
Die Aloys F. Dornbracht Armaturenfabrik GmbH & Co. KG Iserlohn übernimmt rückwirkend zum 1. Januar 2001 die Gesellschaften der Alape-Gruppe, Spezialist für hochwertige, designorientierte Waschtische, individuelle Badmöbel und Innenausbau (Umsatz 50 Mio. DM, Beschäftigte 270). Durch den auch für das Unternehmen plötzlichen und unerwarteten Tod des Alape-Machers und Lenkers, Heinrich Feldhege (69), im Frühjahr, mussten sich die Gesellschafterfamilien entscheiden, die Zukunftsaufgaben der Gruppe selber zu schultern oder die zukünftige Entwicklung einem industriellen Partner zu übertragen.
Nach sorgfältiger Prüfung der sich bietenden

Alternativen haben sich die Alape-Gesellschafter für eine Zusammenarbeit mit der Firma Dornbracht entschieden. Prof. Dr. H.-J. Selenz, Vorsitzender des Alape-Beirats, meint dazu: "Dornbracht war unser Wunschkandidat. Beide Firmen kennen sich seit vielen Jahren. Die ausgeprägte und sehr fundierte Marketing- und Vertriebsorientierung hat uns überzeugt. Darin sehen wir auch die Zukunft für Alape in einer starken Gruppe." Claudius Feldhege ergänzt: "Wir Gesellschafter sind dem Lebenswerk unserer Familie verpflichtet. Das Dornbracht-Konzept ist aus unserer Sicht die logische Fortsetzung der Strategie, Alape als Marke eigenständig zu erhalten, unsere Designphilosophie weiter zu entwickeln, unsere Standorte in Goslar-Hahndorf und -Jerstedt zu sichern sowie die Beschäftigung zu erhalten und auszubauen."
Nach der Beteiligung an der Hubert Blome GmbH & Co. KG, designorientierter Hersteller von Gardinenzubehör in Sundern/Sauerland, zum 01.01.2000 ist dies die zweite Übernahme des

Iserlohner Armaturenherstellers, Marktführer im Segment der designorientierten Sanitärarmaturen und -Accessoires. Dornbracht liegt nach einem Umsatzwachstum von 40 % in 2000 ungebrochen auf Expansionskurs: Das erste Halbjahr 2001 schließt mit einem Umsatzplus von 27 % ab. Damit werden die Planzahlen leicht übertroffen. Trotz nationaler und internationaler Konjunkturabkühlung setzt das Unternehmen seine Sonderkonjunktur fort: Per Jahresende wird ein Umsatz von knapp 220 Mio. DM (+ 19 %) angepeilt. Damit hat sich das Kerngeschäft in 3 Jahren annähernd verdoppelt. Der Gruppenumsatz wird zum Jahresende bei rund 320 Mio. DM liegen.