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News vom 27.02.2003

Energieeinsparverordnung (EnEV): Vaillant setzt auf umweltfreundliche Produktkombinationen


Die Anforderungen der Energieseinsparverordnung (EnEV) der Bundesregierung sind hinsichtlich der Heizgerätetechnik bereits mit der bestehenden Vaillant Produktpalette erfüllbar. Dies gelte aus Sicht des Remscheider Unternehmens insbesondere, weil man aus bestehenden Produkten neue Kombinationen und damit geeignete Lösungen für das zum Standard erhobene Niedrigenergiehaus schaffe. Insgesamt sieht man sich gegenüber den erhöhten Ansprüchen an Energiesparen und Umweltschutz bestens gerüstet. Für Klaus Jesse, Vertriebsleiter Zentraleuropa, ist diese günstige Ausgangssituation das Ergebnis der richtigen Produktstrategie: "Wir setzen seit Jahren auf ein breites Spektrum von möglichen Systemlösungen. Dieses Know-how führt dazu, dass wir auch unter Berücksichtigung der EnEV Lösungen für vielfältige Niedrigenergiehauskonzepte anbieten können."

Erhöhung der Transparenz angestrebt
Die Energieeinsparverordnung gilt seit Februar diesen Jahres und beinhaltet eine Reihe neuer Aspekte. So fasst sie als echtes Novum die bisherigen Geltungsbereiche der Wärmeschutz-Verordnung und der Heizungsanlagen-Verordnung zusammen. Somit können erstmalig Gebäudedämmaßnahmen und Maßnahmen der Anlagentechnik gegeneinander verrechnet werden. Jetzt kommt es bei der Neubauplanung darauf an, die Erfüllung der Anforderungen an den maximal zulässigen Primärenergiebedarf des Gebäudes zu gewährleisten. Der Primärenergiebedarf berücksichtigt im Gegensatz zum JahresHeizwärmebedarf auch die Verluste, die zum Beispiel bei der Energieumwandlung im Kraftwerk, also der Stromerzeugung, und beim Energietransport entstehen. Durch die Einführung des Primärenergieverbrauchs als Maßstab für den Energieverbrauch eines Gebäudes gibt es eine Vielzahl von Ansatzpunkten, den Bauherren von Investitionen in zeitgemäße Heiztechnik zu überzeugen. Für Neubauten ist ferner ein „Energiepass" vorgeschrieben, der die wichtigsten energetischen Eigenschaften des Gebäudes zusammenfasst. Ähnlich wie zum Beispiel beim angegebenen Kraftstoffverbrauch eines Autos sorgt der in diesem Ausweis festgeschriebene Energiebedarfswert für Transparenz und damit bessere Vergleichbarkeit der Qualität der Energieeffizienz von Gebäuden.

Verschärfung gesetzlicher Rahmenbedingungen auch bei Modernisierung
Ein ganz erhebliches C02- Minderungs- und Energieeinsparpotential, das es auszuschöpfen gilt, liegt im sogenannten Gebäudebestand. Hier schreibt die Bundesregierung deshalb mit der EnEV neben dem Ausschöpfen der Möglichkeiten von energiesparenden Maßnahmen bei der Gebäudemodernisierung auch ganz konkrete, zeitlich abgestufte Nachrüstverpflichtungen für Heizungsanlagen vor. Auch bei der Erreichung dieses Zieles sollten, so die Forderung von Dr. Thomas Behringer, bei Vaillant verantwortlich für den Bereich Politisch-Technische Rahmenbedingungen, vermehrt effiziente und umweltschonende Techniken für Heizung und Warmwasserbereitung zum Einsatz kommen.

Auf den richtigen Mix kommt es an
Vaillant sieht mittelfristig einen Trend zu bewährter Technologie in neuem Gewand. Zumindest in der Geltungsphase der EnEV, also zwischen 2002 bis mindestens Mitte der Dekade, werde es zu keiner grundsätzlichen Umorientierung am Heizungsmarkt kommen, glaubt Behringer. Dies gelte sowohl im Gebäudebestand, als auch bei Neubauten. Weil der Planer von Haus und Heizung prinzipiell die Wahl habe, auf Anlagen- oder Gebäudetechnik zu setzen, sei ein sinnvoller Mix aus bewährten Innovationen beider Richtungen am wahrscheinlichsten.

Neue Perspektiven mit bewährter Technik
Interessant seien weiterhin und in verstärktem Maße moderne Brennwertheizgeräte, weil diese sich in schon bestehenden Niedrigenergiehäusern als beste Lösung herausgestellt hätten. Aufgrund der zunehmenden Gebäudedämmung würden künftig kleinere Leistungsgrössen vermehrt Anwendung finden. Die Kombination aus Brennwert-Heizgerät und Solarer Warmwasserbereitung dürfte ebenfalls stärkeren Einsatz finden. Dies sei zudem eine sinnvolle Maßnahme, um den steigenden Komfortansprüchen im Warmwasserbereich nachzukommen und dennoch nicht mehr fossile Brennstoffe zu verbrauchen. Der verstärkte Einsatz von Strom zur Warmwasserbereitung könnte sich angesichts hoher Ölpreise ebenfalls durchsetzen. So seien z.B. elektronische Durchlauferhitzer dank des liberalisierten Strommarktes heute wesentlich wirtschaftlicher und in Sachen Komfort ohnehin erste Wahl.

Visionen mit konkreten Formen
Zwar nicht als direkte Antwort auf die Energieeinsparverordnung, aber dennoch als langfristig konkretes Ziel, verfolgt Vaillant zwei Innovationsprojekte, die den heute schon spürbaren Trend „weg von fossilen Brennstoffen" verstärken können. Das Brennstoffzellen Heizgerät und die Zeolith-Wärmepumpe dürften bereits in wenigen Jahren Serienreife erreichen und ganz neue Möglichkeiten eröffnen. Bis dahin rät Klaus Jesse, "auf Bekanntes zurückzugreifen und es sinnvoll in moderne Baukonzepte zu integrieren. Die breite Produktpalette Vaillants bietet hier ein reichhaltiges Sortiment. Das heißt, wer auf den Namen Vaillant vertraut, bekommt mit der EnEV keine Probleme".
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tepee schrieb: Es gibt ja einige wenige Fälle, bei denen der RGK nicht ganz...
ddjst schrieb: Die Bundesregierung beabsichtigt die Förderung von kleinen PV...
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