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OldBo
30.04.2018
Der Schall besteht aus mechanischen Druckwellen, die von Schallquellen ausgehen und sich bei einer konstanten Temperatur in einem Stoff geradlinig ausbreiten.
Hörbereich zwischen 16 Hz und 20.000 Hz (20 kHz)
 Hörbereich zwischen 16 Hz und 20.000 Hz (20 kHz)
Quelle: Bosy
Hörbarer Schall - Infra- und Ultraschall
 Hörbarer Schall - Infra- und Ultraschall
Quelle: Bosy
Der Schall besteht aus mechanischen Druckwellen, die von Schallquellen ausgehen und sich bei einer konstanten Temperatur in einem Stoff geradlinig ausbreiten. Die Ausbreitungsgeschwindigkeit (Schallgeschwindigkeit) ist von dem Stoff (festen Stoffen [Metall, Beton, Mauerwerk, Holz], Wasser und Luft), der Frequenz, der Wellenlänge und der Temperatur abhängig. Die Schallgeschwindigkeit ist in der Luft am kleinsten (343 m/s), bei Wasser (1.480 m/s) und in festen Körpern (z.B. Polystyrol 1.800 m/s, Beton 3.100 m/s, Kiefernholz 3.600 m/s, Stahl 5.050 m/s) am größten. Die Angaben beziehen sich in der Regel auf 20 °C.

Bei den Schallquellen unterscheidet man zwischen Nutzschallquellen (z. B. Sprache, Musikinstrumente) und Störschallquellen (z. B. Geräteschwingungen [Kompressor, Ventilator, Motor], Strömungsgeräusche, Knackgeräusche, Straßenverkehr). Der menschliche Ohr hört nur den Schall, dessen Frequenz zwischen 16 Hz und 20.000 Hz liegt und die Lautstärke über der Hörschwelle und unter der Schmerzschwelle liegt (Hörschall). Unhörbarer Schall hat Frequenzen kleiner als 16 Hz (Infraschall) und Frequenzen über 20 .000 Hz (Ultraschall). Besonders der tieffrequente Schall wird aber von Personen wahrgenommen und als Lärm bezeichnet.

Der Schall wird reflektiert, gebrochen oder absorbiert (aufgenommen) und Schallwellen werden gebeugt und interferieren (überlagern, überschneiden).

Wenn Schall auf eine Fläche trifft,  wird er reflektiert. Je glatter die Oberfläche ist, desto stärker ist die Reflexion. Dabei ist der Einfallswinkel und Reflexionswinkel gleich groß.
Wenn Schall auf eine aufgeraute und poröse Oberfläche (z. B. Schaumstoff) trifft, wird nur ein geringer Teil des Schalls reflektiert, der größte Teil wird absorbiert (aufgenommen). Das ist die Grundlage zur Schalldämmung (Schalldämpfer) und Schalldämpfung.

Außerdem treten bei dem Schall auch die wellentypischen Erscheinungen der Beugung (Umlenkung) und Interferenz (Überlagerung, Überschneidung) auf. Bei der Beugung breitet sich der Schall z. B. um Ecken und Kanten herum aus. Man hört den Schall aus Bereichen, die man nicht einsehen kann.

Wenn zwei Schallquellen (z. B. Ventilator- und Kompressorgeräusch) vorhanden sind, dann können sich die Schallwellen überlagern (interferieren). Dabei können Bereiche der Verstärkung (größere Lautstärke) und der Abschwächung (kleinere Lautstärke) auftreten. Hier setzt die Gegenschall-Technik als Schalldämmmaßnahme an.

Es wird zwischen Luftschall, Körperschall, Trittschall  und  Gehschall unterschieden.
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