Ihre Cookie-Einstellungen
Diese Webseite verwendet Cookies. Mit einem Klick auf "Alle akzeptieren" akzeptieren Sie die Verwendung der Cookies. Die Daten, die durch die Cookies entstehen, werden für nicht personalisierte Analysen genutzt. Weitere Informationen finden Sie in den Einstellungen sowie in unseren Datenschutzhinweisen. Sie können die Verwendung von Cookies jederzeit über Ihre anpassen. Ihre Zustimmung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.

Ihre Cookie-Einstellungen

Um Ihnen eine optimale Funktion der Webseite zu bieten, setzen wir Cookies ein. Das sind kleine Textdateien, die auf Ihrem Computer gespeichert werden. Dazu zählen Cookies für den Betrieb und die Optimierung der Seite. Hier können Sie auswählen, welche Cookies Sie zulassen:
Erforderliche Cookies
Diese Cookies sind notwendig, damit Sie durch die Seiten navigieren und wesentliche Funktionen nutzen können. Dies umschließt die Reichweitenmessung durch INFOnline (IVW-Prüfung), die für den Betrieb des HaustechnikDialogs unerlässlich ist. Wir benutzen Analysecookies, um die Zahl der individuellen Besucher auf Basis anonymer und pseudonymer Informationen zu ermitteln. Ein unmittelbarer Rückschluss auf eine Person ist dabei nicht möglich.
Optionale analytische Cookies
Diese Cookies helfen uns, das Nutzungsverhalten besser zu verstehen.Sie ermöglichen die Erhebung von Nutzungs- und Erkennungsmöglichkeiten durch Erst- oder Drittanbieter, in so genannten pseudonymen Nutzungsprofilen. Wir benutzen beispielsweise Analysecookies, um die Zahl der individuellen Besucher einer Webseite oder eines Dienstes zu ermitteln oder um andere Statistiken im Hinblick auf den Betrieb unserer Webseite zu erheben, als auch das Nutzerverhalten auf Basis anonymer und pseudonymer Informationen zu analysieren, wie Besucher mit der Webseite interagieren. Ein unmittelbarer Rückschluss auf eine Person ist dabei nicht möglich.
Unsere News können Sie auch bequem als Newsletter erhalten!

News vom 13.01.2022

Fehlerkostenbilanz 2020: Rund 18 Milliarden Euro verbauter Schaden

Bekanntermaßen laufen Bauprojekte nur selten reibungslos ab. Pannen, Fehler und Verzögerungen sind im Baualltag vorprogrammiert. Daher ist die Fehlerquote auf deutschen Baustellen hoch- und dies führt schon seit Jahren zu einem Berg von immensen Fehlerkosten. Zwar sank die Schadenssumme der verbauten Fehler 2020 leicht, liegt jedoch mit einer Summe von 18,3 Milliarden Euro immer noch weit über dem, was tolerabel wäre. Dabei waren die Kommunikationsmängel auf den Baustellen – neben den anderen „Klassikern“ mangelhafter Planung oder Bauleitung – erneut einer der Hauptfehlerquellen.

Bild: www.pixabay.com/ borevina
Bild: www.pixabay.com/ borevina

„Nobody is perfect“ – Fehler passieren überall und auch am Bau können Mängel und Schäden an vielen Stellen auftreten. Auffällig ist allerdings, dass die jährlichen Fehlerkostensummen auf einem schwindelerregend hohen Niveau changieren. Da über die Höhe der gesamten Fehlerkosten in der deutschen Baubranche keine offizielle Statistik geführt wird, muss man sich eines Umweges bedienen. Um sich der Höhe der Fehlerkosten, die jährlich in der gesamten Baubranche auftreten, wenigstens anzunähern, führt BauInfoConsult seit mehr als zehn Jahren eine umsatzanteilige Analyse der Fehlerkosten auf Basis der Branchenbefragung zur Jahresanalyse durch.

Dabei sieht das Ergebnis für 2020 auf den ersten Blick nach einer leichten Entwarnung aus: So schätzen die befragten Bauakteure, dass die gesamten Fehlerkosten am deutschen Bau im Jahr 2020 etwa 12,8 Prozent des gesamten Branchenumsatzes ausgemacht haben (Mittelwertberechnungen basierend auf den Ergebnissen der Grafik). Das ist zwar immer noch sehr hoch, doch im Jahr 2019 hatte der Fehlerkostenanteil am Bauumsatz noch 15,4 Prozent ausgemacht, im Jahr 2018: 14,0 Prozent.

Bild: BauInfoConsult

Dennoch ist auch das Ergebnis für 2020 immer noch weit von einer wirtschaftlich tolerierbaren Fehlerrate entfernt. Setzt man den von den Profis am Bau geschätzten Fehlerkostenanteil mit dem vom Hauptverband der Deutschen Bauindustrie auf etwa 143 Milliarden Euro taxierten baugewerblichen Gesamtumsatz ins Verhältnis, entspräche das einer Fehlersumme von immer noch 18,3 Milliarden Euro. Das ist vom Fehlerkostenwert von 2019 nicht allzu weit entfernt (20,79 Milliarden Euro) und liegt noch über dem Ergebnis von 2018 (17,78 Milliarden Euro).

Was zu dem Fehlerkostenklassiker Kommunikationsmangel führt

Dass im Jahr 2020 Fehlerkosten immer noch so massiv auftraten wie in den Jahren zuvor, könnte womöglich zum Teil auch mit den erschwerten Rahmenbedingungen der Baustellenorganisation unter Pandemie- und Lockdownbedingungen zu tun gehabt haben. Doch nimmt man diesen Faktor einmal aus dem Reigen der „klassischen“ Fehlerkostenquellen raus, gehören mangelhafte Kommunikation und dadurch entstandene Missverständnisse bei den Absprachen zu denjenigen Problemen, die seit Jahren (neben Fehlern bei Planung oder Bauleitung) als eine der häufigsten Fehlerursachen schlechthin genannt werden.

Dabei sind die Kardinalfehler, die zu den häufigen Kommunikationsmängeln auf der Baustelle führen, grundsätzlich pandemieunabhängig. Das gilt für das Problem  Nummer eins, den Zeitmangel, ähnlich wie für den zweitplatzierten Kommunikationskiller der unklaren Verantwortlichkeiten. Mangelnde Koordinationsfähigkeit des Bauleiters und Desinteresse der beteiligten Gewerke wird von den Interviewten Branchenakteuren ebenfalls als Ursachenbündel für mangelhafte Baustellenkommunikation angesehen – wenn auch nicht so häufig wie die beiden erstgenannten Ursachen „Zeitmangel & unklare Verantwortlichkeiten“.

Über die Studie

Die Fehlerkostenanalysen stammen aus der Studie „Jahresanalyse Deutschland 2021/2022“ von BauInfoConsult. Sie beruht auf über 660 Interviews mit Architekten, Bauunternehmern, Dachdeckern/Zimmerern, Malern/Trockenbauern, SHK-Installateuren und Herstellern aus der Bau- und Installationsbranche. Auf dieser Basis ist die Jahresanalyse das umfassende Nachschlagewerk von BauInfoConsult über aktuelle Entwicklungen in der Bau- und Installationsbranche in Deutschland. Auf Grundlage von eigener Marktforschung, Prognosemethodik und Desk Research werden Trends und Entwicklungen aus der Branche übersichtlich aufbereitet.

Die vollständige Jahresanalyse ist zum Preis von 750 € zzgl. MwSt. von BauInfoConsult in 2 Teilbänden erhältlich, die auch einzeln bezogen werden können. Die Studie berücksichtigt unter anderem die folgenden Themen:

  • Trends am Bau 2021 und 2022
  • Nachfrage- und Produkttrends (u.a. Fassade, Holzbau, Dach, Türen & Fenster, Trockenbau, Farbe, Heizung, Bad, Lüftung, Smart Home)
  • Corona und die Folgen für die Baupraxis
  • Baumaterialien und Bauweisen
  • Bauprognose 2022 mit regionalem Ausblick
  • Baustoffbranche: Marketingtrends und Marketingbudget
Aktuelle Forenbeiträge
egal1 schrieb: Wir haben 55% min. Luftfeuchtigkeit eingestellt und nehmen halt...
Krish schrieb: Im Erdgeschoss (Keller) ist es egal, da soll eigentlich durchweg...
ANZEIGE
Hersteller-Anzeigen
Pumpen, Motoren und Elektronik für
Steuerung und Regelungen
Aktuelles aus SHKvideo
Website-Statistik