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News vom 07.02.2013

Jeder Vierte findet Serviceleistungen im Wohnumfeld wichtig

Wohnqualität heißt Lebensqualität: Mehr als ein Viertel der Bundesbürger legt in seinem Wohnumfeld besonderen Wert auf Serviceangebote wie etwa einen Hausmeisterdienst oder eine Einkaufshilfe. Das geht aus einer Untersuchung von TNS Infratest unter anderem im Auftrag der LBS hervor.

Hoher Komfort innerhalb und eine gute Infrastruktur im Umfeld der eigenen<br />Wohnung nehmen an Bedeutung zu. Grafik: LBS
Hoher Komfort innerhalb und eine gute Infrastruktur im Umfeld der eigenen
Wohnung nehmen an Bedeutung zu. Grafik: LBS
Hoher Komfort innerhalb und eine gute Infrastruktur im Umfeld der eigenen Wohnung nehmen an Bedeutung zu. Laut TNS Infratest finden 27 Prozent der Bundesbürger Serviceleistungen rund um die Immobilie wichtig – Frauen noch etwas mehr als Männer. Gefragt sind besonders Angebote, die den Wohnalltag erleichtern, wie etwa ein Einkaufs- oder Hausmeisterdienst, eine Haushaltshilfe oder eine Sozialstation. Aber auch auf bauliche Erleichterungen wie barrierefreie Zugänge, Aufzüge und automatische Türöffner wird heute viel Wert gelegt. „Die Bundesbürger leben immer länger – und das am liebsten möglichst komfortabel in den eigenen vier Wänden. Serviceleistungen gewinnen dadurch an Attraktivität“, sagt Gregor Schneider von der LBS.

Das Bundesbauministerium hat ermittelt, dass aktuell 93 Prozent der über 65-Jährigen in „normalen“ Wohnungen leben. „Wer sein Zuhause altersgerecht modernisiert, schafft die Voraussetzungen, so lange wie möglich selbstbestimmt darin wohnen zu können. Darüber hinaus erhöhen die Maßnahmen den Wohnkomfort und tragen zum Werterhalt der Immobilie bei“, so Schneider.

Um eine „normale“ Wohnung inklusive Eingangsbereich schwellenfrei zu gestalten, fallen durchschnittlich Kosten von etwa 20.000 Euro an. Die Bereitschaft, aktiv zu werden, ist bei vielen Hauseigentümern vorhanden: Laut einer Studie der Gesellschaft für Konsumforschung legen Modernisierer, die ihre Immobilie fit fürs Alter machen wollen, im Schnitt 330 Euro pro Monat zurück.

Gute Nachrichten kommen zudem aus der Politik: Ein aktueller Gesetzesentwurf sieht vor, dass die Wohn-Riester-Förderung künftig unter bestimmten Voraussetzungen auch für die Finanzierung altersgerechter Umbaumaßnahmen genutzt werden kann.


Wohnen ohne Hindernisse
Komfortables Wohnen im Alter setzt voraus, dass die eigene Immobilie ein hohes Maß an Bewegungsfreiheit ermöglicht. Worauf Modernisierer bei der Planung und Durchführung achten sollten:

So machen Sie Ihre Immobilie fit fürs Alter
Barrierefreiheit fängt an der Eingangstür an: Aktuell müssen rund drei Viertel aller Seniorenhaushalte Treppenstufen zu ihrem Haus überwinden, etwa die Hälfte muss zusätzlich Stufen zur Wohnung bewältigen. Ein barrierefreier Zugang erleichtert den Alltag, alternativ bieten sich technische Hilfsmittel wie eine Rampe oder ein Aufzug an. Auch innerhalb der Wohnung und am Übergang zu Balkon oder Terrasse schränken Stufen und Schwellen die Mobilität oft unnötig ein. Die Türen, vor allem zum Bad, sollten breiter als üblich sein. Im Sanitärbereich sorgen ausreichend große Bewegungsflächen sowie eine bodengleiche Dusche für eine höhere Wohnqualität.

Das kosten die Maßnahmen
Laut Bundesbauministerium fallen für die Beseitigung von Barrieren im Innenbereich der Wohnung durchschnittliche Kosten in Höhe von 12.900 Euro je Wohneinheit an. Die Verbesserung der Zugänge zur Immobilie schlägt mit rund 6.300 Euro zu Buche, eine barrierefreie Umgestaltung des Sanitärbereichs mit 7.000 bis 13.000 Euro. Für den Einbau eines Treppenlifts in einer dreigeschossigen Immobilie sollten etwa 10.000 Euro eingeplant werden.

Darauf sollten Sie noch achten
Die Qualität altersgerechten Wohnens bemisst sich nicht allein nach den baulichen Voraussetzungen und Veränderungsmöglichkeiten der Immobilie. Fast genauso wichtig sind die Gestaltung des Wohnumfeldes, eine gute Infrastruktur sowie die Möglichkeit, bei Bedarf auf soziale und unterstützende Angebote zurückgreifen zu können. Deshalb sollte schon bei der Wahl des Wohnortes darauf geachtet werden, dass Versorgungseinrichtungen wie Arztpraxen und Apotheken, aber auch Einkaufsmöglichkeiten sowie Bus- und Bahnstationen gut zu erreichen sind. Serviceangebote wie ein Hausmeisterdienst verbessern zudem den Wohnalltag, während soziale Einrichtungen die Einbindung ins Wohnumfeld erleichtern oder für Hilfe bei Pflegebedarf sorgen.

Tipp: Finanzieren ohne Hindernisse
Ob Barrierefreiheit, energetische Sanierung oder Modernisierung – Investitionen in die eigenen vier Wände lohnen sich. Im Vorteil ist, wer frühzeitig finanzielle Rücklagen bildet, etwa mit einem Bausparvertrag. Der ist laut „Finanztest“ (12/11) für Modernisierungen „ideal“, denn die Sparer sichern sich damit für die gesamte Vertragslaufzeit einen günstigen Zinssatz für die Finanzierung. Die Konditionen sind unabhängig von der Höhe der Bausparsumme innerhalb eines Tarifes einheitlich und Sondertilgungen jederzeit möglich. Gleichzeitig verzichten viele Bausparkassen bei Darlehen bis 30.000 Euro auf eine Grundschuld – das spart Notar- und Grundbuchgebühren.
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tepee schrieb: Es gibt ja einige wenige Fälle, bei denen der RGK nicht ganz...
ddjst schrieb: Die Bundesregierung beabsichtigt die Förderung von kleinen PV...
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