Gas-Brennwertgeräte decken nach wie vor den größten Anteil des Wärmebedarfs in Ein- und Zweifamilienhäusern ab. Umso bedeutsamer ist es, die Effizienz durch technische Innovationen nochmals zu erhöhen. BRÖTJE gelang dies bei den Wärmeerzeugern EcoTherm Plus WGB EVO und EcoCondens BBS EVO, die nun in drei Leistungsklassen – 15, 20 und 28 kW – zur Verfügung stehen. Der Beiname EVO steht für „elektronische Verbrennungsoptimierung“.
Die Gas-Brennwertgeräte EcoTherm Plus WGB EVO (hier als Schnittbild zu sehen) und EcoCondens BBS EVO wurden nochmals optimiert. Bild: August Brötje GmbH
Ein wesentlicher Bestandteil der Serie bildet die Entwicklung einer neuen Brennerbaugruppe. Das neue saugseitige Mischsystem setzt sich aus folgenden Bestandteilen zusammen: Ansaugschalldämpfer mit integrierter Strömungsoptimierung, Lüfter mit Venturi, elektrisches Gasventil, Rückschlagklappe, Brennerdeckel „OptiMix“, Ionisationselektrode sowie Brennerlanze.
Des Weiteren werden in den kleinen Leistungsklassen von 15 und 20 kW geringer dimensionierte Pumpen eingesetzt. Außerdem passte BRÖTJE die Wärmetauschergeometrie aus Aluminium-Silizium an – ein Gussglied für 15 und 20 kW, eineinhalb Gussglieder für 28 kW. Beide Wärmetauscher verfügen über die optimierte Nockengeometrie sowie die Wärmetauscherbeschichtung mit dem Lotus-Effekt, die eine hervorragende Wärme¬übertragung und eine leichtere Reinigungsmöglichkeit garantiert. Durch die Veränderungen konnte BRÖTJE den Modulationsbereich nach unten nochmals vergrößern: Bei den Geräten reicht er von bis zu 14,2 % bis 100 %. So passen sich die Wärmeerzeuger dem aktuellen Wärmebedarf noch besser an.
Die Regelungstechnik wurde verschlankt: Clip-Ins werden durch universelle Erweiterungsmodule ersetzt, Funk-Raumgeräte sind jetzt möglich. Per BUS-Verbindung lassen sich alle weiteren BRÖTJE Produkte problemlos an die ISR-Regelung anschließen. Das ist insbesondere dann von Bedeutung, wenn die Gas-Brennwertkessel mit einer Wärmepumpe. Die Solarfunktionen sind bei den neuen Gas-Brennwertkesseln der Serie G nach dem Motto „Solar Inside“ bereits in der Kesselregelung integriert.
Durch das Ersetzen des Druckschalters durch einen Drucksensor wird der Anlagendruck nun auch über die Kesselregelung ISR-Plus ausgelesen und im Display angezeigt. Darüber hinaus steht bei BRÖTJE umfangreiches, regelungstechnisches Zubehör zur Verfügung, etwa ein 10 Liter fassendes MAG oder ein Mischeranschlussrohr.
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broetje.de oder auf der
ISH in Halle 8.0, Stand D 06.