In der heutigen Zeit ist das Badezimmer keine funktionelle Nasszelle mehr, sondern vielmehr ein Ort zum Entspannen und Wohlfühlen. Mittlerweile wird bezüglich der Einrichtung genauso viel Wert auf die Möbel, Ausstattung und Dekorationsartikel gelegt wie im heimischen Wohnzimmer. Alles muss stimmig sein, damit sich die gewünschte Wohlfühlatmosphäre entfalten kann.
Moderne Runddusche. Bild: commons.wikimedia.org © Sozialutopist (CC BY-SA 3.0) Beim Neubau oder Sanieren eines Badezimmers reicht es längst nicht mehr aus, in den Baumarkt zu gehen und einfache Armaturen zu kaufen. Soll das Badezimmer die zuvor genannten Eigenschaften besitzen, so ist ein wesentlich größerer Aufwand bei der Auswahl erforderlich.
Insbesondere stellt sich hier immer wieder die Frage, welche Dusche geeignet ist und worauf beim Kauf geachtet werden sollte. Grundsätzlich können im Vorfeld auch Ratgeberangebote der verschiedenen Anbieter wie zum Beispiel von Trendbad24 genutzt werden, um sich einen ersten Überblick über die verschiedenen Angebote an Produkten einzuholen.
Im Folgenden werden einige Eckpunkte genannt, die bei der Auswahl helfen können, sodass nicht nur eine entsprechende Funktionalität, sondern auch der Wohlfühlfaktor gewährleistet ist.
Größe der Dusche
Die erste Frage, bevor sich überhaupt ein Modell angesehen wird, sollte sein: Wie viel Platz steht zur Verfügung?
Beispielsweise benötigt eine normale Dusche die Maße 90 x 90 Zentimeter. Wer sich hingegen für eine Dampfdusche entscheidet, sollte mindestens 100 x 100 Zentimeter Platz haben. Einige Luxusmodelle benötigen sogar noch mehr Fläche (ca. 1500 x 1500 Zentimeter). Am besten ist es, wenn die zur Verfügung stehende Fläche genau ausgemessen wird.
In Bezug auf die Größe der Dusche muss auch an die Tür gedacht werden. Wenn nur wenig Platz vorhanden ist, dann sind Falt-, Pendel- oder Schiebetüren empfehlenswert. Bei großen Badezimmern kommen beispielsweise Drehtüren bei der Dusche zum Einsatz, die natürlich viel Platz benötigen. Sollte das Badezimmer überdimensional groß sein, darf es auch eine Runddusche mit Türflügeln oder eine fünfeckige Dusche sein.
Bei der Auswahl der richtigen Dusche sollten sich auch Gedanken über die Einstiegshöhe gemacht werden. Besonders empfehlenswert sind natürlich bodengleiche Duschen oder Duschen mit einer möglichst tiefen Einstiegshöhe (z. B. 60 Zentimeter).
Auswahl der Duscharmaturen
Bezüglich der Duscharmaturen mit Wellnessfaktor wird u. a. zwischen den folgenden Modellen unterschieden:
| Regendusche | Bei einer Regendusche kann die Kopfbrause je nach Bedarf in verschiedene „Regenerlebnisse“, wie zum Beispiel sanfte, kräftige oder auch tropische Regenschauer umgestellt werden. Häufig sind hier auch Art des Wasserstrahls, Wassertemperatur sowie Wassermenge regulierbar. |
| Massage-Duschkopf | Der Massage-Duschkopf findet bei Verspannungen Einsatz. So wirken die kraftvoll gebündelten Wasserstrahlen (i. d. R. stufenlos einstellbar) lindernd auf Schmerzen und durchblutungsfördernd. Darüber hinaus werden Körper und Seele vitalisiert. |
| Licht-Dusche | Licht-Duschen bringen nicht nur Farbe ins Bad, sondern erhellen auch das Gemüt mit dem wechselnden Farbenspiel. |
| Multifunktionsdusche | Die Multifunktionsdusche ist die Luxusvariante unter allen Modellen und beinhaltet gleich mehrere verschiedene Funktionen. Einige Modelle können sogar einen Regenvorhang mit Nebel, Licht und sogar Luft zaubern. |
Die neuen Wellnessduschen
Dampfduschen ähneln einer Sauna, dessen regelmäßige Nutzung sich positiv auf die Gesundheit auswirkt. Bild: pixabay.com © PublicDomainPictures (CC0 1.0) | Das Baden in warmem Dampf reinigt den Körper, öffnet die Poren und verbessert das Hautbild und ist zudem wohltuend und entspannend. Wer keinen Platz für eine große Dampfkabine hat, der kann jetzt auf die neuen modernen Wellnessduschen zurückgreifen. Es handelt sich hierbei um die sogenannten „Dampfduschen“.
Je nachdem, wie viel Fläche im Badezimmer zur Verfügung steht, kann zwischen unterschiedlichen Größe und Formen gewählt werden. Außerdem gibt es auch runde und ovale Lösungen wie auch Ecklösungen. Darüber hinaus bieten viele Dampfduschen einen bereits integrierten Aromaverteiler. Hiermit kann dem Dampf ein angenehmer Duft (z. B. Lavendel, Rosmarin, Rose, Jasmin etc.) – ähnlich wie in der Sauna – verliehen werden und fördert zusätzlich das Relaxen. |
Ebenso gibt es Modelle mit einer integrierten Farblichttherapie. Hierbei wechseln die Farben Rot, Grün, Weiß, Gelb und Blau ab, was gegen Depressionen, Stress und Kopfschmerzen helfen soll. Allgemeine Informationen über die positiven Auswirkungen auf den Körper finden sich bei
novafeel.de.
Generell sollte beim Kauf einer Wellnessdusche auf folgende Punkte geachtet werden:
⇒ einfaches Handling (z. B. mit einem Touchscreen-Bedienpanel)
⇒ bequeme und ergonomisch geformte Sitzgelegenheit
⇒ Dampffunktion ohne eine lange Vorwärmzeit
⇒ konstante Temperatur
⇒ gleichmäßige Dampfverteilung
⇒ Restwasserentleerung direkt am Dampfgenerator
⇒ Filtersystem für einen Chlorüberschuss im Leitungswasser
⇒ Qualitätsprüfung / Prüfzertifikate
⇒ Garantie
⇒ Kundendienst
Das Dampfbad selbst sollte etwa zehn bis 15 Minuten dauern. Danach empfiehlt es sich, sich langsam von unten nach oben kalt abzuduschen. Hierzu muss in der Dampfdusche lediglich auf den normalen Duschbetrieb umgeschaltet werden. Ratsam ist es, anschließend eine gute halbe Stunde zu ruhen. Danach darf auch noch einmal das Dampfbad genutzt werden.