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News vom 15.06.2018

Rückschau auf die erfolgreiche Veranstaltungsreihe ArcDate 2018

Wieviel Trend verträgt modernes Bauen?

Mit einem Vortrags- und Diskussionsevent die Auseinandersetzung von Bauschaffenden mit den großen gesellschaftlichen Trends fördern und über architektonische Antworten debattieren, das war die Idee hinter den ArcDate Veranstaltungen. Im April 2018 endete die von den vier Marken Geberit, Keramag, Knauf und Gira initiierte Veranstaltungsreihe für Architekten, Fachplaner, Bauträger und Investoren. Geberit greift mit diesem Beitrag nochmals wichtige Themen aus dem Bereich Sanitärraumplanung auf. Das ArcDate Magazin lädt zudem alle Interessierten zum Weiterdenken ein – ein Impuls für das Bauen der Zukunft. Es steht ab sofort unter www.arcdate.de zum Download zur Verfügung.

Das ArcDate Magazin lädt Interessierte zum Weiterdenken ein. Es steht ab sofort unter www.arcdate.de zum Download zur Verfügung.
Das ArcDate Magazin lädt Interessierte zum Weiterdenken ein. Es steht ab sofort unter www.arcdate.de zum Download zur Verfügung.
Einblicke in Trends und Gegentrends sowie Gedanken zum richtigen Maß für das Bauen der Zukunft gibt Trendexperte Andreas Steinle in seinem Beitrag.
Einblicke in Trends und Gegentrends sowie Gedanken zum richtigen Maß für das Bauen der Zukunft gibt Trendexperte Andreas Steinle in seinem Beitrag.
Spannende Bau-Reportagen im ArcDate Magazin zeigen, wie zukunftsfähige Konzepte in der Baubranche aussehen können, hier am Beispiel des Haus-in-Haus-Projekts Parkside in Freudenstadt.<br />Bider: Geberit
Spannende Bau-Reportagen im ArcDate Magazin zeigen, wie zukunftsfähige Konzepte in der Baubranche aussehen können, hier am Beispiel des Haus-in-Haus-Projekts Parkside in Freudenstadt.
Bider: Geberit

Aufgabe: die Balance finden
Trendexperte Andreas Steinle, Geschäftsführer der Zukunftsinstitut Workshop GmbH, skizzierte beim ArcDate eine Gesellschaft, die aus der Balance geraten sei. Die großen, sogenannten Mega-Trends provozierten inzwischen starke Gegentrends, berichtete er. Das Resultat: Viele Menschen pendelten zwischen den Extremen, das tue ihnen auf die Dauer nicht gut. Die Herausforderung liege darin, eine Synthese zu finden, die die beiden Pole in sich aufnimmt. Ein Beispiel: Menschen, die eben noch als Smombie – als „Smartphone-Zombie“ – mit starrem Blick aufs Display durchs Leben gingen, lieferten sich kurze Zeit später selbst zur digitalen Entgiftung ins Digital Detox Camp ein. Die erstrebenswerte Synthese zwischen permanentem On- und radikalem Offline-Leben hat bereits einen klangvollen Namen: OMline. Der Ausdruck verbindet die Meditationssilbe „Om“ mit „Online“.

Mega-Trend Individualisierung
Neben dem Trend zur Konnektivität, also der digitalen Vernetzung der Menschen und Dinge, ging Steinle auf Trends ein, die Fachleute unter den Schlagworten „Gesundheit“, „Silver Society“ und „Individualisierung“ zusammenfassen. Der moderne Mensch erfinde sich selbst: Er gestalte und optimiere sein Leben, seinen Beruf, seine Partnerschaft, seine Gesundheit. Ja sogar die Geschlechtszugehörigkeit scheine zunehmend eine Frage der eigenen Entscheidung zu werden. Gleichzeitig suchten diese hoch individualisierten Menschen nach dem Zusammenhalt in der Gruppe. „Das Bedürfnis nach sozialer Geborgenheit war nie größer als heute“, sagte der Trendexperte. „Doch wie geht Individualisierung in der Gemeinschaft?“ Antworten auf diese Frage gäben unter anderem neue Wohnformen. In Berlin beispielsweise entstand aus einem ehemaligen Krankenhaus ein Wohngebäude mit 200 Zwei-Zimmer-Lofts. Ein Clubraum und die gemeinsame Terrasse sind Plattformen für Begegnung und Austausch.

Gute Räume ermöglichen Teilhabe für alle
Dr. Roland Herkt vom Sanitärhersteller Geberit machte in seinem Vortrag anschaulich, wie wichtig es für Hersteller und Dienstleister in der Baubranche sei, sich mit dem modernen Lebensgefühl und den grundlegenden Veränderungen in unserer Gesellschaft auseinanderzusetzen. „Der Trend der Individualisierung ruft ins Bewusstsein, wie verschieden Menschen sind. Wir sind aufgefordert, ein Umfeld zu gestalten, das für alle gleichermaßen Teilhabe auf Augenhöhe ermöglicht“, führte Herkt aus. Im Bad bedeute das unter anderem, Barrieren abzubauen. „Bodenebene Duschen minimieren Unfallrisiken, sind einfach komfortabel und sehen schick aus“, erklärte er. Ein minimales Gefälle leitet das Duschwasser mittlerweile in eine kaum wahrnehmbare Duschrinne oder in einen unauffälligen Ablauf in der Wand.

Vielfalt geht in Serie
Am Beispiel der Geberit-Badserien verdeutlichte Herkt, wie individuelle Gestaltung und Serienproduktion zusammengehen. Eine breite Palette verschiedener Waschtisch-Formen und -Größen, ganz unterschiedliche WCs sowie viele durchdachte Badezimmermöbel in unterschiedlichen Farben und Materialien ermöglichten es, Bäder sehr individuell zu gestalten. Oder Kunden entschieden sich für Geberit Monolith: Die Glasrückwand dieser Sanitärmodule können Nutzer nach eigenen Vorstellungen mit Fotos, Kunstwerken oder einem Logo gestalten lassen. Viele technische Komfort-Optionen machten die Bad-Benutzung heute noch bequemer und helfen auch Menschen mit Beeinträchtigungen. Beispiele dafür sind Dusch-WC, Soft-Touch-Spülauslösung oder ein LED-Orientierungslicht.

Individuelle Raumaufteilung
Auch bei der Raumaufteilung im Bad könnten Architekten mit Geberit individuellen Bedürfnissen unkompliziert Rechnung tragen: Das auf Wunsch industriell vormontierte Installationssystem GIS ermöglicht es beispielsweise, komplette Trennwände mit allen Anschlüssen im Raum zu positionieren und Sanitäranlagen dort einfach zu montieren. „Die Bedürfnisse der Nutzer zu kennen und sie in die Entwicklung von Produkten für private, halböffentliche und öffentliche Sanitärräume einzubeziehen, ist eine Aufgabe, die uns auch in Zukunft stark beschäftigen wird“, sagte Dr. Roland Herkt.

Das Magazin zur ArcDate Veranstaltungsreihe zum Anschauen und Herunterladen finden Interessierte im Internet unter www.arcdate.de. Es beinhaltet einen ausführlichen Beitrag zum Vortrag des Trendexperten Andreas Steinle sowie spannende Bau-Reportagen der beteiligten Herstellermarken.

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