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OldBo
16.10.2018
Trittschall ist eine Form der Körperschallübertragung.
Trittschall-Dämmung
 Trittschall-Dämmung
Quelle: Saint-Gobain ISOVER Austria GmbH
Treppe mit schallentkoppelter Verankerungstechnik
 Treppe mit schallentkoppelter Verankerungstechnik
Quelle: Treppenmeister GmbH

Trittschall ist eine Form von Körperschallübertragung. Dieser entsteht durch das Begehen von Fußböden, Stuhlrücken, aufschlagende Gegenstände, Betrieb von Haushaltsgeräten und spielenden Kindern in Verbindung mit fehlerhafter Verarbeitung des Estrichs bzw. der Bodenbelege und falsch ausgeführter Dämmung. Eine mangelhafte Trittschalldämmung ist in vielen Fällen ein Streitpunkt, vor allen Dingen in Altbauten.

Bei der Auswahl der Dämmstoffe sollte nicht nur der Wärmeschutz, sondern auch ein guter Schallschutz ein Kriterium für hochwertige Bauten sein. Der Schallschutz wird durch Baugesetze und den dort vorgegebenen Verordnungen bzw. DIN-Normen (Energieeinsparverordnung [EnEV], DIN 4108 Teile 1-10, DIN 4109 Beiblatt 1 und 2, DIN EN 13163, DIN 18560 Teil 2, DIN EN 13813) festgelegt.

Eine Trittschallübertragung hängt von der Güte des Dämmstoffes und der Entkopplung der einzelnen Bauteile (Estrich, Bodenbelag, Mauerwerk) ab. Die üblichen Dämmmaterialien sind Mineralfaser, Polystyrol, Blähglas und Kork.

Besonders im Treppenbau, ein Schwachpunkt bei dem Trittschallproblem, wurde in den vergangenen Jahrzehnten zunehmend Wert auf einen angemessenen Schallschutz gelegt. Hier setzt man zur Verringerung des Trittschalls auf weich federnde Stufenbeläge sowie auf eine Entkopplung der Auflagerpunkte von angrenzenden Wänden und Decken.

Gehschall
Im Gegensatz zum Trittschall (Körperschall) wird der Gehschall (Luftschall), der durch das Begehen (hartes Schuhwerk, Stöckelschuhe) eines Fußbodens (Bodenplatten, Laminat), Rücken von Einrichtungsgegenständen, aufschlagende Gegenstände, Betrieb von Haushaltsgeräten und spielenden Kindern entstehende Schall, im selben Raum wahrgenommen. Der Gehschall kann durch anderes Schuhwerk, schallschluckende Bodenbeläge und/oder Wandbeläge gemindert werden.

Das Europäischen Komitee für Normung (CEN) hat eine Normung beantragt und daraufhin wurde die DIN EN 16205 beschlossen. Diese Norm hat ein Verfahren zur Messung von Gehschall auf Fußböden durch ein Norm-Hammerwerk von einer Deckenauflage auf einer Bezugs-Betondecke abgestrahlten Geräusche im Prüfstand entwickelt. Das Geräusch wird in dem Raum gemessen, in dem sich die Deckenauflage befindet und die Anregung erfolgt.
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rholten schrieb: OK, vielen Dank, jetzt habe ich den Sinn verstanden. Wenn die Therme die Heizkörper speist, geht dies die meiste Zeit, außer wenn es sehr kalt ist, mit geringeren Temperaturen als jene die permanent...
Peter_Kle schrieb: Was hast du nach 15 MIn und laufendem Brenner für eine Spreizung ?? GErade bei überdimensionierter Therme + Übergangsproblemen empfehle ich nicht die Internet App ( die dich überhauptnicht voran bringt)...
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