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News vom 05.05.2017

Frühlingszeit – Poolzeit

Pool-Schutz: Abdeckungen

Eine Abdeckung des Pools bedeutet: mehr Sicherheit, weniger Schmutz im Wasser und – jedenfalls wenn die Sonne scheint – eine zusätzliche Wärmequelle, um das frische Nass etwas wärmer zu machen. Denn auch das kann eine Poolüberdachung. Sie wirkt wie eine Art Treibhaus. Im Sommer ist das sicherlich nicht nötig. Aber wer in der Übergangszeit, also im Frühling und im Frühherbst, gern eine Runde schwimmt und nicht im wahrsten Sinne des Wortes ins eiskalte Wasser springen will, der ist mit einer Poolabdeckung gut beraten.

Günstig und einfach zu installieren: die Poolplane.<br />Bild: SMC / Wikimedia
Günstig und einfach zu installieren: die Poolplane.
Bild: SMC / Wikimedia
Ein guter Standard sind lichtdurchlässige und verschiebbare Überdachungen aus Kunststoff. <br />Bild: fy
Ein guter Standard sind lichtdurchlässige und verschiebbare Überdachungen aus Kunststoff.
Bild: fy

Sie fängt quasi die Wärme der Sonne ein und hält diese sowohl in der Luft über dem Pool, aber auch im erwärmten Wasser zurück. So sind 5 bis 6 °K wärmeres Wasser möglich als ohne Abdeckung.

Zudem gibt es am Markt Modelle, die sogar in der Lage sind, UV-Strahlen herauszufiltern. Wer also zu den echten Bleichgesichtern gehört und schnell Sonnenbrand bekommt, der sollte hier zugreifen und lieber unterm UV-sichern Glasdach seine Runden drehen.

Poolplanen sind günstig

Doch das ist nur eine Möglichkeit, seinen Pool abzudecken. Fangen wir mit der günstigsten Variante an. Das ist die Poolplane. Sie wird auf einem Rollgestell neben dem Pool platziert und abends einfach über den Pool gezogen. Die Planen bestehen aus sehr widerstandsfähigem Kunststoff wie Vinyl oder Nylon oder aus verstärktem Gewebe. Zudem gibt es Planen, die etwa bei runden Pools direkt rundherum gespannt werden. Aus Kunststoff gibt es auch planenartige Hauben, die über den Pool gesetzt werden können. Aufblasbare Modelle sind ebenso verfügbar, die jedoch eigentlich für die Sicherung im Winter gedacht sind. Doch dazu in unserem nächsten Teil. Der Clou jedoch sind Planen, die Solarmodule integriert haben, mit denen direkt das Wasser noch stärker aufgewärmt werden kann, und zwar noch um weitere 3 bis 5 °K.

Bei der Sicherung des Pools muss jedoch darauf geachtet werden, dass die Plane fest über dem Pool liegt und niemand, der auf sie hinaufstürzt, mit ihr im Pool versinkt. Das kann nicht bei flachen, festen Poolabdeckungen passieren. Die funktionieren wie ein Topf auf dem Deckel, sind aber meist etwas unhandlich und nur bei kleineren Pools zu empfehlen. Für größere Pools gibt es sie mit einer motorbetriebenen und aus Einzelmodulen bestehenden Variante.

Diese mechanische Lösung hingegen sind bei Poolabdeckungen, die Dächern ähneln, verbreitet. Entweder sind sie aus einem Stück gefertigt und laufen auf einer Schiene über den Pool oder wieder von ihm weg. Oder sie bestehen aus der Größe nach immer kleiner werdenden Modulen, so dass sie sich ineinander verschieben lassen. Letztere Variante ist die teurer, noch dazu,wenn man sie mit einem UV-Schutz verseht. Das Verschieben kann man bei beiden Varianten natürlich mit der Hand bewältigen. Aber es gibt auch vollautomatische Versionen. Ein Knopfdruck hilft. Oder aber der Pool deckt sich selbst zu – etwa wenn Wind und Unwetter und damit Poolverschmutzung droht und die Abeckung intelligent via Sensoren gesteuert ist - und das ist keine Zukunftsmusik.

Verdunstung behindert

Nun noch zu den weiteren Funktionen: Die Sicherheit wurde schon ausreichend erwähnt. Auch kleine Haustiere, die sich gern am Wasser tummeln, können so vorm Ertrinken geschützt werden. Zudem hält die Abdeckung Schmutz fern. Ein weitere Zweck: Das Wasser verdunstet langsamer. Das wiederum spart auch die nötigen Chemikalien, auf die wir ja im 6. Teil der Serie eingegangen sind.

Also: Es spricht alles für eine Abdeckung des Pools und nichts dagegen. Wer sich dafür entscheidet, sollte die je nach Bundesland unterschiedlichen baurechtlichen Bedingungen beachten, wie wir es im 5. Teil der Serie beschrieben haben.

Das Thema in unserem nächsten Teil, der am 08.05.2017 erscheint, hat zwar noch etwas Zeit, aber der nächste Winter kommt bestimmt. Und ein Pool muss darauf vorbereitet sein.

Bisher erschienen:
1 Pools im Überblick: Wannen aus Kunststoff, Stahl oder Beton
2 Pool-Kosten: Systeme im Vergleich
3 Pool-Zubehör: Technik, Filter, Leitern
4 Pool-Planung: Auslegung, Platzwahl, Fundament
5 Pool-Einbau: Baurechtliches, Genehmigungen, Dichtheit
6 Pool-Pflege: Algen, Käscher, Poolchemie, Sauger
7 Pool-Schutz: Abdeckungen

Erscheinen demnächst:
8 Pool im Winter: Wasser ablassen, Reinigung
9 Pool im Frühjahr: Wiederinbetriebnahme
10 Pool-Praxisbeispiele: Größe, Formen, Ausstattung

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