Das Carmen Würth Forum ist eine herausragende Veranstaltungslocation in Süddeutschland. Der Architekt David Chipperfield hat ein Bauwerk entworfen, das für überregionale Firmen- und Kulturveranstaltungen genutzt wird. Um den akustischen Genuss für die Besucher nicht zu beeinträchtigen, arbeiten hinter den Kulissen extrem leise bionische Ventilatoren von Ziehl-Abegg.
Der Reinhold Würth Saal besticht durch seine edle Holzvertäfelung, deren Anordnung und Oberflächenauswahl höchsten Klanggenuss ermöglicht.
Bild: Ziehl-Abegg / Würth / Ufuk Arslan
Ein Schmuckstück im Carmen Würth Forum ist der Reinhold Würth Saal. Er eignet sich für Veranstaltungen, die in besonderem Rahmen stattfinden sollen. Die hochwertige Veranstaltungs- und Dolmetschtechnik ermöglicht es, unterschiedlichste Veranstaltungsformate problemlos zu realisieren. Selbst Kammermusikkonzerte sind durch die ausgeklügelte Ausgestaltung ohne Verstärker möglich. „Der Konzertsaal bietet die besten akustischen Voraussetzungen für einzigartige Konzerte und ist somit die ideale Heimat der Würth Philharmoniker“, so Prof. Dr. h. c. mult. Reinhold Würth, der Vorsitzende des Stiftungsaufsichtsrats der Würth-Gruppe.
Konzerttauglichkeit auf höchstem internationalem Niveau
Für die Akustik im Reinhold Würth Saal sorgt französisches Walnuss-Holz. Fein aufeinander abgestimmte Paneele absorbieren unerwünschte Schwingungen, während solche mit glatter Oberfläche den Schall weiterleiten. Spezielle Akustikstühle bewirken eine angleichende Wirkung, wenn nicht alle Plätze im Saal besetzt sind.
Konzerte sind ohne Verstärkung möglich; der Saal ist für Solisten ebenso geeignet wie für Orchester. Selbst wenn der Raum voll besetzt ist, liegen die Nachhallzeiten im idealen Bereich.
Die Vorgabe an die Klimatechnik ist klar: Beste Klimatisierung und Frischluftzufuhr bei gleichzeitig geringster Geräuschentwicklung. Daher arbeiten im Untergeschoss Ventilatoren von Ziehl-Abegg, deren Design auf Erkenntnissen aus der Natur fußt. Peter Fenkl, Vorstandsvorsitzender von Ziehl-Abegg, betont: „Wir freuen uns, mit unseren effizienten und extrem leisen bionischen Ventilatoren zur einzigartigen Akustik im Reinhold Würth Saal beitragen zu können.“ Das Design der Ventilatoren weist Merkmale auf, die sich die Entwickler von Ziehl-Abegg bei der Eule und dem Buckelwal abgeschaut haben. „Wir nutzen positive Eigenschaft, welche die Natur in Tausenden von Jahren optimiert hat“, erklärt Fenkl. Auch für die Belüftung des großen Saals, der durch seine variable Raumakustik und Vielseitigkeit beeindruckt, sind diese Art von Ventilatoren im Einsatz.
Die große Veranstaltungshalle ist für bis zu 2500 Personen ausgelegt, rund 600 Plätze gibt es im Kammermusiksaal. 60 Millionen Euro hat die Würth-Gruppe investiert, um optimale Bedingen für höchsten Kulturgenuss zu ermöglichen. Einweihung war im Sommer 2017.
Hinter den Kulissen arbeiten im Kellergeschoss für den Kammermusiksaal zwei Radialventilatoren (ZAbluefin) mit einem Durchmesser von 710 Millimeter. Sie bewegen 29.000 Kubikmeter Luft pro Stunde. Mit dieser Konstellation wurde der Schalldruck im Zuluftkanal auf 58,1 dB (A) halbiert. Auf dem Dach sitzt die Lüftungsanlage für die große Veranstaltungshalle, dort sind ebenfalls zwei Radialventilatoren (ZAbluefin, 1.000mm) eingesetzt, die pro Stunde 70.000 Kubikmeter Luft umwälzen.