Villeroy & Boch bietet Fortbildungsreihe für Architekten und Planer an.
Am 15. Oktober soll sich alles um das Motto „Aging Society – ein etwas anderer Blick auf die alternde Gesellschaft“ drehen. Michael Schlenke wird einen umfassenden Überblick über die Bedürfnisse verschiedener Altersgruppen geben und sich mit aktuellen Trends auseinandersetzen. Bild: V&B
Je besser Architekten und Planer die Bedürfnisse der kommenden Nutzer kennen, desto
stärker können sie ihre Gebäude für die Zukunft rüsten. Im Zuge einer alternden Gesellschaft
ist es unerlässlich, sich mit den Herausforderungen des Planens für alle Generationen
auseinanderzusetzen. Villeroy & Boch bietet im Rahmen der Global Academy ein
Weiterbildungsprogramm für Architekten und Planer an. In den drei Themenschwerpunkten
„Wachstumsmarkt Healthcare“, „Raum für Generationen“ und „Aging Society“
geben Experten wertvolle interdisziplinäre Einblicke. Die nächste Veranstaltung, die
auch als Fortbildung bei der jeweiligen Architektenkammer anerkannt wird, findet am
15. Oktober 2015 am Unternehmensstandort von Villeroy & Boch in Mettlach statt.
Den Auftakt der Fortbildungsreihe machte das Thema „Wachstumsmarkt Healthcare –
Chancen für Planer und Architekten“ Anfang April. Michael Schlenke, The Caretakers,
ist Hauptreferent der drei Veranstaltungen und Berater für den Wachstumsmarkt
Healthcare. Er sieht seine Aufgabe darin, Industrie und Produktentwickler, Designer
und Architekten zusammenbringen und gemeinsam designorientierte Lösungen für eine
neue Generation von anspruchsvollen Senioren zu entwickeln. Die Teilnehmer der ersten
Veranstaltung konnten sich umfassend über die Wachstumspotenziale im Umfeld
des demografischen Wandels wie dem steigenden Bedarf an altersgerechten Wohnungen,
neuen Wohnformen für Senioren, Universal Design oder aktuellen Forschungsprojekte
zur altersgerechten Badgestaltung informieren.
Anfang Mai stand das Thema „Raum für Generationen – lebenslaufbeständige Badgestaltung“
im Zentrum der Vorträge. Die Teilnehmer erhielten praxisnahe Einblicke,
welche Barrieren im Alltag im Weg stehen können. Sehr persönliche Darstellungen gab
Anna Schaffelhuber, fünffache Paralympics Goldmedaillen-Gewinnerin, die die Bedeutung von Barrierefreiheit aus der Sicht einer Sportlerin schilderte. Besonders das barrie-refreie Bad ist ein wichtiger Garant für ein selbstbestimmtes Wohnen in den eigenen vier Wänden. Dabei müssen die Strukturen im privaten Bereich nicht unbedingt immer den hohen Normen der Barrierefreiheit entsprechen – viel wichtiger ist die individuelle Anpassbarkeit. Hierzu stellte Michael Schlenke die Gestaltungsprinzipien des Universal Designs und dessen Anwendbarkeit in den Bereichen Architektur, Produkte und Ser-vices vor. Im öffentlichen Raum spielt die Ausstattung von behindertengerechten Toi-letten eine wichtige Rolle. Nicht nur die DIN 18040 gibt hier Input, auch europäische Lösungsansätze und Standards sorgen für weniger Barrieren im Alltag. Neue Kommunikationstools wie die „Mobilitätsgalerie“, das Hinzuziehung von Erkenntnissen aus der stationären und ambulanten Versorgung von pflegebedürftigen Menschen, Praxisbei-spiele wie „Projects for demographic future“ sowie Einblicke in den aktuellen Erkennt-nisstand bei Industrie und Forschung dienen den Planern zur Weiterbildung, zur Orientierung und Inspiration.
Am 15. Oktober dreht sich nun alles um das Motto „Aging Society – ein etwas anderer Blick auf die alternde Gesellschaft“. Michael Schlenke wird einen umfassenden Über-blick über die Bedürfnisse verschiedener Altersgruppen geben und sich mit aktuellen Trends auseinandersetzen. Alternde Verbraucher verfügen über eine langjährige Kon-sumerfahrung, sind werteorientiert und schätzen traditionsreiche Marken. Welche Aus-wirkungen haben Medien und Kommunikation auf ihr Konsumverhalten? Welche Pro-dukte, welche Gebäude, welche Wohnformen wünschen sich diese Gruppen? Der Refe-rent wird einen unverkrampften Blick auf das Altern aus unterschiedlichsten Perspekti-ven wagen, wie der Alterswahrnehmung aus europäischer Sicht, der Sicht der Medien, der Selbstwahrnehmung oder der Kreativwirtschaft. Erfahren Sie mehr über Busy Fit Oldies, Best Agers, Silver Market oder Grey Market.