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News vom 11.03.2021

Themenserie "Trinkwasser - mit Sicherheit" - Teil 10

Dezentrale Trinkwassererwärmung – Wohnungsstationen, Vor- und Nachteile

Im Gegensatz zu Trinkwasserstationen übernehmen Wohnungsstationen, die man auch dezentrale Hydraulikstationen nennt, die Erwärmung des für die Heizung benötigten Wassers innerhalb einer Wohnung. Auch hier gilt: Es muss eine Kaltwasserleitung zur Wohnungsstation geführt werden und natürlich die für den Heizungsvor- und Rücklauf. Das spart nicht nur Platz in den Leitungsschächten, sondern auch Investitionen bei den Rohrleitungen.

Unterschied zwischen einem zentralen Heizsystem und einem dezentralen mit Wohnungsstationen. Bild: Oventrop
Unterschied zwischen einem zentralen Heizsystem und einem dezentralen mit Wohnungsstationen. Bild: Oventrop

In der Planung von Wohnungsstationen muss der Spitzenvolumenstrom der jeweiligen betrachtet werden – also jene Wassermenge, die maximal für Trinkwarm- und -kaltwasser sowie zu Heizzwecken benötigt wird. Denn das Trinkwarmwasser wird analog einer Frischwasserstation durch einen zentralen Heizwärmerzeuger und das Heizungsnetz und via Wärmeübertrager mit erwärmt.

Das wiederum wirkt sich auf die Dimensionierung des Rohrleitungssystems für die Heizung aus, aber ebenso auf die Auslegung des Pufferspeichers, der für ein solches System notwendig ist. Kleiner Kniff: Baut man eine sogenannten Warmwasservorrangschaltung ein, kann der Volumenstrom begrenzt werden. Letztlich geht es darum, dass etwa beim Duschen die Warmwasserbereitung nur dafür arbeitet, die Heizung hingegen nicht bedient wird. Die benötigte Wärmeleistung liegt bei Wohnungsstationen zwischen 10 und 15 kW.

Verbrauchsprofile bei Auslegung beachten

Wohnungsstationen kommen auch in Hotels oder Sportstätten zum Einsatz. Hier gibt es komplett andere Verbrauchsprofile, die bei der Auslegung der Anlage berücksichtigt werden müssen. Eventuell müssen die Entnahmestellen mit wassersparenden Komponenten wie Raindance oder Sparbrausen ausgestattet werden, damit die Rohrdimensionierung nicht ausufert.

Im Neubau ist die Implementierung von Wohnungsstationen kein Problem. In der Sanierung hingegen müssen die bisherigen Verbräuche exakt ermittelt werden. Wie, haben wir hier beschrieben.

Die Rücklauftemperaturen sind niedrig, weswegen sich etwa Solarthermie gut in solche Systeme einbinden lässt. Wie bei allen dezentralen Trinkwarmwassersystemen wird auch hier die Legionellenproblematik gleich mit erledigt. Ein großes Plus ist außerdem die Abrechnung der Nebenkosten. Denn die können für Heizung und Trinkwarm- sowie -kaltwasser in diesem Fall sehr exakt bestimmt werden.

Moderne Wohnungsstationen lassen sich zudem einfach über ein Display bedienen. Hier können auch Wunschtemperaturen für Heizung und Warmwasser eingestellt und bestimmten Zeiten zugeordnet werden.

Im nächsten und letzten Teil dieser Serie am 15.03.2021 stellen wir einige beispielhafte Trinkwarmwasserinstallationen vor.

Bisher erschienen im Rahmen der Themenserie folgende Beiträge:
15.02.2021: Welche Trinkwassersysteme gibt es und wie effizient sind sie?
17.02.2021: Welche Gesetze und Normen müssen beachtet werden?
19.02.2021: Wie berechnet man eine Trinkwasserversorgungsanlage?
23.02.2021: Wie schützt man sich am besten vor Legionellen und anderen Keimen? 
25.02.2021: Trinkwasserversorgung in Zeit von Corona
01.03.2021: Zentrale Trinkwassererwärmung – Technologien, Vor- und Nachteile
03.03.2021: Dezentrale Trinkwassererwärmung – eine Übersicht
05.03.2021: Dezentrale Trinkwassererwärmung – Durchlauferhitzer, Vor- und Nachteile
09.03.2021: Dezentrale Trinkwassererwärmung – Frischwasserstationen, Vor- und Nachteile
11.03.2021: Dezentrale Trinkwassererwärmung – Wohnungsstationen, Vor- und Nachteile

Demächst erscheinen:
15.03.2021: Praxisbeispiele – zentrale und dezentrale Lösungen
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Ein Beitrag der Redaktion von HaustechnikDialog.

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