Wenn Heizungsanlagen mit vollentsalztem Wasser befüllt werden, kann der pH-Wert schnell zu einem leidvollen Thema werden. In der einen Anlage passt er und entspricht den Richtlinienvorgaben, in der anderen Anlage passt er wieder nicht. In den meisten Fällen kann erst in einigen Wochen nach Inbetriebnahme erhofft werden, dass sich der pH-Wert durch einen Vorgang, der vielfach Selbstalkalisierung genannt wird, in einem leicht alkalischen Bereich eingestellt hat. Ob dieser Effekt tatsächlich eintritt, ist von vielerlei Parametern abhängig.
Quelle: elector Wenn die Füllwasseraufbereitung mit einem Ionentauscher zur Vollentsalzung durchgeführt wurde, stehen die Chancen für einen höheren pH-Wert schon einmal nicht schlecht. So wird bei der Vollentsalzung mit dem Ionentauscher neben den härtebildenden Salzen auch Kohlensäure entfernt. Solange die Kapazität des Tauschers dafür ausreicht, was im Normalfall im Arbeitsbereich <10 µS/cm der Fall ist, bewegt sich der pH-Wert des vollentsalzten Wassers in einem Niveau von 7 – 8. Bei zunehmender Leitfähigkeit sinkt der pH-Wert ab, was dann der bei Erschöpfung des Tauschers durchbrechenden Kohlensäure geschuldet ist. Ein pH-Wert im Bereich von 4-5 ist in einem Arbeitsbereich von 10 – 100 µS/cm bei konventionellen Ionentauschern nicht ungewöhnlich.
In welchem Bereich sich der pH-Wert in der Heizung einstellt, ist insbesondere der Anwesenheit von wasserlöslichen Altablagerungen, der Wassertemperatur und der baulichen Situation geschuldet. In Anlagen, bei denen eine Wassertemperatur >60°C erreicht wird und diese beispielsweise über Mikroblasenabscheider verfügen, ist die Wahrscheinlichkeit der sogenannten Selbstalkalisierung wesentlich höher, als bei Niedertemperaturanlagen, wie Wärmepumpen.
| Das Wasserfiltersystem CLARIMAX 1200 HW von elector bietet hier Abhilfe. Innerhalb des Arbeitsbereichs von 0,1 – 100 µS/cm stimmt nicht nur die elektrische Leitfähigkeit mit den Richtlinienvorgaben überein, auch der pH-Wert passt mit 8,2 – 8,5 bereits im Füllwasser zu dem, was heute einem Heizungsfüllwasser abverlangt wird. Dieser pH-Wert-Bereich ist für alle in Heizungsanlagen üblichen Materialien ideal, wodurch bereits mit dem Füllwasser möglichen wasserseitigen Schäden vorgebeugt wird. Darüber hinaus bietet das CLARIMAX-Wasserfiltersystem eine bestechend einfache Bedienung durch ein durchdachtes Kartuschensystem, welches aufwändiges Austauschen der Filterharze überflüssig macht. | Quelle: elector |
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