Bild: ©istock.com/Onzeg 1. Schritt: Absperrung der Wasserleitung
Die zwei Absperrhähne für das Kalt- und Warmwasser befinden sich unter dem Waschbecken. Vor der Demontage müssen sie unbedingt zugedreht werden – indem der Wasserhahn geöffnet wird, kann getestet werden, ob diese auch tatsächlich dicht sind.
2. Schritt: Demontage von Armatur und Waschbecken
Bevor es an den zweiten Schritt geht, sollte ein großes Gefäß unter das Waschbecken gestellt werden. Mit einem Schraubenschlüssel ist es möglich, die Anschlussleitungen der Armatur an den Absperrhähnen abzuschrauben. Sind die Schrauben nicht einfach zu lösen, hilft etwas Kriechöl zum Lockern der Muttern, zum Beispiel von Kent. Der U-Bogen am Siphon ist ebenfalls in der Regel durch große Überwurfmuttern gesichert – dieser lässt sich mit einer Wasserpumpenzange abmontieren. Meistens befindet sich hierin neben viel Wasser auch viel Schmutz, daher ist Vorsicht angesagt. Anschließend geht es an das Abschrauben des Abflusssiebs. Es enthält das Gestänge, welches an der Mischbatterie das Öffnen und Schließen des Abflusses regelt. Diese Verbindung ist ebenfalls zu entfernen. Eventuell vorhandene Silikonfugen sind mit einem scharfen Messer an der Fliese aufzuschneiden – nun können die sich unter dem Waschbecken befindlichen Befestigungsmuttern entfernt und das Becken abgenommen werden. Sehr alte Waschbecken sind meisten mit zwei Winkeln an die Wand geschraubt. Die Armatur ist meisten mit einer unterseitigen Mutter am Waschbecken befestigt – auch diese ist zu lösen.
3. Schritt: Montage des neuen Waschbeckens
Die Montage erfolgt entsprechend der oben beschriebenen Reihenfolge, nur entgegengesetzt. Daher wird als Erstes die Mischbatterie angeschraubt. Die Rückseite des Waschbeckens muss anschließend mit Moosgummiband beklebt und das Waschbecken an die Wand montiert werden. Nun erfolgt das Anschließen der Armatur an den Absperrhähnen. Der Siphon wird wieder zusammengeschraubt und eine Druckprobe und Dichtigkeitsprüfung gibt Aufschluss, ob die Abwasserleitung und die Warm-/Kaltwasseranschlüsse dicht sind. Eine neue Silikonfuge sorgt ganz zum Schluss für die Dichtung des Wandanschlusses.