6. Sanitärtechnisches Symposium an der FH Münster/Steinfurt. Überschwemmungskatastrophen in jüngster Vergangenheit und Schäden in Milliardenhöhe lassen aufhorchen - Ist unser bisheriger Umgang mit dem Regenwasser so richtig?
Das Thema Regenwasserbewirtschaftung ist bei näherer Betrachtung sehr vielschichtig und muss zukünftig konsequent verfolgt werden, um Überschwemmungskatastrophen vermeiden zu helfen.
Wie die vergangenen Symposien gezeigt haben, finden die Veranstaltungen eine hervorragende Resonanz in er Fachwelt. Regelmäßig konnten über 200 Teilnehmer begrüßt werden. Das am 8. April 2003 stattfindende Symposium wird schon mit großem Interesse erwartet, da es sich erstmals nicht nur an die Fachplaner aus dem Bereich der Technischen Gebäudeausrüstung wendet, sondern auch besonders an Architekten.
Einzelne Elemente der Regenwasserbewirtschaftung sind durch eine Reihe von neuen Richtlinien und Normen jüngst neu dargestellt worden. In dieser Veranstaltung werden Wege zur richtigen Entwässerungstechnik vorgestellt. Dies sind die Dachentwässerung (DIN 12056, DIN 1986-100, VDI 3806), die Regenwassernutzung (DIN 1989 und Trinkwasserverordnung), die Landesbaulichen Forderungen der Versickerung und Ableitung auf eigenem Grund und die Frage, wie mit Starkregenereignissen und Überlastungsfällen umzugehen ist.
Unter der Leitung von Prof. Bernd Rickmann und Prof. Dr. Franz-Peter Schmickler werden die technischen Fragestellungen von führenden Referenten in Vorträgen und Diskussionen eingehend behandelt. Das Symposium richtet sich an ein breites Fachpublikum:
An Architekten, Planer, ausführende Unternehmen und Betreiber, an das technische Personal von großen Liegenschaften, an Mitarbeiter von Bauämtern und Überwachungsbehörden sowie an Architekten, Landschaftsplaner und Wohnungsbaugesellschaften.
Veranstalter neben der Fachhochschule Münster sind die Fachvereinigung Betriebs- und Regenwassernutzung e.V. (fbr) sowie die Firmen Mall Umweltsysteme und GEP. Die Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung wird gebeten.