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News vom 24.05.2017

Sommerzeit – Wechselzeit für die Heizung

Kostenvergleich für Erwerb und Installation sowie Wartungen

Wer vor einem Heizungswechsel steht, kann sich, wenn es ums finanzielle geht, an ein altes Sprichwort halten: Schuster, bleib bei deinen Leisten. Sprich: beim bisherigen Brennstoff. Zwar weiß niemand, wie dessen Preise sich in der Zukufnt entwickeln – damit wollen wir uns in der nächsten Folge befassen. Aber der Tausch eines neuen gegen einen alten Heizkessel – und dass wird hierzulande vorrangig Erdgas, Heizöl oder Flüssiggas sein, ist immer die günstigste Variante.

Mehr Platz im Heizraum.<br />Bild: <a href="http://dehoust.de/"target="_blank">Dehoust</a>
Mehr Platz im Heizraum.
Bild: Dehoust

Warum, ist einfach erklärt. Abgesehen, dass die Brennwerttechnik einen extra Schornsteinzug braucht, bleiben Anschlüsse und Hydraulik weitgehend erhalten. Dafür bekommt man einen Effizienzgewinn. Der Tausch dieser Kessel kostet inklusive Installation um die 3.000 bis 4.000 Euro. Meist ist jedoch auch der dazugehörige Warmwasserspeicher in die Jahre gekommen. Wird der gleich mit gewechselt, was in den allermeisten Fällen nur zu empfehlen ist, kämen noch mal 2.000 bis 2.500 Euro Kosten inklusive Handwerkerleistung hinzu. Der gemeinsame Wechsel ist auch zu empfehlen, weil die Hersteller moderne Heizkessel auf moderne Speicher abgestimmt haben.

Ölheizungen haben zudem noch einen Tank (Flüssiggas lassen wir an dieser Stelle außen vor, weil hier Mietmodelle vorherrschen und diese vom Vermieter regelmäßig gewartet und bei Bedarf ausgetauscht werden). Diese haben die Eigenschaft, deutlich länger zu leben als die Heizung, die sie versorgen. Dennoch sollte auch hier eine Prüfung stattfinden, ob der Öltank (siehe sicherer-öltank.de) noch reibungslos funktioniert oder aber ausgetauscht werden kann. Meist kann dies gegen eine deutlich kleinere Einheit geschehen, da der Heizbedarf mit einem Brennwertgerät nicht mehr so hoch ist. Am Markt Standard sind inzwischen Tanks mit einem Volumen von 1.000 oder 1.500 Litern. Zum Vergleich: Früher waren Tanks mit 5.000 Litern keine Seltenheit. Als Kostenpunkt kann man für einen modernen doppelwandige Kunststofftank nochmals 1.000 Euro veranschlagen.

Nun noch zu den Hybriden. Ist man eh einmal dabei, eine komplett neue Heizung einzubinden, sollte man auch über Solarthermie nachdenken. Die Mehrkosten hatten wir ja schon erläutert, ebenso die Förderbedinungen, die derzeit so gut sind wie niemals zuvor und die nach einer Ankündigung des Bundeswirtschaftsministeriums auch noch vereinfacht werden sollen. Denn selbst der beste Handwerker ist manchmal überfordert mit dem Auftragswust.

Beim Wechsel zur Brennwertechnik muss auch beachtet werden, dass bei dieser mindestens alle zwei Jahre ein hydraulischer Abgleich von einem Fachhandwerker vorgenommen wird. Der prüft also, ob alle Heizkörper optimal versorgt werden und stimmt den Heizkessel darauf ab. Hier ist jeweils mit Kosten von gut 400 Euro zu rechnen. Die würden wieder einzurechnen sein, wenn an dem Heizsystem wesentliche Teile ausgetauscht werden.

So weit, so gut.

Doch was tun, wenn man nicht mehr mit Fossilen wie Öl und Gas heizen will? Dann bleiben nur Wärmepumpe, über die wir uns schon hier ausgelassen haben, Pellets oder Lieferverträge mit Biogas übrig. Letzteres muss nicht weiter erläutert werden, weil die Technik davon unberührt bleibt. Bei Pellets braucht man eine komplett andere Heizungsstruktur. Allein die Installation kostet etwa 15.000 Euro. Hinzukommt noch ein Pelletlager, das man mit einigem Geschick selbst bauen kann, das aber auch um die 1000 Euro allein an Material veranschlagen wird. Ganz Findige haben so was schon aus alten Heizöltanks gebaut. Und – der Wartungsaufwand einer Pelletheizung ist deutlich höher als bei Öl- oder Gaskesseln. Das liegt an den bewegten Teilen der Förderung der Pellets hin zum Brenner und am Brenner selbst, der ebenfalls meist rotierend ist. Vorteilhaft sind hingegen die Brennstoffkosten. Pellets sind der am Markt günstigste Brennstoff. Wie eine Amortisation aussehen könnte, zeigt der nächste Teil der Serie.

Bleiben noch die Kosten für die Wärmepumpe. Eine Luftwärmepumpe kostet in etwa so viel wie ein Öl- oder Gaskessel inklusive Warmwasserspeicher, in ihrer günstigsten Variante also um die 6.000 Euro. Es gibt aber auch sehr effizientere Luftwärmepumpen, die gut das Doppelte kosten. Teurer sind Erdwärmepumpen. Als Ausführung mit horizontalen Kollektoren kosten sie um die 18.000 Euro, als vertikale Tiefenbohrung um die 23.000 Euro. Hierbei gibt es jedoch eine günstigere Variante, die auch in Eigenleistung erstellt werden kann - der Ringgrabenkollektor. Der besteht letztlich nur aus einem Graben auf dem Grundstück, in den ein Flächenkollektor in einem bis zu 2 Meter tiefen Graben in Schlaufen verlegt wird, auch Slinky-Verlegung genannt. Mit etwas Geschick kann am die Kosten dafür auf unter 12.000 Euro drücken.

Am teuersten sind Wasser-Wasser-Wärmepumpen, da sie zwei extra Bunnen benötigen. Für sie sind 25.000 Euro zu veranschlagen. Alle Preise verstehen sich inkl. der Handwerkerleistung.

In der nächsten Folge am 29.05.2017 versuchen wir einen Blick in die Zukunft und wollen ermitteln, wie die Preise für die verschiedenen Brennstoffe und Strom sich entwickeln könnten.

Bisher erschienen:
1 Wann eine Heizung raus muss
2a Neue Heizung - Brennwerttechnik
2b Neue Heizung - Hybride
2c Neue Heizung - Strombasierte Heizsysteme
3 Kostenvergleich für Erwerb und Installation sowie Wartungen

Erscheinen demnächst: 
4 Kostenvergleich Brennstoff und Strom
5 Rechtliches: Heizungslabel, Verordnungen und Gesetze
6 Kamine als Alternative

Aktuelle Forenbeiträge
Heizungsnewbie123 schrieb: Hallo zusammen, ich beobachte seit gut 2 Monaten unsere Heizung (Vaillant VKS 33) in unserem neuen Eigenheim, um den Verbrauch genauer zu beobachten (ggf. kommt eine Wärmepumpe ins Haus, aber das ist...
mikkahb schrieb: Pumpe läuft aber fördert nicht. Es gab schon mehrere Themen hierzu. http://my-htd.de/Forum/t/208128/Fehlersuche-Solaranlage- Habe auch die Tipps aus den Beiträgen angewendet. Jedoch ohne Erfolg. Nun...
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