Ventilatoren sind für viele Menschen, gerade zur Sommerzeit, unabdingbar. Sofern man nicht über eine Klimaanlage verfügt, was relativ wahrscheinlich ist, muss man sich alternative Gedanken machen und dabei steht meist der herkömmliche Ventilator an erster Stelle. Doch woher kommt eigentlich diese Erfindung namens Ventilator?
Ventilatoren und deren Ursprung
Der Begriff des Ventilators kommt vom lateinischen ventilare, was so viel bedeutet wie „Wind erzeugen“ oder „Kühlung zufächeln“. Die erste Ventilatorenfabrik wurde 1851 von Christian Schiele, einem engagierten Ingenieur, gegründet. Damals noch sehr klobig und groß, sollten diese alsbald klein, platzsparend und günstiger auf den Markt gebracht werden, quasi für den Hausgebrauch.
Anwendungen und Arten von Ventilatoren
Ventilatoren dienen zur Kühlung des Raumes, obwohl sie keinerlei klimatische Kühlung besitzen. Das Prozedere hierbei ist das rotierende Innere des Gehäuses. Dadurch wird die Wärme durch vorbeiströmende Luft abtransportiert werden, somit kann praktisch die Temperatur, aber auch die Luftfeuchtigkeit manuell gesteuert werden. Für den Hausgebraucht gibt es zwei verschiedene Arten von Ventilatoren: Den allseits beliebten Standventilator und den großen Deckenventilator. Welche Art von Ventilator besser respektive sinnvoller ist, liegt im Auge des Betrachters, denn beide Varianten haben seine Vor- und Nachteile.
Standventilatoren:
- Bei den Standventilaroren gibt es abermals Unterschiede. Auf Schreibtischen befinden sich meist die sogenannten Tischventilatoren. Diese sind preislich meist günstiger, haben aber eben nicht die Power einen ganzen Raum abzukühlen. Für die Erfrischung am Arbeitsplatz sind diese aber äußerst vorteilhaft, da sie klein aber fein daherkommen und den Sinn und Zweck vollends erfüllen.
- Die größere Variante des Standventilators ist der Turmventilator. Dieser erlebte vor ein paar Jahren einen großen Boom, da Aldi diesen frisch und zu sehr günstigen Preisen auf den Markt brachte. Fortan sanken die Preise und die Beliebtheit stieg rasant an.
- Ventilatoren TESTSIEGER 2014 auf de.ventilator.org ist der Rowenta VU 6520 geworden: Unter all den Ventilatoren hat es wie erwartet ein Turmventilator auf den ersten Platz geschafft. Der Rowenta VU 6520 gewann im Ventilatoren Test durch seine Optik, Robustheit und Qualität der Kühlung. Mit diesem Turmventilator lassen sich im Gegensatz zu einem Tischventilator ganze Räume kühlen. Man sollte diesen zwar nicht – wie es bei einem Tischventilator der Fall ist – in kürzester Entfernung aufstellen, sondern eher weit weg, so dass die Wirkung maximiert wird. Man unterschätzt, dass derartige Ventilatoren eindeutig mehr Power und Windstärke besitzen, so dass zu naher Kontakt sogar körperliche Beschwerden, wie trockene Augen oder Kopfschmerzen, verursachen kann.
Deckenventilatoren: - Anders als bei den Standventilatoren ist bei einem Deckenventilator eine Installation notwendig. Durch die Montage an die Decke kommt hierbei natürlich ein gewisses Mehraufwand auf einen zu, der sich aber am Ende auszahlt, denn ein Ventilator dieser Art hat natürlich eine sehr ansprechende Optik und ist vom Aussehen her natürlich den herkömmlichen Turmventilatoren einiges voraus. Im Testvergleich landet der erste Deckenventilator, in diesem Fall der Westinghouse 7815840 Turbo, nur auf dem dritten Platz, was aber damit zu erklären ist, dass es einfach einen gewissen Mehraufwand bis zur Nutzung mit sich führt. Dass der Ventilator, einmal in Betrieb genommen, eine grandiose Kühlung und eine fabelhafte Grundstimmung besitzt, steht außer Frage.
Alles in allem sind Ventilatoren die Lösung für eine schnelle, aber langanhaltende Kühlung der Räumlichkeit. Ob nun ein stylisch aussehender Deckenventilator, oder ein praktischer Turmventilator, im Endeffekt kühlen sie alle gleich und man hat eine gesunde Alternative zur Klimaanlage.