Der Vorstandsvorsitzende des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches (DVGW), Prof. Dr. Gerald Linke, und der Präsident der Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch (ASUE), Dr. Ludwig Möhring, haben am 29.05.2015 in Berlin eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Zentrales Ziel der Grundsatzerklärung ist die Intensivierung der Zusammenarbeit beider Vereine auf dem Gebiet der Kommunikation wissenschaftlicher Studienergebnisse im Bereich innovativer Energietechnologien.
„Im Rahmen seiner strategischen Neuausrichtung wird der DVGW die
Kommunikation mit Fachunternehmen und politischen
Entscheidungsträgern sowie mit Architekten, Planern, Verbrauchern
verstärken. Mit seiner anerkannten Expertise im Wissenstransfer ist die
ASUE hier der ideale Zukunftspartner für uns“, sagte Linke. ASUE Präsident
Möhring bekräftigte, dass die strategische Kooperation beider
Vereine das Ziel verfolge, noch deutlicher als bislang hervorzuheben, dass
der Energieträger Erdgas sowie seine Anwendungstechnologien und
Infrastrukturen wichtige Bausteine der am Klimaschutz ausgerichteten
Energiewende seien.
„Der Schlüssel zum Erfolg der Energiewende liegt
nicht allein im Ausbau der Erneuerbaren Energien, sondern letztlich in der
klimaeffizienten und kostenoptimierten Integration von erdgasbasierten
Technologien und Erneuerbaren Energien. So kann die Energiewende ihre
innere Rechtfertigung und Glaubwürdigkeit als ein mögliches Erfolgsmodell
für andere Volkswirtschaften erhalten. DVGW und ASUE können und
werden hier einen wichtigen Beitrag leisten“, so Möhring weiter.
Gleichzeitig betonte der DVGW-Vorstandsvorsitzende die zentrale Rolle der
Gebäudeenergieeffizienz für die Energiewende: „Die Klimaziele bis 2050
können nur dann erreicht werden, wenn die Energiewende zur
Wärmewende wird. Innovatives und effizientes Heizen mit Erdgas bietet
das größte Klimaschutzpotenzial. Kurz gesagt: Die Energiewende wird im
Wesentlichen im Heizungskeller entschieden.“
Als Kooperationsfelder der strategischen Partnerschaft, die eine intensive
Vernetzung der Ressourcen auf allen Arbeitsebenen vorsieht, stehen neben
gemeinsamen Informations- und Bildungsmaßnahmen auch die
Zusammenarbeit im Bereich Forschung und Entwicklung sowie bei der
technischen Regelsetzung im Fokus.