Zur Verbesserung der Sicherheit von Smart Home Anwendungen haben das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen (LKA NRW) und die SmartHome Initiative Deutschland e.V. jüngst eine Kooperation zur gemeinsamen Abstimmung und beschlossen.
Smart Home und Connected Home
Empfehlungen zur Sicherung digitaler Haustechnik. Bild: Landeskriminalamt Nordrhein Westfalen
„Die zunehmende Digitalisierung und Vernetzung von Haus- und Haushaltstechnik lässt neue Kriminalitätsformen befürchten, denn digitale Signale können auch durch Angriffe Dritter „mitgelesen“, manipuliert und damit für illegale Zwecke wie das Ausspähen der Wohnungsinhaber, Sabotage und Einbruch genutzt werden“, erklärte LKA-Chef Uwe Jacob anlässlich einer Kooperationsunterzeichnung in Düsseldorf.
Die SmartHome Initiative Deutschland vertritt als gemeinnütziger Verein zahlreiche Institutionen wie Hersteller, Fachhändler und Handwerker sowie Architekten, Planer, Bauherren und Institutionen der Wohnungswirtschaft und ist in Deutschland die wichtigste und größte Initiative zur Förderung von SmartHome-Anwendungen.
„Die erfolgreiche Verhütung von Angriffen auf SmartHome-Anwendungen ist gemeinsames Anliegen der Polizei des Landes Nordrhein-Westfalen und der SmartHome Initiative Deutschland e.V.“, führte Günther Ohland, erster Vorsitzender des Vereins, aus. „Deswegen lag es nahe, dass die Präventionsexperten des LKA NRW die Basis einer zukünftigen Zusammenarbeit gemeinsam mit dem SmartHome Initiative Deutschland e.V. entwickelten.“
Die jüngst unterzeichnete Kooperationsvereinbarung soll Grundlage für eine enge Abstimmung und Informationsaustausch zwischen der Polizei NRW und der Wirtschaft sein. Die Sicherheit von SmartHome Anwendungen sollen kontinuierlich verbessert werden. Das Bewusstsein für die Risiken von digitaler Haustechnik soll gestärkt und die Kenntnisse über mögliche Tatbegehungsweisen verbessert werden.
Das LKA NRW und der SmartHome Initiative Deutschland e.V. haben gemeinsam "Empfehlungen zur Sicherung digitaler Hausgeräte" für Bürgerinnen und Bürger entwickelt.
An dieser Entwicklung waren auch die VdS Schadenverhütung GmbH (eine Tochter des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft) und das Institut für Internetsicherheit der Fachhochschule Gelsenkirchen beteiligt.