann ich den Relaiskontakt schützen (auch wenn's evtl. übertrieben ist)? Die Sicherung sollte ebenfalls auf der Hutschiene sitzen.
maksimilian
|