Cookies erleichtern die Bereitstellung der Dienste auf dieser Website. Mit der Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit dem Einsatz von Cookies einverstanden.
552

Abdichtungen in Nassräumen

Autoren
OldBo
13.11.2015
Bei der Montage von Bade-, Dusch- und Whirlwannen müssen werkvertragliche Erfolgsziele erreicht werden, wie z. B. Abdichtung der Wand- und Bodenbereiche, Abdichtung und Dämmung der Rohrleitungen und Armaturen im Bereich der Durchführungen, Beständigkeit von Fugen im Wannenbereich, Schallschutz (Körperschallentkopplung), sowie brandschutztechnische Maßnahmen.
Boden- und Wandabdichtung unter bzw. im Schwall- und Spritzwasserbereich einer Badewanne
 Boden- und Wandabdichtung unter bzw. im Schwall- und Spritzwasserbereich einer Badewanne
Quelle: Kolektor Missel Schwab GmbH
Anschlussfugen nach an einer Kunststoff- und Stahlbadewanne
 Anschlussfugen nach an einer Kunststoff- und Stahlbadewanne
Quelle: Kolektor Missel Schwab GmbH
Quelle: Kolektor Missel Schwab GmbH
Wannenträger
 Wannenträger
Quelle: illbruck Sanitärtechnik GmbH
Bei der Montage von Bade-, Dusch- und Whirlwannen müssen werkvertragliche Erfolgsziele erreicht werden, wie z. B. Abdichtung der Wand- und Bodenbereiche, Abdichtung und Dämmung der Rohrleitungen und Armaturen im Bereich der Durchführungen, Beständigkeit von Fugen im Wannenbereich, Schallschutz (Körperschallentkopplung),  sowie brandschutztechnische Maßnahmen.

Bei einer fachgerechte Wannenmontage sind die wichtigsten Punkte

  • Flächenabdichtungen im Wand- und Bodenbereich (Abdichtungen nach DIN 18195-5)
  • Abdichtung von Rohrleitungsdurchführungen und Armaturen nach DIN 18195-9
  • Montage und akustische Entkopplung von Wannenträgern
  • Vermeidung von Fugenabrissen im Wannenbereich bei Estrichverformungen

Eine Abdichtung muss

  • die Bauteile gegen Schwall- und Spritzwasser schützen
  • ein Schutz bei zu erwartenden Bewegungen, wie z.B. bei Schwingungen von Whirlwannen, Längenausdehnungen von Rohrleitungen bei Temperaturänderungen, Setzungen und Verformungen von Bauteilen und des Estrichs
  • Risse im abzudichtenden Bauwerk überbrücken

Man unterscheidet zwischen

  • Randfugen zwischen Fußboden und Wänden
  • Anschlussfugen an Sanitärgegenständen (Wannen, Duschen, Waschtische)
  • Fugen an Durchdringungen (Rohrleitungen, Armaturen)

Altbausanierung

Wannenträger haben sich bei der Sanierung von Bädern mit Holzbalkendecke und Dielenfußboden  bewährt, weil diese ohne Wannenfüße, Befestigungsschienen und  Wandbefestigungen bzw. Wandanker sowie Wannenverkleidungen auskommen. Außerdem sind keine aufwändige bauliche Vorbereitungen notwendig. Die Wanne mit angeschäumtem Wannenträger wird standsicher direkt auf dem Holzboden, auf dem Rohfußboden oder auf Estrich aufgestellt. Die Revisionsöffnung kann sehr einfach aus dem PUR-Hartschaum des  Wannenträgers ausgeschnitten und mit einer Punktverklebung wieder eingesetzt werden. Ein Revisionsrahmen ist überflüssig. Das Verfliesen und Abdichten der Fugen ist sehr einfach.

Silikon ist ein Fugenfüller, keine Abdichtung




"Silikon" - des Pfuschers liebstes Hilfsmittel - ist überhaupt nicht zum Abdichten von Badewannen- und Duschwandanschlüssen, Wanddurchführungen und Lüftungskanälen geeignet. Silikon, richtig ausgewählt und angewandt, ist nur ein elastischer Fugenfüller.

Inzwischen gibt es auch Silikon, die eigentlich Kleber sind, die zur Abdichtung eingesetzt werden können. In Fachkreisen wird aber immer noch bei beweglichen Bauteilen die Klebeband- , Manschetten- und Leistenabdichtung bevorzugt.

Wannenabdichtband
Wasserdichte Abdichtung von Dusch- und<br />Badewannen zwischen Wannenrand und Wand
 Wasserdichte Abdichtung von Dusch- und
Badewannen zwischen Wannenrand und Wand
Quelle: MEPA – Pauli und Menden GmbH
Befestigung und Abdichtung von Eckwannen
 Befestigung und Abdichtung von Eckwannen
Quelle: HOESCH Design GmbH
Ein Wannenabdichtband hat besonders im Eckbereich von Dusch- und Badewannen den Vorteil, dass es einen hohen Grad an Flexibilität aufweist und auch in abgerundeten Ecken spannungsfrei dicht zur Wand ist. Außerdem sollte immer ein Schalldämmstreifen in Verbindung mit dem Fliesentrennstreifen für den schalldämmenden Wanneneinbau nach DIN 4109 (Schallschutz im Hochbau) vorgesehen werden.

Eine fachgerechte stabile Befestigung der Wanne ist auch hier die Grundvoraussetzung für die dauerhafte Dichtheit der Abdichtung.
Weitere Funktionen
Aktuelle Forenbeiträge
fdl1409 schrieb: Es gibt natürlich ein bedeutendes Potenzial an energetisch nutzbarem Rest- und Abfallholz. Die Holzverbrennung ist aber aus einer Vielzahl von Gründen äußerst problematisch: - schlechte Nutzung...
muscheid schrieb: Stop mal! 0°C ist ja nicht die minimale Außentemperatur. Die ist meist bei -12°. Um dabei die +10° innen zu halten braucht man schon 2,6 kw. Ohne Lüftung, ohne Heizunterbrechung. Generell ist ein...
ANZEIGE
Hersteller-Anzeigen
 
Die ganze Heizung aus einer Hand
SHKwissen nutzen
Wissensbereiche
Website-Statistik