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News vom 14.01.2015

Wie wird der Mensch in der Zukunft entspannen?
Eine Zeitreise in das Bad 2034

Eine Zeitreise knapp 20 Jahre in die Zukunft: Wie wird der Mensch leben, wohnen, entspannen? Wie werden im Jahr 2034 wohl die Räume aussehen und funktionieren? Armaturenhersteller Grohe und der Keramikexperte Villeroy & Boch haben in Kooperation mit dem Zukunftsinstitut von Matthias Horx einen Blick in diese Zukunft gewagt – und dabei vier futuristische Badszenarien gesehen ….

Digitale Technologien im Bad sind längst keine Zukunftsmusik mehr. Es gibt es bereits, wie dieses mit Grohe-Spa „F-digital“-Produkten ausgestattete Bad zeigt.
Digitale Technologien im Bad sind längst keine Zukunftsmusik mehr. Es gibt es bereits, wie dieses mit Grohe-Spa „F-digital“-Produkten ausgestattete Bad zeigt.
Wie wird das Bad der Zukunft aussehen? Dieser Frage gingen Grohe, Villeroy & Boch sowie das Zukunftsinstitut von Matthias Horx auf den Grund. Bilder: Grohe
Wie wird das Bad der Zukunft aussehen? Dieser Frage gingen Grohe, Villeroy & Boch sowie das Zukunftsinstitut von Matthias Horx auf den Grund. Bilder: Grohe
Entstanden sind diese Zukunftsvisionen jedoch nicht etwa durch den Blick in die Kristallkugel. Grundlage für die Studie „Das Bad 2034 – Mittelpunkt neuer Wohn- und Lebenswelten“ waren vielmehr die Online-Befragung einer repräsentativen Gruppe von 1.075 Personen sowie die Analyse aktueller Megatrends und gesellschaftlicher Entwicklungen:

Das Multi-ID-Bad: individuell und flexibel
Das Generationenbad bekommt im Jahr 2034 ein Smart-Home-Design. Schon heute wünschen sich 60 Prozent der Deutschen eine Einrichtung, die allen Ansprüchen gerecht wird. Dank moderner Technologien wird dies bald möglich sein: Sobald ein Nutzer das Bad betritt, passen sich sämtliche Elemente den bevorzugten Einstellungen an. Das reicht von Raumtemperatur und Musik über die Höhe von Waschtisch und WC bis zu den bevorzugten Oberflächen wie Holz oder Stein, die realitätsnah auf Flächen projiziert werden. Eine weitere Besonderheit des Multi-ID-Bades ist die vielfältige Nutzbarkeit der Einrichtungsgegenstände. So wird die Badewanne zum Sitzmöbel, der Spiegel zum Nachrichtenbildschirm. Je nach Nutzer oder Tageszeit verschwinden die Elemente in der Wand oder tauchen aus dem Boden auf. Außerdem kommen die Produkte multifunktional zum Einsatz. So spendet etwa die Handbrause neben Wasser auch Shampoo.

Das Healthness-Bad: domestizierte Gesundheit
Etwa die Hälfte der Deutschen wünscht sich in ihrem Bad eine gesundheitsorientierte Ausstattung, die im Jahr 2034 ein neues Level erreicht: Das Bad wird zum zentralen Punkt für individuelles Gesundheitsmanagement, indem verschiedene Elemente sogenannte Beobachterfunktionen übernehmen. Sie speichern und prüfen Körper- sowie Vitaldaten und bereiten sie für den Nutzer auf. Das WC kontrolliert Urinwerte, die Zahnbürste sammelt Informationen aus dem Speichel, und auch die Blutwerte lassen sich durch nicht-invasive Methoden leicht bestimmen. Für die spielerischen Anreize im Healthness-Bad wird ein Avatar sorgen, der auf einem Bildschirm abgestimmte Übungen vormacht und digitale Abzeichen verleiht, wenn bestimmte Trainingsziele erreicht werden.

Das Zero-Emission-Bad: 100 Prozent Genuss
Sei es aus Kostengründen oder aus Umweltbewusstsein: 75 Prozent der Deutschen halten bei der Neugestaltung ihres Bades Energieeinsparung und -effizienz für sehr wichtig. Dieses Bewusstsein wird sich bis zum Jahr 2034 weiter verstärken, so dass Bäder dann über eine positive Ökobilanz verfügen. Sie funktionieren autonom in einem energieneutralen Kreislauf, hängen nicht mehr zwingend von der öffentlichen Wasser- und Energieversorgung ab. Dadurch ermöglicht das Zero-Emission-Bad zum Beispiel mehrmaliges Duschen am Tag, ohne die Umwelt zu belasten. Als eigenes kleines Kraftwerk dient das Bad der Wärmerückgewinnung und der Wasseraufbereitung. Ungeklärtes Wasser wird in Methangas umgewandelt und zur Wärmeerzeugung genutzt. Dank Vakuumtoilette gibt es kaum noch Abwasser.

Das Selfness-Bad für inneres Gleichgewicht
Das Selfness-Bad erfüllt den Wunsch von 71 Prozent der Befragten, den Raum zum Entspannen und Wohlfühlen zu nutzen. Als hypermodernes privates Spa liefert das Bad 2034 zusätzliche Lebensenergie und bringt Körper und Seele in Einklang. Dafür bietet es ein Erlebnis, das dem Besuch eines 3D-Kinofilms gleicht: Mit Sound, Lichtstimmung, Düften und einer projizierten Landschaft nimmt das Bad den Nutzer mit auf eine Erlebnisreise in eine andere Welt. Ob Dampfbereich, Entspannungsliege oder Massagebadewanne – der Körper wird verwöhnt, während der Geist neue Wege geht.

http://www.zukunftsinstitut.de
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