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News vom 13.06.2014

Dauerhaft sichere Heizkörperbefestigung

Die Richtlinie VDI 6036 für die fachgerechte und sichere Montage von Heizkörpern leistet wertvolle Hilfestellung bei der Berechnung und Auswahl der geeigneten Befestigung. Haftungsrisiken für alle Beteiligten können so reduziert werden. Die Befestigungssysteme von Kermi bieten für jede Anwendung die richtlinienkonforme, praxisorientierte Lösung.

Das umfangreiche Angebot an Konsolen und Befestigungszubehör von Kermi entspricht in allen Punkten der VDI 6036 und bietet für jede Montagesituation und Anforderungsklasse die optimale Lösung. Bilder: Kermi
Das umfangreiche Angebot an Konsolen und Befestigungszubehör von Kermi entspricht in allen Punkten der VDI 6036 und bietet für jede Montagesituation und Anforderungsklasse die optimale Lösung. Bilder: Kermi

Nicht fachgerecht montierte Heizkörper stellen ein hohes Sicherheitsrisiko dar. Bei entstehenden Sach- oder Personenschäden können Schadensersatzansprüche mit hohen Folgekosten gegen den ausführenden Handwerksbetrieb oder den Planer entstehen.

Um hier auf der sicheren Seite zu sein, gilt es, drei elementare Voraussetzungen zu erfüllen. Im ersten Schritt ist die jeweilige  Anforderungsklasse (siehe Infokasten in der Anlage) festzulegen, dann sind Wandbaustoff bzw. Bodenbeschaffenheit zu berücksichtigen. Abschließend ist zu beachten, dass nur durch die Verwendung aller Bestandteile der Kermi-Befestigungssets gemäß Montageanleitung die Sicherheit nach VDI 6036 gewährleistet wird.

VDI-Richtlinie 6036 schafft einheitliche Standards

Zur Verbesserung der rechtlichen Absicherung aller Beteiligten und zur Minimierung der Schadens- und Haftungsrisiken trägt die vom VDI (Verein Deutscher Ingenieure) erarbeitete Richtlinie VDI 6036 bei, die Planer und Fachhandwerker bei der Berechnung möglicher Zusatzlasten auf Heizkörper unterstützt.

Die Richtlinie berücksichtigt die häufigsten Belastungen durch Fehlgebrauch wie Anlehnen, Nutzung als Sitzfläche oder Ablage. Zusätzlich können Heizkörper auch als Leiter oder Trittfläche missbraucht werden. Dabei treten Belastungen auf, die den Heizkörper und die Befestigungen in allen möglichen Kraftrichtungen beanspruchen.

Für die praxisorientierte Auswahl der geeigneten Befestigung gibt die VDI 6036 vier Anforderungsklassen vor. Diese gelten für die Befestigung von Flachheizkörpern, Heizwänden, Konvektoren, Designheizkörpern und Röhrenradiatoren. Für Unterflurkonvektoren, Deckenstrahlplatten sowie mobile Heizgeräte und Heizkörper in mobilen Räumen ist keine Einstufung vorgesehen (Mehr zu den Anforderungsklassen siehe Infokasten in der Anlage).

Bei der Auswahl der jeweiligen Befestigung ist der Wandbaustoff oder  die Bodenbeschaffenheit von entscheidender Bedeutung. Leichtbaustoffe oder innen aufgebrachte Dämmschichten beeinflussen die Tragfähigkeit und stellen ein höheres Schadensrisiko dar. Auch diese Faktoren sind ein wesentlicher Bestandteil der VDI 6036 und müssen bauseits auf ausreichende Tragfähigkeit geprüft werden.

Abgestimmte, richtlinienkonforme Befestigungssysteme

Kermi hat mit dem Know-how jahrzehntelanger Heiztechnik-Erfahrung sein Befestigungsprogramm auf hohe Tragkraft, optimale Stabilität und maximale Sicherheit ausgerichtet. Die Anforderungen der VDI 6036 werden erfüllt und bieten für jeden Anwendungsfall die optimale Befestigungslösung. Dafür steht ein umfangreiches Angebot von Wand- und Standkonsolen, Wandschienen und Schnellmontagekonsolen sowie Aushebe- und Verschiebesicherungen zur Verfügung.

Die Zuordnung des geeigneten Befestigungssystems zum Heizkörper gestaltet sich sehr einfach. Eine prägnante Übersicht bietet die neue Unterlage „Kermi Befestigungstechnik nach VDI 6036“. Hier lässt sich aus nach Heizköper und Anforderungsklasse gesplitteten Tabellen die jeweils geeignete Befestigung ermitteln. Zur besseren Orientierung ist diese zusätzlich bildlich dargestellt. Ebenso sind die Bestandteile mit Artikelnummern aufgeführt. Die Broschüre steht kostenlos für alle registrierten Fachpartner über www.kermi.de zum Download zur Verfügung.

Anforderungsklassen im Überblick


Klasse I (Normale Anforderungen)
Diese Klasse berücksichtigt den zu erwartenden Fehlgebrauch und damit die zu erwartenden Zusatzbelastungen auf Heizkörper in Wohn- und Personalbereichen – also Bereichen, die Personen zugänglich sind, die ein hohes Maß an Vorsicht üben.

Klasse II (Erhöhte Anforderungen)

In dieser Klasse werden die wahrscheinlichen Zusatzbelastungen in öffentlich zugänglichen Bereichen, Fluren und Treppenhäusern eingestuft. Hier wird zugrunde gelegt, dass u. a. wegen geringerer Achtsamkeit und der Vielzahl der Nutzer und damit einer gewissen Anonymität beim Fehlgebrauch eine fahrlässige Fehlbenutzung in Kauf genommen wird.

Klasse III (Hohe Anforderungen)
Hier finden sich u. a. Klassenräume und Fluchtwege in öffentlichen Bereichen (z.B. Schule, Stadion, Krankenhaus, Bahnhof, Einkaufszentrum etc.), grob fahrlässiges und teilweise auch vorsätzliches Verhalten muss angenommen werden. Die hohen Belastungen stellen sich in Form von häufig bewusst rüder Behandlung im schulischen Bereich und in punktuell außergewöhnlicher Belastung im Notfall dar. Ein abgerissener Heizkörper im Flucht- und Rettungsweg kann schnell zur Katastrophe führen. Gemäß der Beschreibung betrifft diese Klasse somit den größten Teil aller öffentlich und gewerblich genutzten Einrichtungen.

Klasse IV / Offene Klasse (Sehr hohe Anforderungen/Sonderbelastungen)
Die Belastungen der Heizkörper in den in dieser Klasse eingestuften Gebäuden mit Sondernutzung, wie Justizvollzugsanstalten oder psychiatrische Einrichtungen, müssen im Einzelfall geprüft und bewertet werden. Gleiches gilt für Sonderanwendungen wie Geländer mit Heizfunktion oder Heizkörper, deren Abstand ab Unterkante bis Boden größer 1m beträgt, z. B. in Sportstätten.
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