Vielen Hausbesitzern fehlt zu ihrem Terrassenglück noch eine Überdachung, um einerseits vor plötzlich einsetzendem Regen und andererseits vor der Sonneneinstrahlung an heißen Tagen geschützt zu sein.
Bild: commons.wikimedia.org © Axel Mauruszat (CC BY-SA 3.0) In der heutigen Zeit ist eine Terrasse vielmehr als nur ein Übergang zwischen Haus und Garten. Vielmehr wird sie als Erweiterung des Hauses angesehen, auf der sich die Bewohner des Hauses gerade bei schönem Wetter gerne aufhalten. Doch bevor man seine Terrassenüberdachung genießen kann, sind eine Vielzahl an Entscheidungen zu treffen.
Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, eine Terrassenüberdachung selbst zu bauen. Jedoch ist das Ganze sehr aufwendig und man benötigt in jedem Fall bauliche Vorkenntnisse. Viel einfacher ist es, eine bereits fertige Überdachung zu erwerben und diese entweder selbst nach Anleitung aufzubauen oder einen Montageservice zu nutzen. Mittlerweile sind Terrassenüberdachungen in den unterschiedlichsten Ausführungen und Größen wie bei Holzprofi100 (unter http://gartenhaus.holzprofi100.de/terrassenuberdachungen.html) erhältlich. Der folgende Beitrag behandelt wichtige Bereiche rund um das Thema Terrassenüberdachung und gibt hilfreiche Tipps, damit das Terrassenglück nicht zum Albtraum wird.
Materialauswahl: Holz oder Aluminium?
Für die Unterkonstruktion muss sich zwischen den Materialien Holz oder Aluminium entschieden werden. Zwar führen auch einige Handwerksbetriebe Edelstahl in ihrem Sortiment, jedoch handelt es sich hier um ein sehr teures Material.
Bei einer Terrassenüberdachung aus Aluminium wird die Unterkonstruktion durch Stahlelemente stabilisiert. Vorteilhaft an Aluminium ist, dass dieses Material wesentlich wetterbeständiger ist als Holz. Auch der Pflegeaufwand ist geringer. Indes haben beide Materialien ihre Vor- und Nachteile und letztendlich ist es eine Geschmacksfrage, auf welches Material die Entscheidung fällt.
Vor- und Nachteile auf einen Blick:
Eindeckung des Terrassendaches
Für die Eindeckung des Terrassendaches kann zwischen unterschiedlichen Materialien gewählt werden. Oftmals wird sich beispielsweise für Doppelstegplatten aus Polycarbonat entschieden, da es sich hierbei um ein sehr leichtes und auch sehr widerstandsfähiges Material handelt. Aber auch Doppelstegplatten aus Acrylglas / Plexiglas kommen häufig zur Anwendung, da dieses Material eine hohe Lichtdurchlässigkeit aufweist.
Bild: commons.wikimedia.org © Глас Трёш (CC BY-SA 3.0) |
Reines Verbundsicherheitsglas (VSG) oder auch Verbundsicherheitsglas mit Einscheibensicherheitsglas (ESG) werden ebenfalls gerne für Terrassenüberdachungen genommen.
Eine weitere Alternative für die Eindeckung des Terrassendaches sind Kunststoffplatten. |
Baugenehmigung: Ja oder Nein?
Bevor eine Terrassenüberdachung gekauft oder gar aufgebaut wird, sollten sich Hausbesitzer mit dem Thema Baugenehmigung auseinandersetzen. Ob eine Baugenehmigung wirklich erforderlich ist, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab, wie zum Beispiel von der jeweiligen Landesbau- und Gemeindeverordnung. Empfehlenswert ist es, in jedem Fall ein Gespräch mit dem zuständigen Bauamt zu führen, um die Rahmenbedingungen zu kennen und um Schwierigkeiten vorzubeugen.
Die folgende Tabelle soll einen ersten Überblick über die Genehmigungspflichten der jeweiligen Bundesländer geben. Jedoch kann diese nicht das Gespräch mit dem zuständigen Bauamt ersetzen.
Grundlegende Informationen zum Thema Baurecht sowie zu den Bauordnungen der einzelnen Bundesländer gibt der Bundesverband Wintergarten e.V. unter
http://bundesverband-wintergarten.de/pages/fuer-die-fachbetriebe/baurecht.php.
Mietwohnung und Terrassenüberdachung
Auf einer Terrasse in einer Mietwohnung darf nicht ohne weiteres einfach eine feste Dachkonstruktion gebaut werden. In jedem Fall ist hier das Gespräch mit dem Vermieter zu suchen. Auch dann, wenn Alternativen wie Markisen oder Sonnensegel in Betracht gezogen werden, sollte dies mit dem Vermieter abgestimmt werden.
Pflege der Terrassenüberdachung
Damit die große Freude an der neuen Terrassenüberdachung lange erhalten bleibt, sollte auf einiges geachtet werden. So müssen Holzkonstruktionen regelmäßig mit entsprechenden Schutzfarben nachbehandelt werden. Nur so kann die Wetterfestigkeit gewährleistet werden. Sinnvoll ist es, hierzu direkt den Hersteller der Terrassenüberdachung nach den passenden Produkten zu befragen.
Wenn sich für eine Glaseindeckung (VSG) entschieden wird, können Maßnahmen wie bei der normalen Fensterreinigung vorgenommen werden. Empfehlenswert ist es, mit einer Teleskopstange und dem passenden Aufsatz die Unreinheiten zu entfernen. Viele Hersteller empfehlen hierfür eine alkalische Lösung, da mithilfe des pH-Wertes der Moosbildung vorgebeugt wird. Sollte sich bereits ein Moosbelag gebildet haben, so sollte dieser abgeschrubbt werden.
Bei Polykarbonat-Eindeckungen ist es wichtig, dass auf konzentrierte Reinigungsmittel verzichtet wird, denn es besteht die Gefahr, dass die Materialoberfläche beschädigt wird. Um leichte lädierte Stellen auszubessern, ist Aceton und kein Benzol zu verwenden. Ebenso ist der Einsatz von unterschiedlichen Polierpasten empfehlenswert. Hiermit können ausgeblichene Bereiche aufgebessert werden.