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News vom 20.11.2019

Mikro-KWK Bluegen wertet Heizungsanlagen auf

Mit dem Bluegen ganz einfach EnEV-konform werden

In Bezug auf Wärmeschutz und energiesparende Anlagentechnik bietet das Mikro-KWK Bluegen von Solidpower die Möglichkeit, ein Haus nicht nur EnEV-konform zu gestalten, sondern deren Anforderungen sogar zu übertreffen. Etwa 40 Prozent des Energieverbrauchs und etwa ein Drittel der CO2-Emission in Deutschland entfallen auf Gebäude. Deshalb bieten Verbesserungen in diesem Bereich Möglichkeiten, um etwa die Abhängigkeit der Bundesrepublik von Energieimporten zu verringern und die Klimaschutzziele Deutschlands zu erreichen. Verbunden mit der Heizungsanlage steuert der Bluegen täglich bis zu 250 Liter Warmwasser bei und erzeugt überdies effizient und kostengünstig Strom direkt am Ort des Verbrauchs.

Ob Neubau oder Bestandsgebäude – als kompaktes Beistellgerät findet der Bluegen in jedem Keller Platz.<br />Bild: SOLIDpower
Ob Neubau oder Bestandsgebäude – als kompaktes Beistellgerät findet der Bluegen in jedem Keller Platz.
Bild: SOLIDpower

Mittels Festoxid-Brennstoffzellen (SOFC) wandelt der Bluegen Erdgas in wertvollen Strom um. So produziert er dezentral und unabhängig von Tages- oder Jahreszeit bis zu 13.000 kWh Strom im Jahr. Der neue Bluegen BG-15 kann sogar modulierend bei der Stromerzeugung gefahren werden. Im Vergleich zur herkömmlichen Energieerzeugung verringert der Bluegen den CO2-Ausstoß um etwa 50 %. Zudem wird der Strom dank seines einzigartig hohen elektrischen Wirkungsgrades gegenüber den gegenwärtigen Marktpreisen um etwa 50 % günstiger produziert.

Bluegen verhilft zu einer positiven Energiebilanz

Die EnEV soll dazu beitragen, den Primärenergiebedarf von Gebäuden zu verringern. Sie legt die rechtlichen Vorgaben fest, die in Bezug auf Heizungstechnik, Klimatechnik und die Wärmestandards beheizter und klimatisierter Gebäude eingehalten werden müssen. Bei der Ermittlung der Energiebilanz werden neben Warmwasserleitungen auch elektrische Hilfsenergien und Lüftungsanlagen sowie Klimaanlagen und Beleuchtungselemente berücksichtigt. Unter bestimmten Voraussetzungen stellt der Bluegen also einen Mehrwert bei der EnEV-konformen Ausrüstung eines Hauses dar. Dipl.-Ing. Thilo Kensmann berichtet dazu aus seiner Tätigkeit als Energieberater bei der regio-energiegemeinschaft (effeff.ac): „In der Gastronomie wird beispielsweise viel Strom für die kontinuierliche Kühlung und Zubereitung der Lebensmittel benötigt, der durch den Bluegen problemlos produziert werden kann. Weitere sinnvolle Möglichkeiten sehe ich in Sportstudios oder auch in Nichtwohngebäuden, die durch Server oder Produktionsmaschinen weniger Wärme, aber viel Strom benötigen.“

Neben den Vorschriften für den Neubau gibt es für bereits bestehende Gebäude Pflichten zu Austausch und Nachrüstung. Besitzt ein Haus beispielsweise eine Gas-Heizungsanlage, die älter als 30 Jahre ist, muss diese nach EnEV-Vorschriften ausgetauscht werden, sofern sie nicht schon eine NT-Heizungsanlage oder Brennwert-Heizungsanlage ist. Wird bei dieser Umrüstung ein Bluegen eingebaut, kann die durch den Bluegen erzeugte Wärme über einen konventionellen Warmwasserspeicher zur Warmwasserbereitung oder Unterstützung der Heizungsanlage verwendet werden. „Dabei übernimmt der Bluegen die Grundlast und beispielsweise ein Gas-Brennwert-Gerät die Spitzenlast. Denn Brennwertgeräte allein erfüllen nicht die Anforderungen der EnEV und müssen durch Zusatzmaßnahmen wie Solarthermie, kontrollierte Wohnungslüftung mit Wärmerückgewinnung oder einen Bluegen unterstützt werden. Dieser ist natürlich als kompaktes Beistellgerät grundsätzlich mit jeder beliebigen Heizungsanlage kombinierbar“, erklärt Andreas Plank, Vertriebsleiter bei Solidpower. „Der Bluegen produziert 13.000 kWh Strom im Jahr. Bei der Bewertung durch die EnEV wird davon ausgegangen, dass durch die Erzeugung von Strom über die KWK-Anlage fossil erzeugter Strom aus dem Stromnetz mit einem Primärenergiefaktor von 2,8 verdrängt wird. Die verdrängte Primärenergie wird mit der Stromproduktion multipliziert, wodurch der Bluegen in der Energiebilanzierung der EnEV eine hohe Primärenergiegutschrift erhält. Da so der Primärenergiebedarf des gesamten Hauses durch den Bluegen deutlich reduziert wird, können die Vorgaben der EnEV ohne kostenintensive zusätzliche Maßnahmen eingehalten werden“, erläutert der Experte.

Mit dem Bluegen lassen sich EnEV-Anforderungen leicht übertreffen

Bei einem Neubau werden mit dem Bluegen zudem die Anforderungen des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes erfüllt, da dieser emissionsarmen Strom aus Erdgas produziert. Auch können mit einer besonders effizienten und umweltfreundlichen Heizanlage weitere Punkte der EnEV-Norm wie zusätzliche Dämmmaßnahmen vermieden werden. Zudem müssen für den Bluegen – abgesehen von einem Schornstein, Internetanschluss und einem Gasanschluss – keine Voraussetzungen am Gebäude selbst erfüllt sein; das kompakte Gerät findet in jedem Keller Platz. Die Kosten des Bluegen selbst können über die KfW im Programm 433 bezuschusst werden mit maximal 40% der Investitionskosten, da dieses Programm sämtliche Geräte anspricht, die mit Brennstoffzellen Energie erzeugen. Damit können sich Endkunden eine Finanzierung erleichtern.

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tricktracker schrieb: Die Definition Glanzruss hätt ich mal gern auf einem Foto gesehen. Schimmerts denn nur ein wenig wenns Licht drauf kommt oder kommt das richtig strahlend zurück? Klar kommt das ganze über die Rücklaufanhebung...
HP02 schrieb: Wäremepumpe: Vor-Rücklauf liegt so zwischen 33 und 40 Grad, wobei die Spreizung typ. 2 Grad ist. Heist bei 33° Rücklauf zur WP hin ehizt die ca. 1-2° auf, so dass 35° in den WP Vorlauf. Das ganze steiger...
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