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News vom 16.07.2019

Sicherer Brandschutz nach Sanierung

Bei der Sanierung von hohen Gebäuden steht im Zentrum des Brandschutzes die sogenannte „Schwerkraftlüftung“.
Schulte & Todt hat ein Sanierungs-Element (ST-SE) entwickelt, welches besonders komfortabel und kostengünstig den Brandschutz von Lüftungsschächten sichert.

Bild: Schulte & Todt Systemtechnik
Bild: Schulte & Todt Systemtechnik

Als am 15. Juni 2017 in London der „Grenfell-Tower“ brannte und dabei 12 Menschen ums Leben kamen, stand relativ schnell fest, dass es am Brandschutz mangelte, obwohl das Ge-bäude unmittelbar zuvor saniert wurde. Einen Totalausfall, wie in London, hätte es mit einem entsprechenden Brandschutz nicht geben müssen.

Dies führte dazu, dass auch in Deutschland zahlreiche hohe Gebäude, insbesondere aus den 1970iger und 1980iger Jahren, besonders unter die Lupe genommen wurden mit der Folge, dass einige Hochhäuser mehr oder weniger von Jetzt-auf-Gleich evakuiert wurden.

Abgesehen davon, dass so eine Situation für Mieter eine Katastrophe ist, auf die niemand vorbereitet werden kann, bedeutet es für den Betreiber sehr hohe Kosten und einen erheblichen Aufwand, abgesehen von dem Imageschaden.

Im Zentrum des Brandschutzes steht bei derartigen Gebäuden die sogenannte „Schwerkraftlüftung“ – auch bekannt unter dem Namen „Kölner-, Dortmunder oder Berliner-Lüftung“. Diese Naturzug-(thermische)-Lüftung zeichnet sich vor allem durch ihren Kamineffekt aus. Ein einziger Schacht führt durch das gesamte Gebäude und versorgt jede Etage mit Frischluft. Werden diese Anlagen auf Zentralentlüftungsanlagen umgerüstet, erlischt der Bestandsschutz und der Brandschutz innerhalb der Wohneinheiten muss Beachtung finden.

So effektiv dieses Lüftungssystem im Regelfall auch ist, im Brandfall wird es zur tödlichen Falle, weil sich Feuer nirgendwo sonst so schnell auf alle Etagen – fast zeitgleich – aus-breiten kann.

Heutzutage werden die bis Dato vorhandenen Lüftungsgitter entfernt und die vorhandenen Öffnungen müssen aufwändig auf die neuen Abmessungen der Querschnitte angepasst werden. Dies bedeutet ein hohes Maß an baulichen Maßnahmen und langer Verweildauer der ausführenden Firmen in den Wohnungen bzw. Nutzungseinheiten.

Die Lösung liefert die Firma Schulte & Todt mit dem neuen Sanierungs-Element „ST-SE“.

Das Sanierungs-Element lässt sich einfach mittels vier 6 x 100er Schrauben vor die Schachtwand montieren und stellt durch seine Konstruktion die F90-Qualität der Schachtwand wieder her.

Bestandteile des ST-SE sind das Gehäuse, die Abdeckung aus pulverbeschichtetem Stahlblech, das Inlay aus F90-Material und der Absperrvorrichtung „ST-ADW“ aus dem Haus Schulte & Todt. Es werden Anschlussstutzen von DN 80 und DN 100 für dieses Bauteil angeboten.

Eine energetische, komfortable und kostengünstige Sanierung der Lüftungsanlage nach heutigem Stand der DIN 18017-3 wird mit dem Sanierungs-Element ST-SE hinsichtlich des Brandschutzes erleichtert und hergestellt. Das ST-SE wurde von der TU-München geprüft und trägt die DiBt-Zulassungsnummer: Z-41.3-689.

Die Sanierungs-Elemente „ST-SE“ sind ab sofort erhältlich. Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.schulte-todt.de/de/produkte/brandschutzsysteme/st-se.php

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winni 2 schrieb: Hi, bei allem geht die Arbeitssicherheit vor. Daher normal "nur" maximal 175 cm Tiefe, ausser die Humusschicht wird zunächst grossräumig abgeschoben und dann ca. 1,7 Meter tief gegraben. Dein Plan...
Eisbaer.7 schrieb: Guten Abend irgend etwas stimmt hier nicht. Ein Vakum-Leckanzeiger benötigt keine Leckflüssigkeit. Hier wird mittels Vakumpumpe ein Unterdruck bei einem Doppelwandigen Tank gezogen, dann wird der...
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