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News vom 22.01.2019

Neue AEE-Animation zeigt Notwendigkeiten und Technologien für eine erfolgreiche Kopplung von Strom, Wärme und Mobilität

Mit Sektorenkopplung Synergien für die Energiewende schaffen

Beim gestrigen Spitzengespräch im Kanzleramt wurde eine grundsätzliche Einigung über Finanzhilfen für den Kohleausstieg verabredet. Nun muss es vermehrt um die Gestaltung der künftigen Energieversorgung gehen. Sektorenkopplung, also die Verbindung der bisher eher getrennt voneinander organisierten Energieverbrauchsbereiche Strom, Wärme und Mobilität, wird dabei ein entscheidender Baustein sein. Warum es diese Kopplung braucht und wie diese umgesetzt werden kann, verdeutlicht die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) in ihrer neuen Animation „Mit Sektorenkopplung Synergien für die Energiewende schaffen“.

Bild: AEE
Bild: AEE

Die zukünftige Energieversorgung muss auf Erneuerbaren Energien beruhen. Nur mit regenerativen Energieträgern können die Klimaziele eingehalten werden, zudem sind diese auch günstiger als die Nutzung fossiler oder nuklearer Energiequellen. Die schrittweise Abkehr von fossilen Ressourcen hat hierzulande mit dem gestrigen Treffen zwischen den Vertretern der Bundesregierung und den Ministerpräsidenten der Braunkohle-Bundesländer im Kanzleramt eine neue Dynamik erhalten. In Deutschland wird ein zukunftsfähiges Energiesystem vor allem auf Wind- und Sonnenergie beruhen, die allerdings fluktuierend Energie erzeugen. Aus diesem Grund muss das gesamte Versorgungssystem flexibler und auch effizienter als heute gestaltet werden. „Ein wichtiger Baustein hierfür ist die sogenannte Sektorenkopplung, also das Zusammenspiel der Bereiche Strom, Wärme und Mobilität“, erläutert Dr. Robert Brandt, seit 1. Januar Geschäftsführer der AEE.

Sektorenkopplung bedeutet, dass neue flexible Verbraucher wie zum Beispiel Wärmepumpen oder Elektroautos genau dann Strom aufnehmen, wenn viel Wind oder Sonne verfügbar ist. Damit werde zusätzliche Flexibilität für den Stromsektor geschaffen und fossile Energieträger aus dem Wärme- und Mobilitätsbereich könnten verdrängt werden. „Außerdem ist die Stromnutzung für andere Verbrauchszwecke sogar oft noch effizienter als der Einsatz klassischer Verbrennungstechnologien“, so Brandt.

Um die Notwendigkeit und die Anwendungsmöglichkeiten der Sektorenkopplung darzustellen, hat die AEE im Rahmen des von der Nationalen Klimaschutzinitiative geförderten Projektes „Forum Synergiewende“ eine Animation zum Thema Sektorenkopplung produziert, die ab sofort online verfügbar ist. „Nur ein flexibles, ganzheitliches Energieversorgungssystem ist ökologisch wie ökonomisch nachhaltig. Um dieses zu verwirklichen, müssen die Bürger über die anstehenden Weiterentwicklungen informiert und die energiewirtschaftlichen Akteure, insbesondere auf kommunaler Ebene, zu entsprechenden Projekten ermutigt werden. Dazu wollen wir mit unserem Projekt und der Animation beitragen“, so Brandt weiter.

Hintergrund

Das von der AEE gemeinsam mit der Deutschen Umwelthilfe (DUH) durchgeführte Projekt Forum Synergiewende bündelt Informationen zur Kopplung der Sektoren Strom, Wärme und Mobilität und deren Potenzial für den Klimaschutz. Das Projekt ist im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative vom Bundesumweltministerium gefördert. Informationen zum Projekt finden Sie auf der Website www.forum-synergiewende.de.

Animation: Mit Sektorenkopplung Synergien für die Energiewende schaffen:

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micha_el schrieb: Kann man die BW-Bereitung zu einem Zeitpunk starten wenn das Geräusch nicht stört? ich vermute die Funktion ist dazu da, kein heisses Wasser zu den Heizkörpern/FBH zu lassen. Mit max Pumpendrehzahl...
lukashen schrieb: Hi, Deine Einrohrheizung könnte mit Saugdüsen realisiert sein (ist im verlinkten Artikel sehr gut beschrieben). Das Prinzip sollte man so lassen. Damit ein neuer Heizkörper funktioniert, muss ein passendes...
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