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News vom 13.11.2019

VDI-Studie zum ökologischen Fußabdruck von Dämmungen

Cellulose mit Top-Ökobilanz

Bis 2030 soll der CO2-Ausstoß im Vergleich zu 1990 um 55 Prozent verringert werden. Eine wichtige Rolle kommt dabei der Dämmung von älteren und unsanierten Gebäuden zu. Denn Gebäude sind für rund 30 Prozent des gesamten Jahresenergieverbrauchs in Deutschland verantwortlich.

Das Einblasverfahren ermöglicht fugenloses Dämmen. Zudem reguliert die Cellulose das Raumklima und optimiert den Schallschutz.<br />Bild: CWA Cellulosewerk Angelbachtal
Das Einblasverfahren ermöglicht fugenloses Dämmen. Zudem reguliert die Cellulose das Raumklima und optimiert den Schallschutz.
Bild: CWA Cellulosewerk Angelbachtal

Wichtig ist der ökologische Fußabdruck der eingesetzten Produkte. Dabei steht der gesamte Lebenszyklus auf dem Prüfstand – von der Herstellung bis hin zur Entsorgung.

Besonders gut schneidet dabei der Dämmstoff Cellulose ab. Laut einer VDI-Analyse, die im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit durchgeführt wurde, ist der Energiebedarf bei der Herstellung von losen Zellulosefasern im Vergleich zu den wichtigsten anderen Dämmstoffen „mit Abstand am geringsten“ (VDI ZRE Publikation: Kurzanalyse Nr. 7, 2014). „Bezogen auf die Nutzungsdauer wird bei einer Dämmung aus Cellulose wesentlich mehr Energie eingespart als für Herstellung, Transport und einer etwaigen Entsorgung eingesetzt wird“, erklärt Marcel Bailey, Geschäftsführer von Climacell, einem der führenden Hersteller für Cellulosedämmung. Sein Unternehmen übertrifft die hervorragenden Werte noch einmal deutlich: Seit 2014 wird ausschließlich mit grünem Strom aus Wasserkraft produziert.

„Hergestellt aus hochwertigem, recyceltem Zeitungspapier, also aus wiederverwertetem Holz, ist die Belastung des Klimas und Verbrauch wertvoller Ressourcen im Vergleich zu synthetischen Werkstoffen sehr gering“, so Bailey. Cellulose besitzt zudem eine positive CO2-Bilanz. Es wird mehr CO2 eingespart als bei der Herstellung aufgewendet wird, denn während des Pflanzenwachstums wird der Atmosphäre CO2 entzogen, das über die gesamte Nutzungsdauer im Dämmstoff gespeichert bleibt. Wird ein Gebäude rückgebaut oder modernisiert, lassen sich die Fasern häufig ausbauen und weiterverwenden.

Zur Anwendung kommt das Recyclingprodukt sowohl bei Bestandbauten als auch im Neubau. Cellulose eignet sich dabei für alle Arten der Dämmung: vom Dach über die Innen- und Außenwände bis hin zum Boden. Durch das Einblasen des losen Dämmstoffs ist ein fugenloses Dämmen möglich. Wärmebrücken durch Lücken oder Fugen können so erst gar nicht entstehen. Die vollständige Hohlraumfüllung sorgt auch für einen hervorragenden Schallschutz. Zudem schafft die Cellulosedämmung ein ausgeglichenes Raumklima, indem sie die überschüssige Feuchtigkeit aus der Raumluft aufnimmt und bei Bedarf wieder abgibt.

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tricktracker schrieb: Die Definition Glanzruss hätt ich mal gern auf einem Foto gesehen. Schimmerts denn nur ein wenig wenns Licht drauf kommt oder kommt das richtig strahlend zurück? Klar kommt das ganze über die Rücklaufanhebung...
HP02 schrieb: Wäremepumpe: Vor-Rücklauf liegt so zwischen 33 und 40 Grad, wobei die Spreizung typ. 2 Grad ist. Heist bei 33° Rücklauf zur WP hin ehizt die ca. 1-2° auf, so dass 35° in den WP Vorlauf. Das ganze steiger...
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